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Frost [Taschenbuch]

Thomas Bernhard
3.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (12 Kundenrezensionen)
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Kurzbeschreibung

1972
Ein Medizinstudent nimmt den Auftrag an, den Kunstmaler Strauch zu beobachten, der sich in das Gebirgsdorf Weng zurückgezogen hat. In seinen Aufzeichnungen hält er die Monologe und Visionen Strauchs fest, bis er entdeckt, daß diese Begegnung, die er bewältigen zu können glaubte, ihn selbst überwältigt.

Wird oft zusammen gekauft

Frost + Holzfällen: Eine Erregung (suhrkamp taschenbuch) + Auslöschung: Ein Zerfall (suhrkamp taschenbuch)
Preis für alle drei: EUR 33,00

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 315 Seiten
  • Verlag: Suhrkamp Verlag; Auflage: 21 (1972)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3518365479
  • ISBN-13: 978-3518365472
  • Größe und/oder Gewicht: 17,6 x 10,8 x 1,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (12 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 76.200 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Mehr über den Autor

Der innig geliebte Großvater, bei dem er aufwuchs, und die 37 Jahre ältere Hedwig Stavianicek, die er 1956 im Sanatorium kennengelernt hatte und die er seinen "Lebensmenschen" nannte, das waren für Thomas Bernhard (1931-1989) die wichtigsten Bezugspersonen. 1957 erschien sein erster Gedichtband "Auf der Erde und in der Hölle". Die schwere Kindheit, seine ständige Todesnähe durch Lungentuberkulose und der frühe Verlust des Großvaters spiegeln sich in seinem Werk wider. Mit dem Roman "Frost" wurde Bernhard 1963 schlagartig bekannt. Er schrieb Theaterstücke, Romane und Erzählungen und erhielt etliche Ehrungen - die ihm in späteren Lebensjahren aber mitunter peinlich waren. Bernhard wurde in Wien neben Hedwig und ihrem Mann beigesetzt.

Produktbeschreibungen

Rezension

Copyright: Aus Das Buch der 1000 Bücher (Harenberg Verlag)

Frost
OA 1963 Form Roman Epoche Moderne
Gleich mit seinem ersten Roman Frost gelang Thomas Bernhard der literarische Durchbruch. Inhaltlich wie formal stellt er die Basis für seine weiteren Werke dar. So herrschen – wie bereits in seiner zuvor erschienenen Lyrik – die Themen Einsamkeit, Kälte, Finsternis und Tod vor; Charakterzüge der Hauptfigur sowie das erzählerische Grundmodell werden in folgenden Arbeiten weiterentwickelt und abgewandelt.
Inhalt: Ein Medizinstudent wird während seiner Famulatur in Schwarzach von einem Assis-tenzarzt beauftragt, dessen Bruder, den einstigen Kunstmaler Strauch, zu beobachten. Dieser lebt zurückgezogen in einem verkommenen Gasthaus des abgeschiedenen, düsteren Gebirgsdorfs Weng im Salzburger Land. Von seiner Umwelt wird der Außenseiter für verrückt gehalten. Er selbst wiederum lebt mit dem Gefühl permanenter Bedrohung, fürchtet sich vor dem Weiblichen und menschlichen Ansammlungen. Seine resig-native, depressive Weltsicht teilt er in ausufernden Monologen und Visionen dem Studenten mit, der zunehmend ergriffen wird von der selbstzerstörerischen Gedankenwelt Strauchs. Nach Schwarzach zurückgekehrt, erfährt der Student durch eine Zeitungsnotiz, dass Strauch verschwunden ist und eine Suchaktion wegen der Witterung abgebrochen werden musste.
Der pessimistischen Bewusstseinshaltung des Malers entspricht die Landschaftsschilderung: Statt Bergluft herrscht der Geruch von Fäulnis und Verwesung, der Himmel wird zur Hölle; als Folge des Weltkriegs und der fortschreitenden Technisierung stellt selbst die ländliche Provinz keine Idylle mehr da und so hat sich auch die herkömmliche Heimatliteratur verkehrt.
Aufbau: Der nicht näher charakterisierte Ich-Erzähler schreibt 27 Tage lang über seine Begegnungen und Gespräche mit dem Maler und berichtet davon in sechs Briefen an seinen Auftraggeber. Durch die direkte Wiedergabe der kaum enden wollenden Monologe des Malers dominiert die Perspektive Strauchs.
Der thematisierten Kälte gemäß ist die Sprache reduziert und karg. Die in den Monologen in einzelne, sich wiederholende Worte zerfallenden Sätze demonstrieren den allmählichen körperlichen und geistigen Verfall des Malers.
Wirkung: Neben größtenteils enthusiastischen Rezensionen erhielt Bernhard noch im Erscheinungsjahr einen ersten Literaturpreis für Frost; andere Auszeichnungen folgten, so 1964 der Julius-Campe-Preis und der Bremer Literaturpreis. Die Kritik war überwältigt von der neuen Sprache, der eigenwilligen Form und dem aufwühlenden Inhalt. M. Si.

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Thomas Bernhard, 1931 in Heerlen (Niederlande) geboren, starb im Februar 1989 in Gmunden (Oberösterreich). Er zählt zu den bedeutendsten österreichischen Schriftstellern und wurde unter anderem 1970 mit dem Georg-Büchner-Preis und 1972 mit dem Grimme-Preis ausgezeichnet. Der Suhrkamp Verlag publiziert eine Werkausgabe in 22 Bänden.


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Kundenrezensionen

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27 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Mit ungebremster Wucht 13. Oktober 2004
Format:Taschenbuch
Es ist kein Wunder, dass "Frost" -- wie eigentlich alle Frühwerke Bernhards -- seine Leser verstört: das Buch macht von der ersten bis zur letzten Seite nicht den Eindruck, überhaupt für Leser geschrieben zu sein. Es ist rauh, kantig, nervtötend ...
Und genau darum ist es so überzeugend. Wir schließen hier nicht nur Bekanntschaft mit dem durch und durch verbitterten Maler Strauch, sondern begegnen vor allem einem ungeschminkten Thomas Bernhard.
Gerade weil "Frost" noch weit entfernt ist von dem eher humoristisch geprägten Stilmanierismus späterer Werke, trifft die zelebrierte Weltverachtung den Leser mit ungebremster Wucht.
Die Finsternis mit Finsternis abtöten, wie der Maler Strauch es nennt -- ein heilloses Unterfangen, dem Bernhard sich in "Frost" hingibt, wie kaum jemals wieder. Das zaubert dem Leser kein Schmunzeln ins Gesicht, sondern schnürt ihm buchstäblich die Kehle zu. Hier wird Literatur zum Sturz in den Abgrund des Wirklichen. Was könnte man Besseres über ein Buch sagen?
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Frost: Das Psychogramm eines Leidenden 18. April 2011
Von MM1981
Format:Taschenbuch
Thomas Bernhards Debütroman aus dem Jahr 1963 handelt von einem jungen Famulanten, der den Maler Strauch im Auftrag von dessen Bruder beobachten soll. Der Maler führt in Weng, einem kleinen Provinznest in Österreich, ein von der Welt und der Menschheit abgekehrtes Leben. Die Aufzeichnungen des jungen Famulanten zeugen vom Leiden und der geistigen Krise des Malers, die dieser in der frostigen Umgebung des österreichischen Berglandes durchmacht. Monologisch entspinnt sich eine Schilderung innerer Zustände des Malers, aus neutraler Position vom Famulanten wiedergegeben. Das Ende hält eine Lebensbeichte des Malers bereit, die die Gründe beinhaltet, die zu seiner inneren Zerrüttung führten.

Bernhards Erstling schildert, ohne mit einer eigentlichen Handlung aufzuwarten, die seelische Zerrüttung eines Leidenden, der sein Handwerk, die Kunst, längst ad acta gelegt hat. In wort- und bildgewaltiger Sprache, mit der Bernhard immer neue Wortkreationen für das körperlich und geistig erlebte Leiden des Malers hervorbringt, setzt er die auftretenden Personen in eine von Kälte, Kargheit und Hoffnungslosigkeit geprägte Umgebung, in der vor allem der menschliche Stumpfsinn vorherrscht. Er lässt den Maler aus einem schier unerschöpflichen Fundus variantenreich über Geschwülste an dessen Körper und dessen Kopf, der angesichts der empfundenen Schmerzen zu zerplatzen droht, und über die Beziehung des Einzelnen zur Menschenmasse fabulieren. Letzten Endes beherrscht der Maler den jungen Famulanten, der von dessen negativer Aura langsam aufgesogen wird.
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Schmerzzustände in Schnee und Eis 13. Februar 2008
Von Rolf Dobelli HALL OF FAME REZENSENT TOP 500 REZENSENT
Format:Taschenbuch
In Thomas Bernhards radikalem Romandebüt werden die österreichischen Alpen nicht als beschauliche Idylle besungen, sondern als Hölle auf Erden. Ein Student wird in ein vereistes Bergdorf geschickt, um einen Maler zu beobachten. Wie sich herausstellt, ist der Mann schwer depressiv und von einem morbiden Zorn auf die Welt getrieben: Die Bauern im Dorf hält er für vom Schwachsinn gezeichnete Schnapsnasen, Österreich nach dem Krieg für ein gespenstisches Leichenfeld, die Künstler des Landes für lächerliche Dilettanten. Der Maler leidet an der Eiseskälte seiner Gedanken, die sich in düsteren Monologen entladen und sich zu einem obsessiven Abgesang auf das eigene Leben und die Welt als Ganzes steigern. Für den Studenten, aus dessen Protokollen das Buch besteht, sind die Tiraden des Malers schließlich unerträglich. Wie in keinem seiner späteren Werke hält Bernhard in "Frost" seinen Humor zurück und blendet jeden Hoffnungsschimmer aus. Bei der Veröffentlichung 1963 schockierte das handlungsarme, abgründige Buch mit seinem Pessimismus, und auch heute ist der radikale Roman wohl in erster Linie für hartgesottene Bernhard-Fans verdaulich.
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9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Zorniges Buch der Namenlosen 2. August 2005
Von Th. Leibfried TOP 500 REZENSENT
Format:Taschenbuch
Nach „Auslöschung", dem prosaischen Spätwerk Bernhards, las ich nun beinahe im direkten Anschluss seinen ersten Roman „Frost". Im Jahr 1963 veröffentlicht, schrieb Bernhard diesen Roman im Alter von wenig mehr als dreißig Jahren. Wut, Aggression, sowie Negativität im Text auf der einen Seite und Lebensalter des Verfassers andererseits sind schwer zusammen zu bringen.
Doch gegen wen oder was richtet sich diese Wut, diese Ausweglosigkeit, dieses Trostlose? Wenn in „Holzfällen" die Kulturszene an sich und speziell die österreichische angegriffen wird, und in „Auslöschung" Österreich als Ganzes, der Katholizismus und der Nationalsozialismus, so richten sich in „Frost" Bernhards Aggressionen gegen die Welt, gegen das Leben an sich. Er benutzt Worte wie Ekel und Erregung wieder und wieder. So schreibt ein Mensch, der am Leben, an seinen Mitmenschen, an der Welt als Ganzem keine Freude findet, keine Lichtblicke sieht, keine Hoffnungen entdeckt. So schreibt ein Mensch, der am eigenen Leben nicht hängt.
„Frost" hat bereits eine ungeheure sprachliche Kraft, die sich weitestgehend in der Schilderung respektive der Wiedergabe der ausgesprochenen Gedanken des beobachteten Malers Strauch, aber auch, zum kleineren Teil, der Gedanken des Ich-Erzählers erschöpft. Die Figuren in diesem Roman sind, abgesehen vom Maler Strauch und seinem Bruder, dem Assistenten Strauch, dem nicht auftretenden Auftraggeber des Erzählers, namenlos. Die Wirtin, der Wasenmeister, der Ingenieur, der Holzzieher, der Polizist, der Briefträger: Namen bekommen Bernhards Figuren nicht. Folge ist, dass sie einem fern, fremd bleiben. Man nimmt nicht Anteil an ihrem Sein, an ihrem Schicksal, man bleibt auf Distanz.
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2.0 von 5 Sternen was will er nur von mir?
jede seite,jedes kapitel wurde zur qual in diesen endlosen fomulierungen und steigerungen einer beschreibung. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 9. Mai 2012 von theo
4.0 von 5 Sternen passt
nach "frost" mein zweites buch, was ich von ihm gelesen habe und man muss sich wirklich auf bernhard einlassen, um das buch zu mögen. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 3. Oktober 2011 von Ulli Be
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Veröffentlicht am 28. Juni 2009 von Lesewurm
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Jeder Teenager, der sich für cool hält, sollte dieses Buch lesen. Zynismus ist eine Strategie, um eine gesellschaftliche Eiszeit zu überleben. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 23. April 2009 von Ruben Zacharias
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Nach zehn in diesem Roman gelesenen Seiten war ich im Schnitt fertig - nicht mit Lesen, sondern mit der dargestellten Welt und den Figuren; vor allem der des Malers Strauch, dessen... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 6. Oktober 2004 von "mr77w5g"
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Veröffentlicht am 8. Oktober 2003 von gerleim
3.0 von 5 Sternen Sein erster Roman
In diesem Roman war die Stilfindung von Thomas Bernhard noch nicht abgeschlossen. Teilweise wirkt es wie von einem anderen Schriftsteller,da der unverkennbare Bernardsche Stil nur... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 27. Juli 2003 von Robert Zimmerman
4.0 von 5 Sternen Den Abgrund kennen, heißt die Furcht verlieren..
Bevor Du dieses Buch anfängst, solltest Du Dir überlegen, ob Du wirklich bereit dafür bist oder nicht doch lieber ein anderes Buch von Thomas Bernhard lesen... Lesen Sie weiter...
Am 12. April 1999 veröffentlicht
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