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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Mitchell+Markby's 2.Fall: schon besser!,
Von Christian von Montfort (Barcelona, Katalonien) - Alle meine Rezensionen ansehen (TOP 500 REZENSENT) (HALL OF FAME REZENSENT) (REAL NAME)
Rezension bezieht sich auf: Fuchs, du hast die Gans gestohlen. Ein Fall für Mitchell und Markby (Gebundene Ausgabe)
Der 2.Fall startet mit Mitchells Rückkehr aus dem Ausland in das beschauliche Kleinstädtchen Bamford. Hier verunglückt ihre Nachbarin, eine Reiterin, während der jährlichen Fuchsjagd tödlich. Die sportliche, gesunde Frau stand überraschenderweise unter dem Einfluss von Drogen. Da die Treibjagd militante Tierschützer als Gegner hat, tut sich ein Verdacht auf - die Ermittlungen starten. Ansonsten liebt Markby weiterhin Mitchell und kommt nicht zum Zuge - wie bekannt werden auch die mitleidenden Leser noch lange "hingehalten" :-) Mitchell könnte ohnehin - kleiner Kritikpunkt - etwas netter sein: ihre empfindliche, aufbrausende Art macht sie nicht gerade sympathischer und ist für eine geschulte Diplomatin eigentlich unpassend und untypisch. Doch Markby mit seinem positiven Einfluss bleibt dran...Alan Markby und Meredith Mitchell habe ich schon im 1.Fall ("Mord ist aller Laster Anfang") gegen seine Wettbewerber Inspector Jury von Martha Grimes und Lynley von Elisabeth George abgegrenzt. Hier sind hohe Messlatten vorgegeben, die Granger mit dem 1.Fall nicht erreicht hat. Doch der 2.Fall ist schon spannender und besser, er hat jetzt auch mehr englischen Flair: das "distiguished and sophisticated" Britische, der Grund, weshalb wir letztlich englische Krimis lesen. Und - als Vorfreude - im 3.Fall werden Stil und Spannung sogar nochmals besser. Es treten also erfreulicherweise deutliche Lerneffekte auf, und mit ihrer zunehmend soliden, klassisch-englischen Krimi-Serie entwickelt sich Granger langsam zu einer ernstzunehmenden Konkurrenz. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
10 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
1.0 von 5 Sternen
Langeweile pur,
Von
Rezension bezieht sich auf: Fuchs, du hast die Gans gestohlen: Mitchell & Markbys zweiter Fall: Mitchell und Markbys zweiter Fall (Taschenbuch)
Neugierig geworden durch den Vergleich der Autorin mit Martha Grimes sowie den Zusatz "Spitzentitel des Monats" durch den Verlag kaufte ich das Buch. Zweihundertfünfzig Seiten passiert so gut wie nichts - abgesehen vom Tod einer Reiterin. Dass dies kein Unfall ist ahnt man, mehr aber auch nicht. Man schleppt sich Seite um Seite voran, immer in der Hoffnung, die Handlung nimmt Fahrt auf - vergebens. Stattdessen wird man mit den Schwierigkeiten konfrontiert, die das Ermittlerpaar miteinander hat. Hier gilt das Motto: Wir würden ja gern, trauen uns aber nicht. Das hat nichts mit Tiefgang zu tun, es ist nur unrealistisch und völlig langweilig. Auch sonst kann das Buch nirgendwo Pluspunkte verbuchen. Wer das Buch tatächlich zu Ende liest, bekommt gegen Ende ohne jede Vorwarnung tatsächlich einen Mörder präsentiert, mit dem man nicht im Traum gerechnet hat - aber man hat eigentlich mit gar nichts mehr gerechnet. Fazit: Der Vergleich mit Martha Grimes scheitert kläglich. Es fehlt hier an allem - glaubhafte Charaktere, ein facettenreicher Plot, falsche Fährten und jegliche Athmosphäre.
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8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
100 % besser...,
Von
Rezension bezieht sich auf: Fuchs, du hast die Gans gestohlen: Mitchell & Markbys zweiter Fall: Mitchell und Markbys zweiter Fall (Taschenbuch)
Eine ganz klare Steigerung zu Band 1.Holperte und hakte die Geschichte im ersten Teil der Mitchell & Markby-Reihe sich noch Seite über Seite, entwickelt sich hier sofort eine gewisse Atmosphäre. Das winzige Dorf, in das Meredith zieht, hat etwas kuschlig merkwürdiges an sich. Die wenigen Leute die dort leben, haben mehr oder weniger skurille Persönlichkeiten und die interessanteste Dame davon, fällt bei einer Weihnachtsjagd tot vom Pferd. Meredith ist hautnah dabei und gerät zusammen mit Markby in die Irrungen und Wirrungen der Dorfgemeinschaft. Es hat etwas altmodisches, leicht betuliches, wie die beiden Protagonisten miteinander umgehen, jedenfalls wirkt das mühsame Miteinander nicht wirklich wie aus unserem Jahrhundert. Man möchte manchmal anschieben und nachhelfen und rauft sich die Haare, wenn die zwei ständig aneinander vorbei reden, sich wegen nichts das streiten anfangen und überhaupt. Aber vielleicht spricht die Autorin da ein wenig aus eigener Seele? Die Story ist gut, langsam und beschaulich, ohne rasende Action oder überschlagende Ereignisse. Das Ende und die Auflösung steht wie in Band 1 *tschakkkaa* im Raum, hat aber diesmal etwas mehr Glaubwürdigkeit. Wenn man als Leser auch den/die Täter/in nicht vorher erkennen kann, da man die Motive erst am Ende des Buches erfährt. Auch fand ich es sehr merkwürdig, dass es in diesem Band so gar keinen Zusammenhang mit dem erstem Buch zu erkennen gibt, außer der Andeutung, dass Mitchell & Markby schon einmal gemeinsam in einen Mordfall verwickelt waren. Das Meredith jetzt in unmittelbarer Nähe des damaligen Tatorts lebt, sowie ihren Verwandten, fällt in Band 2 schlicht unter den Tisch. Mir gefällt das Buch, die weihnachtliche Atmosphäre und die gemütliche Erzählweise. Band 3 lese ich auf jeden Fall. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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