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164 von 167 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Willkommen in der Zukunft - Genial!, 11. September 2010
Rezension bezieht sich auf: Fujifilm FINEPIX REAL 3DW3 Digitalkamera (10 Megapixel, 3-fach opt. Zoom, 8,9 cm (3,5 Zoll) Display, 3D Aufnahmen) (Elektronik)
Dies ist ein Ersteindruck, nach einem Tag mit der neuen W3. Zunächst fällt auf, dass die deutlich handlicher ist, als ihre Vorgängerin, die W1. Weiterhin ist das Bedienungswirrwarr der W1 weitestgehend behoben, da alle Bedienelemente rechts neben dem Screen angeordnet wurden und endlich ein Moduswahlrad, wie üblich, vorhanden ist. Die Haptik geht schnell in Fleisch und Blut über, vorbildliche Entwicklung, so wünscht man sich das. Im Vergleich zur W1, ist das wahre Schmuckstück das Display der W3. Bei der W1 hatte man den Eindruck, ein Bild mit einer Lenticularfolie davor zu sehen. Das neue Display stellt "einfach nur" ein knackig scharfes, farbenfrohes, 3D-Bild dar. Man vergißt, dass man ohne Sehhilfe diesen abartig guten 3D-Effekt präsentiert bekommt. Das Display ist ein enorm großer Schritt in die richtige Richtung. Da kann man nur ein Lob an die Mannschaft von Fuji ausstellen. Zum eigentlichen 3D. Für die Fotographien ist es wichtig, das Display vor der Aufnahme, nach der Fokussierung und dem automatischen Parallaxeausgleich (Verschiebung des rechten und linken Bildes gegeneinander), genau zu betrachten. Also beim ersten Druckpunkt des Auslösers. Das Display zeigt in Echtzeit in 3D das Ergebnis an. Problematisch sind nämlich Objekte, die unter 60 cm vor der Kamera sind (Weitwinkel). Objekte die näher sind, sind nicht mehr 3D wahrnehmbar, sondern produzieren das sog. Ghosting, man sieht beide Bilder, aber kein 3D, in diesen Nahbereichen jedenfalls. Objekte, die ca. im Bereich 60 cm bis 1,2 Meter vor der Kamera sind (immernoch Weitwinkel), also relativ nahe, zb der Kopfbereich eines Haustieres, schauen in der späteren 3D-Ansicht aus der Ebene heraus, stehen also "vor" dem Monitor, was gestalterisch extrem reizvoll ist. Die Fokussierung ist dabei nicht auf das vordergründigste der Komposition zu richten, sondern auf ca 2 Meter Fokussierabstand. Wenn man dieses Detail berücksichtigt, sind praktisch alle Aufnahmen im Kindermodus perfekt, was das 3D anbetrifft. Die Komposition ist natürlich Sache des individuellen Fotografen. Der Akku wird relativ stark gefordert. Nach der ersten vollen Ladung hat er nach einem halben Tag, ca 15o Bilder, nach dem Ladegerät verlangt - also ein Zweitakku ist Pflicht. Da der Akku der W3 der NP50 ist, der auch in anderen Fuji's zum Einsatz kommt, sind Drittanbieter da gut aufgestellt. Mein Zweiter ist von Hama. Die Videofunktion ist gut. Allerdings vermisse ich das HD-Feeling. Man nimmt immerhin mit 720 p auf. Aber die Aufnahmen sehen eher verwaschen aus. Ich werde es die nächsten Tage mit einem Stativ versuchen und berichten. Zu Präsentation: Tja, ich hoffe sie haben einen 3D-Beamer, zb den von Acer und eine Leinwand, und die NVidia 3D Vision Shutterbrille und einen Rechner mit einer 9600er oder höherer NVidia 3D-Beschleuniger-Grafikkarte. NVidia-3D-Vision unterstützt nativ diese Kamera (siehe NVidia 3D Webseite). Der 3D Eindruck ist auf Leinwand wirklich unübertroffen. Auf dem Monitor (Acer 23,5 Zoll 3D) schaut alles wie "Puppenstube" aus. Sie sollten sich also Gedanken machen, wie sie die 3D Aufnahmen wiedergeben wollen. Das Aufkommen der 3D-Fernseher dürfte das ganze massentauglich machen. Die W3 kann über HDMI an ein 3D-fähiges TV angeschlossen werden. Abschließend möchte ich noch eine Funktion hervorheben. Problem Makroaufnahme in 3D. Bei einem Aufnahmeabstand von 8 cm und einem Linsenabstand von 7,5 entsteht nur Kauderwelsch. 3D-Advanced Modus einschalten, mit der linken Linse 2 Aufnahmen manuell nacheinander mit einer Verschiebung von 1/30 des Objektabstandes aufnehmen und fertig ist das 3D-Makro -Abstand 8cm!!!! Viel Spaß:-) 1. Nachtrag. Mit dem Programm Stereo Photomaker (Freeware) kann man von den Fotos der W3 auch Farb-Anaglyphen erstellen. Ich habe einige Aufnahmen hochgeladen auf die Amazon Produktseite der W3. Sie lassen den 3D Effekt sehr gut erkennen. Eine rot/cyan Brille ist notwendig. 2. Nachtrag. Für maximal gezoomte Fotos sollte man unbedingt den manuellen 3D-Advanced-Modus nutzen. Der Linsenabstand sollte 1/50 des Objektabstandes betragen. Bereits auf 7 Meter Entfernung zum Objekt, ergibt sich eine Verdopplung des normalen Linsenabstandes von 7,5 auf 15 cm (ca. 1/50tel von 7 Metern). Zwei Vergleichsbilder sind oben bei den Produktbildern dabei, als Anaglyphen - zwei 3D-Aufnahmen des selben Dachbalkens, einmal normal abgedrückt und das zweite 3D-Bild mit 15 cm Linsenabstand. Der Effekt spricht für sich. 3. Nachtrag. Für die Videokonvertierung in Farbanaglyphen den StereoMovie Maker (einfach googeln) verwenden - Freeware. Enorm nützlich, für eine Präsentation zb auf YouTube! 4. Nachtrag. Um die 3D-Fotos, zb. auf einer Party Freunden zu zeigen, ist es am einfachsten, die Fotos mit dem StereoPhotomaker in Anaglyphen umzuwandeln (Farbanaglyphen rot/cyan), einen Pack rot/cyan Pappbrillen besorgen (kosten sehr wenig) und die Farbanaglyphen-Bilder einfach ausdrucken, mit einem Farblaserdrucker zb., gibt's für 200 Euronen sehr gute, zb HP. Hab's getestet, Ergebnis 1a, kein Ghosting, gute Farben, 3D-Effekt sehr gut.
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27 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
Nützliche Ergänzung, aber ..., 26. Oktober 2011
Rezension bezieht sich auf: Fujifilm FINEPIX REAL 3DW3 Digitalkamera (10 Megapixel, 3-fach opt. Zoom, 8,9 cm (3,5 Zoll) Display, 3D Aufnahmen) (Elektronik)
Seit rund 30 Jahren mache ich 3D-Fotografie. Gute 3D-Kameras sind rar. Meist braucht man die auch gar nicht, denn zwei nacheinander aufgenommene Fotos zum 3D-Bild montiert ergeben i. d. R. sehr gute Resultate. Außer bei Bewegung - da führt kein Weg an einer 3D-Kamera vorbei. Deswegen legte ich mir die Fujifilm 3DW3 zu. Jetzt sind da rund 1.000 Bilder durchgegangen. Zeit für ein paar Erfahrungswerte. Um es gleich vorweg zu nehmen: Die Kamera ergänzt eine vorhandene Ausrüstung ganz brauchbar, ist aber sicherlich kein "Must Have!". Zu den Details: - Zwei Objektive, aber mit geringfügig unterschiedlichen Abbildungseigenschaften. Das rechte Objektiv liefert etwas schlechtere Qualität, ist dafür aber geringfügig höhenversetzt. Das nervt beim Bearbeiten der Bilder. - Die Objektive sind klein und dahinter steckt ein Riesensensor. Das Rauschen im Walde hört man dadurch nicht nur, sondern man sieht es auch. Mag sein, dass ich diesbezüglich durch Bridge und Spiegelreflex etwas verwöhnt bin, aber ... - Der Akku "macht" rund 100 Bilder. Maximum. Wechselakku ist unverzichtbar. - Für echte Makroaufnahmen sitzen die Objektive zu weit auseinander. Makro fängt bei anderthalb Metern an und geht bis etwa einem Meter Nähe zum Motiv. Nicht dichter. - Das Panumareal (der Bereich, in dem die Kamera wirklich echtes 3D liefert), beginnt ungefähr drei Meter vom Fotografen entfernt und erstreckt sich bis knapp 100 m Entfernung. Mit dem Zoom lässt sich zwar bis rund 500 m noch etwas anfangen, aber die Fotos wirken "flacher". - Die Auslösegeschwindigkeit ist gerade so eben noch akzeptabel, nicht jedoch die Dauer einer Bildfolge. Im erstgenannten Fall muss man abdrücken, bevor die schnelle Bewegung stattfindet (was zu Problemen mit der Fokussierung führt) und im letztgenannten Fall warte man auf eine ähnliche Gelegenheit für das nächste Bild. - Als Dateiformate werden im 3D-Modus MPO und im 2D-Modus JPG geliefert. Den 2D-Modus kann man knicken. Bei 3D muss generell immer nachbearbeitet werden. Nur: MPO wird von kaum einer Grafiksoftware unterstützt. Am besten funktioniert hier der Export eines JPG-Bildpaares mit der Windows-Freeware "CM Stereoscopic Editor", danach die reguläre JPG-Bearbeitung mit gewohnter Software und das Composing zum Farbanaglyph mittels StereoPhoto Maker oder Anaglyph Maker. Das hat auch den Vorteil, nicht auf teure Fujifilm-Lenticular-Abzüge von den MPOs angewiesen und dadurch größenbeschränkt zu sein. Fazit: Man sollte nicht zuviel erwarten und auch hinsichtlich der 3D-Fotografie schon etwas geübt sein. Wer die Fotografie mit Bridge oder Spiegelreflex gewohnt ist, muss unbedingt Abstriche machen. Hat man sich aber mit der 3DW3 erst einmal vertraut gemacht, dann kennt man Stärken und Schwächen des Geräts. Setzt man es nur bei den Stärken ein, dann sind die Ergebnisse OK. Für alle anderen Bereiche muss eine bereits vorhandene Ausrüstung herhalten. Will man aber die 3D-Kamera als Standardkamera nutzen, dann wird man eher enttäuscht sein.
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73 von 77 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Eine andere Art der Fotografie, 25. September 2010
Rezension bezieht sich auf: Fujifilm FINEPIX REAL 3DW3 Digitalkamera (10 Megapixel, 3-fach opt. Zoom, 8,9 cm (3,5 Zoll) Display, 3D Aufnahmen) (Elektronik)
Gleich vorweg: auch wenn ich seit Jahrzehnten begeisterter Photograph bin, habe ich mich nie zuvor mit 3D-Photographie beschäftigt. Allerdings fand ich das Konzept der Fujifilm Finepix Real 3D W3 so interessant, dass ich sie aus Neugier bestellt habe. Ja, die Kamera hat ihre Schwächen und würde - gemessen mit dem Maßstab, den man an herkömmliche 2D-Kompaktkameras anlegt - nicht übertrieben gut abschneiden. Wenn man die 2D jpgs auf 100% vergrößert, sieht man starkes Farbrauschen in dunklen Flächen und auch die Schärfe der Fotos ist nicht besonders überzeugend. Für Anwender, deren Hauptinteresse die herkömmliche 2D-Fotografie ist, würde ich diese Kamera nicht empfehlen, diese Photographen wären mit einer aktuellen Canon-Kompaktkamera deutlich besser bedient. Der 3D-Effekt jedoch ist absolut verblüffend und viel beeiindruckender, als ich zu hoffen gewagt hätte. Ich kann die Bilder bislang mangels 3D-Fernseher lediglich auf dem internen Kamera-Display ansehen. Das Display ist ausgezeichnet und wenn man den richtigen Blickwinkel (exakt senkrecht auf die Mitte des Bildschirms) und den richtigen Betrachtungsabstand gefunden hat, entsteht wirklich ein ausgezeichneter räumlicher Eindruck. Es handelt sich um eine andere Art der Fotografie - im Vordergrund werden wohl kaum Vergrößerungen klitzekleiner Bildausschnitte stehen, insofern kann man die mangelnde Schärfe und das Farbrauschen verschmerzen; es geht um den räumlichen Gesamteindruck eines Bildes - und damit um die Betrachtung des gesamten Bildes. Selbst auf einem großformatigen 3D-Fernseher werden Detailunschärfen und Farbrauschen kaum eine Rolle spielen. Die Verarbeitungsqualtät ist sehr solide, die Kamera liegt gut in der Hand und die Bedienungselemente sind durchdacht. Ein Nachteil ist aus meiner Sicht, daß man den Akku nicht direkt in der Kamera laden kann, sondern ihn stets herausnehmen und ins Ladegerät einsetzen muß, Zumindest hat Fuji der Kamera einen hochwertigen Batteriefachdeckel spendiert, der hoffentlich das häufige Öffnen langfristig verkraftet. Das große, helle Display hat offensichtlich einen erheblichen Energieverbrauch, der Akku ist insbesondere im Betrachtungsmodus ziemlich schnell entleert. Das Akkuladegerät ist zwar relativ kompakt, hat aber eine sehr unpraktische Geometrie, da der Stecker starr und rechtwinklig zum Gehäuse angebracht ist. Daher nimmt es im Koffer relativ viel Platz weg und man sollte aufpassen, daß man es nicht so herum einpackt, daß es Löcher in Kleidungsstücke pieksen oder sich mit den Steckerstiften im nächsten Wollpulli verhaken kann. Die Canon-Netzladegeräte mit flexiblem Anschlußkabel sind in dieser Hinsicht deutlich gepäckfreundlicher gestaltet. Ein großer Minuspunkt ist die fehlende Mac-Software. Leider sind die von anderen Rezensenten gelobten Programme StereoPhotoMaker und StereoMovieMaker ausschließlich in Windows-Versionen erhältlich. Ich hoffe, daß die faszinierende 3D-Fotografie eine kritische Masse erreicht und entsprechende Programme auch für uns Mac User auf den Markt kommen. Weiterhin scheint noch nicht wirklich klar zu sein, ob das von Fuji gewählte MPO-Containerformat wirklich zum weitverbreiteten Standard wird. Für Mac User sehr zu empfehlen ist das einfache, aber übersichtliche Programm StereoSplicer von Junji Ikeda (einfach googlen). Läuft hervorragend unter Mac OS X; man kann MPO-Dateien in linkes und rechtes JPEG aufspalten und in rot/cyan-Anaglyphendarstellung umwandeln, wobei die beiden Blickwinkel noch horizontal und vertikal gegeneinander verschoben werden können, um den 3D-Effekt zu optimieren. Da StereoSplicer Batchprocessing unterstützt, kann man ohne großen Aufwand sämtliche Bilder, die man auf der Speicherkarte hat, in Anaglyphen konvertieren, die dann auch ohne 3D-Display mittels einer Rot/Cyan-Brille betrachtet werden können. Ebenfalls nicht zu gebrauchen ist der Blitz. Da die Blitzlampe mittig zwischen den beiden Objektiven angebracht ist, ergibt sich bei Aufnahmen in Innenräumen und nicht allzu großem Abstand zwischen Objekt und Wandfläche dahinter stets ein sehr störender Schatteneffekt. Fotografiert man beispielsweise eine Person vor einer Wand, so sieht jedes der Objektive aufgrund der Paralaxe einen Schattenhalo: das linke Objektiv sieht einen Schattenwurf, da die Blitzlampe rechts davon positioniert ist, das rechte Objektiv entsprechend umgekehrt - die Person scheint also von einem dunklen Halo umgeben. Das hätten die Konstrukteure eigentlich vorhersehen können und zwei Blitzlampen, von denen jede näher am zugehörigen Objektiv angebracht ist, hätten das Problem verhindert. Der Blitz eignet sich also allerhöchstens als Aufhellblitz bei Aufnahmen im Freien. Ich habe ein wenig mit 3D Makroaufnahmen experimentiert, die mir jedoch nicht zufriedenstellend gelungen sind. Aufgrund des zu geringen Abstandes zum Objekt können Makroaufnahmen nicht simultan mit beiden Objektiven aufgenommen werden (unsere Augen konvergieren, d.h. "schielen", wenn wir Objekte im Nahbereich fokussieren; wenn wir zu nahe herangehen, sehen wir Doppelbilder, das selbe Problem hat die W3). Man muss also zwei Aufnahmen nacheinander mit dem linken Objektiv aufnehmen und die Kamera zwischen den beiden Aufnahmen um ein paar Zentimeter versetzen. Hierbei ist es sehr wichtig, daß die Aufnahmen sich vertikal auf der selben Höhe befinden - die Paralaxenkorrektur arbeitet nur horizontal! Nach der ersten Aufnahme wird das Bild transparent auf dem Display mit dem aktuellen Bildausschnitt überlagert; nun muss man versuchen, einen Blickwinkel zu finden, aus dem sich ein dreidimensionaler Bildeindruck ergibt. Was schwieriger ist, als man vermutet, insbesondere bei Objekten wie Blumen, die komplizierte Konturen haben. Zumindest mir fiel es sehr schwer, das zweite Bild so auszurichten, daß sich ein halbwegs dreidimensionaler Eindruck ohne Doppelkonturen ergibt; das Handbuch warnt auch davor, daß 3D Makros keinen wirklich dreidimensionalen Effekt haben, wenn man sie auf 3D-Fernsehern betrachtet. Nicht einsichtig ist, weshalb sich der 3D-Effekt auf dem internen Kameradisplay ergeben sollte, nicht aber auf einem 3D-Fernseher; ich vermute, dieser "Disclaimer" wurde ins Handbuch aufgenommen, da aufgrund der vergrößerten Darstellung die beschriebenen Artefakte schicht offensichtlicher sind und was auf einem kleinen Display noch durchgehen mag bei entsprechender Vergrößerung dann auch entsprechend mangelhaft aussieht. Für 3D Makros ist die Kamera aufgrund der fehlenden Konvergenzfähigkeit der Objektive also schlicht nicht geeignet. FAZIT: wer die Fuji 3D W3 mit dem Maß aktueller hochentwickelter 2D-Kompaktkameras mißt, wird enttäuscht - und tut indes dem innovativen Konzept Unrecht. Diese Kamera ist sicherlich die interessantest Neuerung seit high dynamic range photography. Wer sich für 3D-Fotografie interessiert und mittelfristig die Anschaffung eines 3D-Beamers oder -Fernsehers iin Erwägung zieht, sollte sich aus meiner Sicht die Fuji 3D W3 genauer ansehen. Sie macht definitiv Spaß (was meiner Ansicht nach die wichtigste Voraussetzung für gute Fotos ist!!). Nachtrag (15. Oktober 2010): Nachdem ich mittlerweile ca 1.000 Fotos mit der Fuji 3D W3 aufgenommen habe, kann ich erfreulicherweise sagen, daß die Bildqualität bei guten Lichtverhältnissen (und damit im ISO 100-200 Bereich) erstaunlich ordentlich ist. Um den 3D Effekt 'abzubilden' muß man sich angewöhnen, Motive mit entsprechender Tiefenstaffelung zu wählen, d.h. sehr auf Vordergründe achten, selbst wenn das eigentliche Motiv z.B. das Gebäude im Hintergrund ist. Auch Makroaufnahmen im 2D (!) Modus gelingen gut, 3D Makros hingegen verweigern sich mir (aufgrund des oben beschriebenen Problems, die richtige Paralaxe freihändig zu finden). Bei Fotos durch Fenster, aus dem Auto oder Flugzeug muß man sehr darauf achten, daß nicht ein Teil des Fensterrahmens nur von einem Objektiv erfaßt wird, sonst ergibt sich logischerweise der störende Effekt, daß dieser Rahmen später nur für ein Auge dargestellt wird. Nachtrag (06. November 2010): Die Fuji 3D W3 hat einen Advanced 3d Modus, bei dem mit nur einem Objektiv (dem linken) in einem einstellbaren Intervall zwei Aufnahmen gemacht und zu einem 3D-Bild verknüpft werden. Dieser Modus soll es erlauben, vom Auto, Zug oder Flugzeug aus 3D-Aufnahmen mit größerer Paralaxen-Basis zu machen (nämlich der Distanz, die man zwischen den beiden Aufnahmen zurücklegt). Hierzu muß man die Bewegungsrichtung einstellen, also z.B. ob man im Flugzeug aus einem Fenster auf der rechten oder linken Seite fotografiert. Meine Erfolgsquote mit diesem Advanced 3D-Intervallmodus war äußerst gering, bis ich mir einige - im Nachhinein betrachtet zugegebenermaßen triviale - Zusammenhänge klar gemacht habe. ;-) 1.) Man muß möglichst exakt rechtwinklig (90°) zur Bewegungsrichtung fotografieren, um einen 3D-Effekt zu erzielen, d.h. das fotografierte Objekt muß während der beiden Aufnahmen seitlich an einem vorbeiziehen. Wenn man z.B. aus einem Flugzeugfenster im 45° Winkel schräg in Flugrichtung funktioniert, sind die Bilder (z.B. von Wolken) hinterher nicht kongruent, da das Objekt nicht nur aus einem anderen Winkel betrachtet wird, sondern durch die Annäherung vor allem auch größer geworden ist. 2.)...
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