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Produktinformation
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Sie lebt in Berlin, studiert Mathematik, bringt morgens ihr Kind in die Kita und trifft sich am Wochenende mit Freunden. Eine normale junge Frau - auf den ersten Blick. Denn sie hat noch einen Job: Sie verkauft ihren Körper. Und sie sieht darin auch kein Problem. Wie kommt man als harmlose Studentin ins Rotlichtmilieu? Wie ist das, wenn man sich zum ersten Mal gegen Bezahlung einem Freier hingibt? Wie erlebt man den Alltag mit den Kunden und Kolleginnen aus dem Milieu? Und wie kriegt man das überhaupt hin, ein Doppelleben zwischen bürgerlicher Existenz und Prostitution?
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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
42 von 44 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
2.0 von 5 Sternen
realistisch oder gefühllos?,
Rezension bezieht sich auf: Fucking Berlin: Studentin und Teilzeit-Hure (Taschenbuch)
Zum Großteil fiel mir das auf, was bereits erwähnt wurde: leicht lesbar, nicht spannend, nicht aufregend.Was mich an diesem Buch am meisten stört: 1. Der Stil entspricht einem trivialen Buch, das man "einfach mal so runterliest", was aber zum Inhalt ganz und gar nicht passt. Es wirkt normal, dass eine Studentin im Bordell arbeiten muss, um sich ein Leben zu finanzieren. Letztlich denkt man durch die nüchterne Schreibweise irgendwann nicht mehr über den eigentlichen Inhalt und das dahinterstehende Drama nach. 2. Zweifle ich trotz allem an der Intelligenz der Hauptperson. Nicht, weil sie in einem Bordell arbeitet (Not ist nunmal subjektiv), sondern weil ihr Privatleben eine einzige Katastrophe ist. Tatsächlich wirkt es, als hätte sie völlig resigniert. Sie heiratet einen völlig Fremden (nur, weil er eben grad da ist), betrügt ihn fröhlich, wird vom Liebhaber schwanger, lässt abtreiben. Naiv, einfältig und gutgläubig tappt sie in jede einzelne Falle, die ihr das Leben so stellt. 3. Es ist schwer zu sagen, ob das Buch nun realistisch oder einfach nur gefühllos geschrieben ist. "Ich fand es abstoßend" oder "wir waren verknallt" ist die einzige Form emotionaler Stellungnahme zu den Geschehnissen, ob privat oder beruflich. Nichts weiter. Sie könnte ebenso gut Bürokauffrau sein und in ihrem Doppelleben bei der Müllabfuhr arbeiten. FAZIT: Wären einige Erlebnisse detaillierter dargestellt worden, hätte man daraus vielleicht sogar ein gutes Buch machen können. Weiterempfehlen würde ich es definitiv nicht: weder als "Lektüre für zwischendurch", noch als ernstzunehmende Biographie, noch als Aufklärungsmaterial über das Rotlichtmilieu. Im Buch verkauft sie ihren Körper, jetzt verkauft sie ihren Körper samt Buch. Der Unterschied ist kaum vorhanden. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
103 von 116 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
2.0 von 5 Sternen
Kein Seelenstriptease, keine große Beichte, nichts für Voyeure - unteres Mittelmaß,
Von
Rezension bezieht sich auf: Fucking Berlin: Studentin und Teilzeit-Hure (Taschenbuch)
Konfrontiert mit einer längeren Zugfahrt suchte ich nach einem unterhaltsamen Lesestoff, der mich am Einschlafen hindert. Das ist zwar gelungen, aber mehr auch nicht. Das Buch läßt sich locker flockig "runterlesen", was einerseits in manchen Situationen (z.B. bei einer Zugfahrt) ganz nett sein kann, aber auch gegen einen gewissen Tiefgang spricht.Geradelinig, ohne jede Wendung, ohne Überraschendes oder ein "Aha-Erlebnis" erzählt die Autorin ihre Geschichte. Das Studium in Deutschland, das Abdriften in die Prositution - u.a. bedingt durch einen Freund, für den der Begriff "Versager" schmeichelhaft wäre, den sie aber heiratet. Er hatte ähnliche Erfahrungen hinter sich (Homostrich) und kommt auch aus dem Ausland (Polen) nach Berlin, das war es aber auch schon mit Gemeinsamkeiten. Wer sich ein "prickelndes" Lesevergnügen erhoffen sollte oder gerne als Voyeur in eine - im weitesten Sinne - erotische/pornographische Geschichte eintauchen möchte ist hier falsch. Relativ schnell stellt sich bei der Protagonistin, (wie auch beim Leser!) die Routine ein, und die Episoden im Bordell kommen einem vor wie Straßenbegrenzungspfosten auf einer Landstrasse. Man sieht sie schon aus der Ferne kommen, dann huschen sie an einem vorbei und direkt danach hat man sie vergesssen. Man hätte denke ich mehr daraus machen können, nicht zuletzt aus der einleitenden Begegnung im Zug, die ja im nachinein völlig überflüssig war. Abschließend bliebe zu sagen, daß ich schon deutlich schlechteres gelesen habe, aber eben auch deutlich besseres. Es ist keine Millieustudie, keine Sozialstudie, nicht mitreissend oder erregend. Einfach nur ein mittelmäßiges Buch, das sich über das Thema Prostitution verkaufen will. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
1.0 von 5 Sternen
Einfach nur langweilig,
Von
Rezension bezieht sich auf: Fucking Berlin: Studentin und Teilzeit-Hure (Taschenbuch)
Ich hatte eigentlich keine Erwartungen an das Buch da ich es nur zufällig entdeckt hatte. Was blieb war aber das Bewusstsein das langweiligste Buch dass ich kenne gelesen zu haben. Wer sich hier irgendwelche tiefgreifenden Feststellungen erwartet täuscht sich. Hier erzählt eine Frau über ihr Leben (wenn es so stimmt, was mehr als zweifelhaft ist) die derartig naiv ist dass es schon wieder unglaubwürdig wirkt. Es stellt sich immer die Frage wie schaffen es denn die anderen Studenten wenn es ja als so unmöglich dargestellt wird. Hier wird auch über das Leben als Prostituierte erzählt so distanziert als ob es sich um das normalste der Welt handelt seinen Körper für 30 ¤ zu verkaufen. Ich konnte wirklich das ganze Buch über immer nur den Kopf schüttel wie jemand derart naiv sein kann. Selbst auch den Strich zu gehen und der Mann sitzt zu Hause und ist den ganzen Tag dicht oder high wird sich wohl kaum eine Frau in unserer Zeit gefallen lassen. Die Handlung plätschert dann nur so dahin und wiederholt sich ständig. Puff suchen... anschaffen... "Ich werde nie wieder anschaffen"... Neuer Puff.......Ich kann wirklich nur von dem Buch abraten. Zu diesem Thema gibt es sicher bessere Bücher... Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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