Bei so vielen Musikern und Bands, die derzeit im Bereich Singer/Songwriter Platten machen, fragt man sich, warum nicht öfter solche gelungenen Zusammenstellungen wie diese auf den Markt kommen. Da ist wirklich alles drauf, was Rang und Namen hat: von Ryan Adams über Aimee Mann, Damien Rice bis zum wundervollen Badly Drawn Boy. Und ein paar Neueuntdeckungen gibt's noch dazu. Maplewood zum Beispiel, von denen ich vorher noch nie gehört hatte: einmaliges Songwriting, super Song und extem entspanntes Spätsommerfeeling. Wow! (Ich hab mir gleich die ganze Platte von denen gekauft; kann ich nur empfehlen.) Oder die Schweden Krisitan Aström und Christian Kjellvander. Ich wusste gar nicht, dass da im hohen Norden solche schönen Lieder geschrieben werden.
Alles in allem jedenfalls muss man sagen, dass alle, die sich für schöne, oft melancholische, manchmal sommerlich entspannte Musik interessieren, hier bestens bedient werden. Die Scheibe läuft jedenfalls, seit ich sie gekauft habe, in meinem CD-Player rauf und runter.
Und warum sich hier ein paar Rezensenten über den Namen der CD aufregen, kann nicht nachvollziehen. Was hat denn das mit der Musik zu tun? (Und noch ein Tipp: Wer mehr von solcher Musik haben möchte, dem sei der wundervolle Sampler „Diggin Deep" von 2003 empfohlen, der etwas mehr in Richtung Americana/Alternative Country geht, aber grundsätzlich in dieselbe Kerbe haut.)