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Der Fuchs im Hühnerstall. Ein satirischer Roman
 
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Der Fuchs im Hühnerstall. Ein satirischer Roman [Taschenbuch]

Ephraim Kishon
4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)

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Taschenbuch, 1995 --  
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 301 Seiten
  • Verlag: Bastei Lübbe (1995)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3404122658
  • ISBN-13: 978-3404122653
  • Größe und/oder Gewicht: 18,7 x 12,6 x 2,7 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 228.798 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Durch den Besuch des bekannten Staatsmannes Dulnikker verfällt Kimmelquell, das "letzte Dorf" Israels, in eine nie gekannte Hektik. Diesem Dorf, von dem noch nie jemand etwas gehört hat, das seine Post mit Brieftauben verschickt und nur durch den Tnuva-Lastwagen, der die Kümmelernte abholt, mit der Außenwelt verbunden ist, widerfährt plötzlich die ganze Absurdität einer modernen Börokratie. Wie aufgeregte Hühner werden die friedlichen Bewohner durcheinandergescheucht; und schon bald haben Barbier und Schuhflicker, ihre staatspolitische Verantwortug erkennend, das Unterste zuoberst gekehrt...

Über den Autor

Ephraim Kishon wurde als Ferenc Hoffmann 1924 in Budapest geboren. Er überlebte während des Zweiten Weltkriegs ein slowakisches Arbeitslager, weil sein Talent für Schach einem Hauptmann auffiel. 1949 verließ Hoffmann das kommunistische Ungarn, kam in Israel in einen Kibbuz und lernte ein Jahr lang gründlich Hebräisch.
Schon 1952 wurde er Kolumnist der Tageszeitung Ma'ariv - eine Tätigkeit, die er 30 Jahre lang beibehielt. 1959 heiratete er die Pianistin Sara Lipovitz. Im selben Jahr wurde der Band 'Drehen Sie sich um, Frau Lot!' von der New York Times ausgezeichnet.
Kishon wurde für das deutschsprachige Publikum zum wichtigsten Zeugen des Lebens im Staat Israel. Die kleine Form, die er zeitlebens pflegte, war dieser Rezeption sehr zuträglich.
Sein Altersdomizil hatte Kishon in der Nähe von Appenzell in der Schweiz gefunden, an einem Ort der Sicherheit nach einer bewegten Biografie. Dort verstarb Ephraim Kishon Anfang 2005.

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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen Politik in Kimmelquell, 6. Januar 2000
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Der Fuchs im Hühnerstall. Ein satirischer Roman (Taschenbuch)
Der israelische Staatsmann Dulnikker fährt mit seinem Sekretär Zev zum Erholungsurlaub; allerdings nicht wie üblich in die Schweiz, sondern in das kleine israelische Dorf Kimmelquell, dessen Bevölkerung wie vor hundert Jahren ohne Wasser und Strom und vor allem: ohne große politische Ambitionen lebt. Dulnikker fühlt sich nun "berufen", diesen Menschen die Segnungen der modernen Demokratie näherzubringen und versucht, eine provisorische Bürgerversammlung und einen Bürgermeister zu wählen. In der Naivität, mit der sich die Bürger diesen völlig unbekannten und für ihr Dorf unnützen Organisationen nähern, steckt viel Situationskomik und oft ein kaum verhohlener Seitenhieb auf die bürokratisierte und unter Küngeleien leidene Demokratie. Doch je mehr sich die Dorfbewohner mit den neuen Gepflogenheiten anfreunden, desto mehr entdeckt Dulknikker in der Natur das ruhige Landleben, das er immer stärker genießt. Als er schließlich seinen Urlaub beenden will, wird er jedoch nicht aus dem Dorf gelassen; die Dorfbewohner haben sich seine politischen Maximen inzwischen zu eigen gemacht, so daß die Entwicklung plötzlich ins Radikale umschlägt... Kishon bietet hier eine politische Satire, die zu Anfang zwar durchaus intelligent und amüsant die Schwächen der Demokratie attackiert, im Laufe des Textes aber durch Handlungsarmut und mangelnde Originalität nicht mehr überzeugen kann. Die sprachliche Schlichtheit und Dichte, die seine Kurzgeschichten immer auszeichnete, reicht hier nicht aus, um den Leser über einen längeren Zeitraum hinweg bei der Stange zu halten. Im Detail überlegen, verliert der Roman in seiner Länge an Spannung und Tiefgang. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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5.0 von 5 Sternen So aktuell, als wäre es heute geschrieben..., 24. Dezember 2006
Rezension bezieht sich auf: Der Fuchs im Hühnerstall. Ein satirischer Roman (Taschenbuch)
in Kimmelquell herrschte Friede, Freude, Ei...tel Sonnenschein und alle waren glücklich, bis dieses kleine Dorf irgendwo am Rande Israels das Pech hatte, zum "Erholungs"ort eines Politik-Bürokraten zu werden. Wie schön könnte unsere Welt sein ohne Politik und Bürokratie, aber gesunder Menschenverstand darf heutzutage einfach nicht mehr regieren...in Kimmelquell. Unbedingt lesen, auf jeden Fall rechtzeitig vor der nächsten "Wahl"!
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Für jeden, der am politischen System zweifelt und/oder gerne lacht!, 23. November 2006
Von 
Isabel (Feldkirch, Österreich) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Der Fuchs im Hühnerstall (Gebundene Ausgabe)
Der Staatsmann Amitz Dullniker macht mit seinem Sekretär Zev Urlaub in einem kleinen Dorf namens Kimmelquell, das weder ein politisches System, noch elektrischen Strom oder einen Brunnen hat. Als Dullniker bemerkt, dass der Lastwagen, der ihn in das Dorf befördert hat länger nicht kommen wird, vertreibt er seine Zeit damit, den wenigen Einwohnern des Dorfes einzubläuen, umbedingt einen Bürgermeister, Dorfrat und dergleichen mehr zu brauchen. So werden Steuern erhoben, um ein Rathaus für den vorläufigen, spontan ernannten Bürgermeister, den seit hunderten von Jahren niemand gebraucht hat, zu bauen usw... Bald werden sämtliche Dorfmitglieder gegeneinander aufgehetzt und das friedliche Kimmelquell spaltet sich in verschiedene rivalisierende Lager auf. Dullniker wird nun langsam klar, was er eigentlich angerichtet hat...

Das Buch ist nicht nur durch seine Kritik an der Politik sehr interessant, sondern zeigt auch viel Humor und ist, obwohl die Handlung im Mittelteil des Buches manchmal etwas nachlässt, äußerst lesenswert.
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