Die letzten Aufnahmen auf einer Sportveranstaltung waren mit der betagten Fuji 2600 Zoom eine Zumutung. Nun habe ich mich schon etwas länger nach einer aktuellen Kamera umgesehen. Natürlich wäre eine F31fd "die" Kamera gewesen. Leider wird Sie nicht mehr gebaut. Alternativen waren Ixus 75, F47fd oder gar F50fd. Die technischen Daten (CCD) sprache gegen eine Ixus. Nun zur F50fd. Ob die bessere Gesichtserkennung und Bildstabilisator den Pixelwahn wirklich kompensieren? Verschiedene Test sagen ja, der Preis sagte mir nein. Weiter, nun die F47fd, Brauche ich Blenden oder Zeitautomatik? Inzwischen nicht mehr. Kamera einschalten, Auslöser drücken und gut muß es sein. Also noch mal 1MP gespart.
Also viel der Hammer bei der F40fd. Die Kamera macht einen soliden Eindruck. Akku laden und während der Zeit die Schlaufe einfriemeln. Wer hat sich das nur ausgedacht? Okay, nach knapp 2h Speicherkarte und Akku rein, Kamera einschalten und sofort kann es losgehen.
Das Display, sehr gut. Menüführung, einfach und intuitiv. Fokussieren und auslösen, klappt. Erster Eindruck der Bilder, gut.
Nun war bei schlechter Beleuchtung das Bildrauchen doch nicht unerheblich, die automatischen ISO-Einstellungen sind einfach zu hoch.
Also manuell auf 400 begrenzen, die Serie noch einmal und diesmal war kein störendes Bildrauchen mehr zu erkennen.
Die weiteren Automatikprogramme sind bestimmt hilfreich, alle konnte ich noch nicht testen. Aber mit der Grundeinstellung gelingen sehr gute Fotos. Farbe, Kontrast und Schärfe, alles paßt.
Für diejenigen, die mit manuelle Einstellungen, noch mehr aus dem guten CCD herausholen wollen, ist es bestimmt nicht das richtige Gerät. Aber alle, die ein einfache Kamera suchen sind hier bestens bedient. Genau für diese Klientel ist die F40fd gebaut, nicht für den (Semi) Profi.
Das Preis-Leistungsverhältnis ist unübertroffen.