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Fucking Berlin: Studentin und Teilzeit-Hure Taschenbuch – 29. Juli 2008


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Taschenbuch, 29. Juli 2008
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 288 Seiten
  • Verlag: Ullstein Taschenbuch; Auflage: Ullstein Taschenbuch (29. Juli 2008)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3548372643
  • ISBN-13: 978-3548372648
  • Größe und/oder Gewicht: 12,1 x 2,4 x 19 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (184 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 175.844 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Mehr über den Autor

Sonia Rossi wurde 1982 in Italien geboren. Nach dem sensationellen Erfolg von "Fucking Berlin" im Jahr 2008 beendete sie ihr Studium. 2010 erschien beim Ullstein Verlag "Dating Berlin". Aufgrund ihrer Erfahrungen mit unerfülltem Kinderwunsch schrieb Sonia den autobiographischen Bericht "Kinderwunschtage" (ePubli, 2014). Im Jahr 2013 wurde sie zum zweiten Mal Mutter. Ihr erstes Buch "Fucking Berlin" wird voraussichtlich ab September 2014 verfilmt.

Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Sonia Rossi wurde in Italien geboren. Sie ist Mitte zwanzig, lebt in Berlin, studiert Mathematik und hat einen Sohn.

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68 von 75 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Steel Magnolia am 21. September 2010
Format: Taschenbuch
Zum Großteil fiel mir das auf, was bereits erwähnt wurde: leicht lesbar, nicht spannend, nicht aufregend.
Was mich an diesem Buch am meisten stört:
1. Der Stil entspricht einem trivialen Buch, das man "einfach mal so runterliest", was aber zum Inhalt ganz und gar nicht passt. Es wirkt normal, dass eine Studentin im Bordell arbeiten muss, um sich ein Leben zu finanzieren. Letztlich denkt man durch die nüchterne Schreibweise irgendwann nicht mehr über den eigentlichen Inhalt und das dahinterstehende Drama nach.
2. Zweifle ich trotz allem an der Intelligenz der Hauptperson. Nicht, weil sie in einem Bordell arbeitet (Not ist nunmal subjektiv), sondern weil ihr Privatleben eine einzige Katastrophe ist. Tatsächlich wirkt es, als hätte sie völlig resigniert. Sie heiratet einen völlig Fremden (nur, weil er eben grad da ist), betrügt ihn fröhlich, wird vom Liebhaber schwanger, lässt abtreiben. Naiv, einfältig und gutgläubig tappt sie in jede einzelne Falle, die ihr das Leben so stellt.
3. Es ist schwer zu sagen, ob das Buch nun realistisch oder einfach nur gefühllos geschrieben ist. "Ich fand es abstoßend" oder "wir waren verknallt" ist die einzige Form emotionaler Stellungnahme zu den Geschehnissen, ob privat oder beruflich. Nichts weiter. Sie könnte ebenso gut Bürokauffrau sein und in ihrem Doppelleben bei der Müllabfuhr arbeiten.

FAZIT: Wären einige Erlebnisse detaillierter dargestellt worden, hätte man daraus vielleicht sogar ein gutes Buch machen können. Weiterempfehlen würde ich es definitiv nicht: weder als "Lektüre für zwischendurch", noch als ernstzunehmende Biographie, noch als Aufklärungsmaterial über das Rotlichtmilieu. Im Buch verkauft sie ihren Körper, jetzt verkauft sie ihren Körper samt Buch. Der Unterschied ist kaum vorhanden.
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110 von 124 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Martin Stelte am 28. August 2008
Format: Taschenbuch
Konfrontiert mit einer längeren Zugfahrt suchte ich nach einem unterhaltsamen Lesestoff, der mich am Einschlafen hindert. Das ist zwar gelungen, aber mehr auch nicht. Das Buch läßt sich locker flockig "runterlesen", was einerseits in manchen Situationen (z.B. bei einer Zugfahrt) ganz nett sein kann, aber auch gegen einen gewissen Tiefgang spricht.
Geradelinig, ohne jede Wendung, ohne Überraschendes oder ein "Aha-Erlebnis" erzählt die Autorin ihre Geschichte. Das Studium in Deutschland, das Abdriften in die Prositution - u.a. bedingt durch einen Freund, für den der Begriff "Versager" schmeichelhaft wäre, den sie aber heiratet. Er hatte ähnliche Erfahrungen hinter sich (Homostrich) und kommt auch aus dem Ausland (Polen) nach Berlin, das war es aber auch schon mit Gemeinsamkeiten.
Wer sich ein "prickelndes" Lesevergnügen erhoffen sollte oder gerne als Voyeur in eine - im weitesten Sinne - erotische/pornographische Geschichte eintauchen möchte ist hier falsch. Relativ schnell stellt sich bei der Protagonistin, (wie auch beim Leser!) die Routine ein, und die Episoden im Bordell kommen einem vor wie Straßenbegrenzungspfosten auf einer Landstrasse. Man sieht sie schon aus der Ferne kommen, dann huschen sie an einem vorbei und direkt danach hat man sie vergesssen.
Man hätte denke ich mehr daraus machen können, nicht zuletzt aus der einleitenden Begegnung im Zug, die ja im nachinein völlig überflüssig war.
Abschließend bliebe zu sagen, daß ich schon deutlich schlechteres gelesen habe, aber eben auch deutlich besseres. Es ist keine Millieustudie, keine Sozialstudie, nicht mitreissend oder erregend. Einfach nur ein mittelmäßiges Buch, das sich über das Thema Prostitution verkaufen will.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von WoGo VINE-PRODUKTTESTER am 10. September 2014
Format: Taschenbuch
Diese biographische Erzählung einer jungen Frau lasst sich gut lesen, weil weitgehend lakonisch formuliert und frei von Weinerlichkeit oder gar Anklage. Wer sich allerdings prickelnde sexuelle Einzelheiten erhofft, liegt falsch.
Wenn man das Buch zu Ende gelesen hat, beschleicht das Gefühl, von jemandem zu lesen, der überhaupt keine Ahnung davon hat, was mit ihm selbst geschieht und was er vielleicht selbst steuern könnte. Von jemandem, dem das Leben, auch das eigene Leben, fremd ist und der es leidenschaftslos wie von Ferne betrachtet.
Natürlich gibt es in allen Bereichen brummige Kundschaft, aber einer jungen, hübschen Frau sollte es doch vergleichsweise leicht fallen, das Eis zu brechen - nicht umsonst werden weibliche Polizisten zur Deeskalation in brenzligen Situationen eingesetzt. Der Autorin gelang es offenbar nur selten.
Insgesamt stellt sich die Frage, wer mehr Mitgefühl verdient hat, die Autorin oder ihre Kunden. Mir scheint, ihre Kunden. Denn Massage, auch schon medizinische Massage, erfordert ein konsequentes Bei-der-Sache sein, um so mehr wird das für den erotischen Bereich gelten. Eine weitgehend ziellose Masseurin, die Männer eher ablehnt und sie lieblos behandelt, hat schlicht den falschen Job gewählt und wird es als Prostituierte auch nicht zu hohem Einkommen bringen.
Interessante Lektüre, die mehr über der Autorin Innenleben verrät als über das Rotlichtmillieu.
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14 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Thomas Heiß am 2. Dezember 2010
Format: Taschenbuch
Ich hatte eigentlich keine Erwartungen an das Buch da ich es nur zufällig entdeckt hatte. Was blieb war aber das Bewusstsein das langweiligste Buch dass ich kenne gelesen zu haben. Wer sich hier irgendwelche tiefgreifenden Feststellungen erwartet täuscht sich. Hier erzählt eine Frau über ihr Leben (wenn es so stimmt, was mehr als zweifelhaft ist) die derartig naiv ist dass es schon wieder unglaubwürdig wirkt. Es stellt sich immer die Frage wie schaffen es denn die anderen Studenten wenn es ja als so unmöglich dargestellt wird. Hier wird auch über das Leben als Prostituierte erzählt so distanziert als ob es sich um das normalste der Welt handelt seinen Körper für 30 € zu verkaufen. Ich konnte wirklich das ganze Buch über immer nur den Kopf schüttel wie jemand derart naiv sein kann. Selbst auch den Strich zu gehen und der Mann sitzt zu Hause und ist den ganzen Tag dicht oder high wird sich wohl kaum eine Frau in unserer Zeit gefallen lassen. Die Handlung plätschert dann nur so dahin und wiederholt sich ständig. Puff suchen... anschaffen... "Ich werde nie wieder anschaffen"... Neuer Puff.......
Ich kann wirklich nur von dem Buch abraten. Zu diesem Thema gibt es sicher bessere Bücher...
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