Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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4 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Van Drunen - nuff said!, 2. Juli 2008
Martin Van Drunen ist spätestens seit seiner Wiederkehr mit Death by Dawn im Metalzirkus wieder richtig fett dabei. Der Name Asphyx ist natürlich pure Magie und auf diesem Hoch dürfte es alleine schon ein Kinderspiel für HAIL OF BULLETS werden, die sich neben Van Drunen noch aus Musikern von Gorefest, Houwitser und Thanatos rekrutieren. Death Metal aus dem Tulpenland darf man erwarten und bekommt man in seiner qualitativ hoch gelagerten Tradition auch zu 110% geboten, nicht zuletzt einmal mehr auf die unmenschliche Leistung von Frontsau Van Drunen zurückzuführen. Der Mann ist einfach eine Death Metal Legende! Inhaltlich bedienen HAIL OF BULLETS wie Name und Coverartwork schon oberflächlich suggerieren die Bolt Thrower-Abteilung. Entsprechend kriegerisch klingen die Resultate, die mit ihren häufig marschartigen Rythmen und Kriegsgeräuschen recht authentisch vermitteln, wie man sich als Soldat auf nem bek****en Schlachtfeld fühlen muss. Sehr beängstigend und unangenehm realistisch manchmal jedenfalls. Damit betritt man natürlich auch gleichzeitig ein sehr heikles Parkett, denn sowohl thematische Inhalte als auch der äußere Auftritt in Form von Cover, Bandlogo (könnte auch von einer Faschocombo stammen) und der Umstand, dass drei der fünf Jungs mit bester Kojak-Gedächtnisfrisur auflaufen, vermitteln halt doch ein sehr komisches Bild. Gerade heute, wo die Abgrenzung zum rechten Rand im Metal deutlicher denn je verlaufen sollte, sehr unglücklich gewählt. Alleine die Umstände bzw. das Wissen, dass Van Drunen kein rechter Idiot ist und das Label Metal Blade keinen Faschokram unter Vertrag nehmen würden, schraubt die Befürchtung, hier eventuell kriegs- und nationalsozialistisch verherrlichenden Sputz zu unterstützen, massiv nach unten. Dennoch bleibt ein komischer Beigeschmack, denn Van Drunen hat im sehr ausführlichen Interview im SkullCrusher (Ausgabe No.13) zu seinen Ausstieg bei Bolt Thrower u.a. auch als Grund angefügt, dass ihm diese ständige Kriegsthematik der Engländer auf die Eier gegangen wäre. Da passt seine derzeitige Mitwirkung nicht so ganz ins Bild... Wer also die moralischen Aspekte von HAIL OF BULLETS abgewägt und für sich für in Ordnung befunden hat, kann sich auf ein Death Metal Album par excellence einlassen, denn die musikalische Komponente ist bei den Holländern über jeden Zweifel erhaben und die zwölf Nummern walzen schon sehr viel nieder, um mal beim Thema zu bleiben. Die Wechsel zwischen tonnenschweren, doomigen Parts, die immer wieder in pure Hetzerei und explosionsartige Ausbrüche wechseln, verfehlen jedenfalls selten ihr Ziel. Anspieltipps: General winter, Red wolves of Stalin, Nachthexen, Ordered eastward, Stalingrad und Inferno at the Carpathian mountains.
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9 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Five Bullets, 14. Mai 2008
Es gibt nicht weniger als 5 Gründe, warum man sich dieses Album kaufen muss. Die Gründe lauten: Martin van Drunen (voc. ex- Pestilence, Asphyx, Bolt Thrower), Paul Bayens und Stephan Gebedi (gits. - Thanathos), Theo van Eekelen (bass) und Ed Warby (drums - Gorefest).
Auch wenn der Begriff "Supergroup" häufig mit satten Langweilern assoziiert wird, die aus rein finanziellem Kalkül ein beliebiges Album aufnehmen (z.B. Velvet Revolver, Contraband), handelt es sich bei Hail Of Bullets um einen Zusammenschluss der profiliertesten niederländischen (Death-) Metal Musiker, die diesen Begriff im besten Sinne verdienen.
Die früheren bzw. aktuellen Bands der Beteiligten geben die stilistische Marschrichtung vor: brutaler (Old-School) Death Metal, technisch versiert aber nicht überladen und mit einer gehörigen Portion Dampf in den Backen runtergeballert. Das Tempo varriert zwischen typisch früh-90er Ufta-Ufta-Uptempo Gebolze bis zu asphyx-mäßiger Slow-Motion. Ein räudiger Gitarrensound, gnadenlos ballernde Drums und Martin van Drunens gurgelgrunzender Gesang - alls dies perfekt inszeniert von Legende Dan Swanö runden das Bild ab.
Eine harte schwarz-weiss Ästhetik vollendet das Paket stilsicher. Zusammen mit Dismember eines DER Death-Metal Highlights des Jahres!
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5 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Überragendes Debut-Album, 16. Mai 2008
Von einem Zusammenschluss von bekannten Musikern zu einer "Allstar-Group" mag man ja halten was man will. Oft stehen die kommerziellen Gründe im Vordergrund und das Ergebnis leidet unter den hohen Erwartungen an die großen Namen. Aber bei "Hail of Bullets" tummelt sich die Elite des niederländischen Death-Metal (u.a. Martin van Drunen und Ed Warby) und hat mit "...Of Frost and War" ein Killeralbum abgeliefert.
Thematisch gehts in dem Album um den Zweiten Weltkrieg, was sich bereits an Songtiteln wie "Stalingrad" oder dem düsteren Cover-Artwork erkennen lässt. Hier lassen sich natürlich Parallelen zu Bolt Thrower erkennen. Aber keine Sorge, man ist weit davon entfernt, nur eine Kopie dieser Szene-Größe abzuliefern.
Spieltechnisch gibts hier nix zu kritisieren, sind ja nur Könner am Werk. Auch die Produktion von Szene-Guru Dan Swanö ist mehr als gelungen und kommt schön druckvoll und mit einer gehörigen Portion Power rüber. Die Songs wurden zu einem Großteil vom Drummer Ed Warby geschrieben, das textliche Konzept geht auf van Drunen zurück.
Ein Großteil der Songs bewegt sich im Midtempo-Bereich, wobei zwischendurch auch mal aufs Gaspedal getreten wird. Ausfälle gibt es keinen einzigen und mit "Berlin" ist sogar ein Überhit auf der Scheibe vertreten.
FAZIT: Eines der stärksten Debut-Alben im Death-Metal-Bereich, das nur schwer getoppt werden kann. Von der Gruppe wird man hoffentlich noch viel hören.
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