Obituary sind 2005 noch genau so, wie man sie 1989 geliebt hat. Glsaklare und hammerharte Produktion, sägende Gitarrenriffs, wuchtige Double-Bass-Attacken, hämmernder Bass und ein John Tardy, der sich die Seele aus dem Leib grunzt. Ich gehe am besten einzeln auf die Songs ein:
1: "Redneck Stomp": Der Opener könnte genausogut von der "Slowly we rot sein" und lässt gleich zu Beginn alle Münder offen.
2: "On the floor" ist ein klassischer Mitbrüller a là "Turned inside Out".
3:"Insane" war schon auf der homepage zum download, vielleicht der ausgefeilteste Song der Platte, SPITZENNUMMER!
4: "Blindsided" hat viele Rhytmuswechsel und erinnert mich an "Rotting Ways"
5: "Back inside" ist ebenfalls ein Song mit vielen Breaks und hätte 1992 auch sehr gut auf die "The end complete" gepasst.
6: "Mindset" ist ein Slow-Mo-Dröhner dass die Ohren bluten
7: "Stand Alone" geht wiederum in die Richtung von "The end complete"
8: "Slow Death" ist mein Favorit auf der Platte, MUSS MAN GEHÖRT HABEN
9: "Denied" ist meiner Meinung nach ein bisschen schwächer als die anderen Songs, geht aber trotzdem gut ab.
10: "Lockjaw" setzt ein Ende in dem Stil wie "Redneck Stomp" den Anfang gesetzt hat und bringt unweigerlich Lust auf den "Repeat"-Knopf der Stereoanlage.
Meiner Meinung nach ist "FROZEN IN TIME" die beste Obituary-Scheibe seit "Cause of Death" und katapultiert Obituary zurück auf die Bühnenbretter. Wer Obituary im Sommer 2005 nicht live auf irgendeinem der Festivals guckt(Gods of Metal, Metalcamp, WFF, Wacken, etc.) ist SELBER SCHULD. ALso: Platte kaufen, alte T-Shirts raus und ab gehts!!