Da die Kameradaten oben nicht gepostet sind, übernehme ich das hier:
Kamera: Fujifilm Instax 210
Aufnahmeformat 62 x 99 mm
Objektiv: ein- oder ausfahrendes Objektiv mit 2 Gruppen, 2 Elemente, f= 95 mm, 1:14
2-Entfernungsbereiche für die Scharfstellung: 0,9 bis 3 m / 3 m bis unendlich, Schärfebereich: 0,9 m bis unendlich
optischer Sucher: Sucherokular 0,52x, mit Anzeige des Zielbereichs
Belichtungssteuerung: Automatisch, stufenlose Bereichseinstellung (ISO 800): LV 10,5 bis LV 15, Belichtungsprogramme, Belichtungskompensation: +/- 2/3 EV
Verschluss: elektronisch, 1/64 bis 1/200 Sek.
Blitz: Automatikblitz, Aufladezeit ca 0,2 bis 4 Sek. (bei Verwendung neuer Batterien), Blitzreichweite 0,9 bis 3,0 m
Stromversorgung: 4 x AA-Batterien (auch Akkus möglich)
Maße: 178,5 x 94,5 x 117,5 mm
Gewicht: 610 g (ohne Batterien, Riemen, Filmpackung, Aufsatzlinse)
Zubehör im Lieferumfang: Aufsatzlinse für Nahaufnahmen, Batterien und Tragegurt
Die 210 ist ein lächerlich vergrößerter moderner Klassiker. Leider bei weitem nicht so elegant wie z.b. die legendäre Polaroid SX-70 (für die es seit dem 'Impossible Project' wieder versch. Filme zu kaufen gibt). Aber die 'Polaroids' sind dafür grösser, haben Panoramaformat und darüber hinaus ist die Kamera so 'lächerlich'; das sie das schon wieder cool macht.
Sie ist relativ leicht und fühlt sich in der Hand sehr gut an. Die Linse ist Plastik, die Bildqualiät trotzdem besser als bei den alten Polaroids.
Ich liebe diese Kamera. Klar, die Bildqualität ist nicht perfekt, aber ok, die Möglichkeiten der Belichtung sowie die eingeschränkte Brennweite gemeinsam mit der fast geschlossenen Blende von f/14 sind auch nicht so rosig.
Aber sie ist spannend und gibt einem ein leichtes analoges Retrofeeling. Die Kids kennen das gar nicht mehr, aber auch die ältere Generation findet es toll wenn es so was 'wieder' gibt. Ein richtiger Hingucker in der Öffentlichkeit. Definitiv auffällig!
Ähnlich wie bei Hipstamatic (iphone) weiß man erst am Ende des Entwicklungsprozesses, was dabei rauskommt.
Als Fotograf verwende ich die Kamera auf Veranstaltungen, um damit Stimmungsbilder zu machen und diese sogleich aufzuhängen. Ein echter Hingucker.
Sie ist auch super geeignet, um 'Making of' Bilder zu machen.
Tipp.: Wenn ihr die maximale Qualität rausholen wollt, dann muss der Film sofort nach dem Auswurf für min. 10 min in einen dunklen Raum. Das kann z.b. ein Briefkuvert in der Tasche oder ähnliches sein.
Vorsicht: Für den günstigen Preis ist das Plastik nicht gerade das stabilste. Laut Foren scheint sie recht leicht kaputt zu gehen, wenn sie fällt.