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Fruchtfleisch ist auch keine Lösung
 
 
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Fruchtfleisch ist auch keine Lösung [Broschiert]

Heiko Werning , Volker Surmann , Stefan Gärtner , Jakob Hein , Wiglaf Droste , Ahne , Leo Fischer , Oliver Nagel , Fritz Eckenga , Bernd Gieseking , Andreas Krenzke , Nils Heinrich , Katharina Greve
5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Broschiert: 192 Seiten
  • Verlag: Satyr Verlag; Auflage: 1. (22. August 2011)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3863270061
  • ISBN-13: 978-3863270063
  • Größe und/oder Gewicht: 19,4 x 12,4 x 1,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 185.707 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Pressestimmen

Amüsant und lesenswert. (blaues-blut.blogspot.com)

Eine literarische Köstlichkeit über deren Inhalt sich beim nächsten geselligen Abend mit Vegetarien und Fleischessern vortrefflich streiten und lachen lässt. (planetbook.de)

Kurzbeschreibung

Ein gefundenes Fressen für Satire! Ernährung ist in aller Munde, Essen wird derzeit mehr diskutiert als konsumiert. Jonathan Safrar Foer will keine Tiere, Karen Duve nur noch anständig essen. Unterdessen folgt Lebensmittelskandal auf Lebensmittelskandal, und im Fernsehen wird zeitgleich alles verbraten, was nicht bei drei aus der Küche ist. Noch nie hat die moralisch korrekte Grundverorgung unsere Wohlstandsgesellschaft derart bewegt: Die Debatten kochen hoch, moralische Argumente werden aufgewärmt, gepfefferte Diskussionen geführt. Die Diskussionen sind hitzig, die Argumente aber nicht selten moralin-versalzen. Was der Suppe noch fehlt, ist etwas satirische Würze. Deshalb dieses Buch: Etwa dreißig erfahrene Satiriker, Humoristen und Lesebühnen-Autoren Vegetarier wie Fleischesser erzählen mitten rein in die vor sich hin brodelnde Debatte Geschichten über Fleischkonsum und Vegetarismus, über Wildschweinjagd und Zartgemüse. Bissig, satirisch, kontrovers, aber trotz aller Gegensätze vereint in einem geschmackvollen Buch.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Broschiert
Ich freue mich echt über dieses Buch. Endlich mal ein paar satirische Texte, die die trockenen und manchmal doch sehr, sehr trockene Diskussion um Fleisch oder Nicht-Fleisch munter auflockern. Hier werden Vorurteile geschickt bedient und dann wieder über den Haufen geworfen. Du bist was du isst... Gab es nicht mal diesen Spruch? Ich kann diese Buch bedenkenlos jedem Vegetarier und jedem Fleischesser empfehlen. Denn manchmal ist es schon ganz gut, wenn einem mittels der Satire ein Spiegel vorgehalten wird. Und ich bin mir sicher, dass es vielen so gehen wird wie mir, der sich an einigen Stellen wiedererkannt hat. Trotz oder gerade wegen des Buches habe ich immer noch guten und gesunden Appetit!
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Broschiert
"Die Debatten kochen hoch, moralische Argumente werden aufgewärmt, die Diskussionen sind hitzig, die Argumente aber oft moralin-versalzen." Weil das so ist, möchte "Fruchtfleisch ist auch keine Lösung" der "Suppe" der öffentlichen Diskussion "satirische Würze" beigeben.

Und das gelingt vorzüglich: Wiglaf Droste deckt den Zusammenhang zwischen Massentierhaltung und "Massenmenschhaltung" auf; Leo Fischer skizziert einen Horrorroman, bei dem das Grauen zwischen Pflanzensekret und Tiergedärm alterniert; Nils Heinrich kennt die Grenzen der Sinnesfreuden beim Grillen; Volker Surmann die liebenswerten Abgründe eines Biohofes, Oliver Nagel die des Vegetariertums, und Stefan Gärtner weiß schlussendlich, warum eine überkochende Debatte immer noch eine überkochende Debatte ist, auch wenn sie ein hehres Ziel verfolgt. Dabei ist nicht alles satirisch, wenn z.B. Kathrin Hartmann beschreibt, wie das barbarische Treiben in Tierfabriken zur Familienunterhaltung taugt.

Die Herausgeber Heiko Werning und Volker Surmann haben 35 Autoren versammelt, die den Wurstfinger in die Pflanzenwunde legen, in Prosa und Reim äußerst abwechslungsreiche, gehaltvolle, lustige Kreationen zum Thema servieren und die Grenzen des guten wie schlechten Geschmacks auskosten. Dabei werden einige Pointen dadurch erkauft, dass sie der Tierindustrie in die Fleischtöpfe spielen. Aber das ist der Preis dafür, wenn auch die Dummen unter den Vegetarieren ihr Fett abkriegen sollen. Sonst gäbe es ja nur Eintopf.
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