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Frost
 
 
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Frost [Taschenbuch]

John Rector , Katharina Naumann
4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (12 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

Leseprobe: Jetzt reinlesen [68kb PDF]
  • Taschenbuch: 288 Seiten
  • Verlag: rororo (1. Dezember 2010)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 349925493X
  • ISBN-13: 978-3499254932
  • Größe und/oder Gewicht: 18,8 x 11,4 x 2,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (12 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 192.040 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Der kalte Kuss des Todes Ein junges Paar fährt mitten im Winter mit all seiner Habe Richtung Süden. Sara ist schwanger, Nate wird von der Polizei gesucht. In einem Diner an der Tankstelle bittet ein erbärmlich hustender Mann sie, ihn gegen Bezahlung mitzunehmen. Die drei fahren los, hinein in einen Blizzard. Bald ist die Straße nicht mehr passierbar, und der Fremde beginnt zu delirieren. Als sie sich in ein abgelegenes Motel gerettet haben, atmet der Mann nicht mehr. Sara und Nate öffnen sein Hemd und finden eine Schusswunde. Sie öffnen seinen Koffer und finden Geld. Viel Geld. Herrenloses Geld? Mit Sicherheit nicht. «Man weiß, dass etwas Schreckliches passieren wird, und man kann nicht aufhören zu lesen.» Simon Kernick

Über den Autor

John Rector stammt aus Colorado. Der Autor lebt mit seiner Frau in Omaha, Nebraska.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
13 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Taschenbuch
Wenn ich mir die Bewertungen vom englischen Original "The Cold Kiss" auf amazon.com anschaue, scheinen mir die Amerikaner durchweg begeistert von dem Thriller zu sein. Ich bin es nicht. An der Übersetzung ins Deutsche kann es nicht liegen, die ist gut gelungen und liest sich flüssig; dies ist ja schon mal viel Wert um in ein Buch richtig eintauchen zu können und es nicht nur zu lesen, sondern zu erleben. Hier lauert meiner Ansicht nach bei "Frost" aber schon der erste Stolperstein, es ist durchweg in der einfachen Vergangenheit aus Sicht des Ich Erzählers geschrieben. Gewöhnungsbedürftig und nicht unbedingt mein Fall, während des Lesens hatte ich eben aufgrund der Vergangenheitsform immer so ein gewisses Distanzgefühl zur Handlung - nicht unbedingt ideal für einen Thriller, der mit so vielen herrlichen Buzzwords wie "Blizzard", "Schneesturm", "Nacht", "einsames Motel", "ein Fremder mit starkem Husten", "einer Gruppe eingeschneiter Gäste", "Stromausfall", "kein Telefon- und Handyempfang" ja eigentlich sehr verlockend nach echter Winter-Grusel-Spannung klingt. In der Tat gibt es auch keine langen Durststrecken bei der Handlung, aber eben auch keine echten Höhepunkte, welche mich trotz größter Müdigkeit vom Schlaf abgehalten hätten. Das Buch liest sich halt einfach so dahin und nimmt irgendwann ein recht unspektakuläres Ende. Zwischendrin wurde die in meinen Augen eh schon etwas weit hergeholte Handlung etwas abstrus als das große, psychopathische "jeder bringt jeden um" Gemetzel begann. Die obligatorische Sexszene hat natürlich auch nicht gefehlt. Ich frage mich eh schon seit Jahren, warum kaum noch ein Roman ohne Sexszene auskommt, sei sie auch noch so lieblos und dürftig beschrieben und für die Handlung völlig irrelevant. Manchmal wäre es wirklich besser etwas ganz sein zu lassen, bevor man es nur halbherzig macht. Kurz um: Es war für mich kein Fehlkauf, aber auch kein Buch, welches ich behalten und ein zweites mal lesen werde.
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9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
"Wir haben immer eine Wahl!" 28. November 2010
Von Spaddl TOP 500 REZENSENT VINE™-PRODUKTTESTER
Format:Taschenbuch
Was ist aber, wenn jemand eine falsche Entscheidung trifft, die das relativ normale Leben von ihm und seiner Freundin ins Verderben führt?
Davon handelt der Debutroman "Frost" von John Rector, der im Juli 2010 unter dem Titel "The Cold Kiss" in Amerika veröffentlicht und nun vom Rowohlt-Verlag ins Deutsche übersetzt wurde.

Der Autor erzählt die Geschichte von Nate und Sara, die im Winter in einem Lokal an einer Tankstelle sitzen und einen hustenden, kränkelnden Mann beobachten. Besagter Mann spricht die Beiden an, ob sie ihn für 500 Dollar mit dem Auto mitnehmen könnten, da ein Jahrhundert-Blizzard die Gegend heimsucht und er mit seinem Auto stehen geblieben ist. Nate und Sara willigen ein. Bei der Fahrt dämmert der Mann weg. Als die drei sich, aufgrund des Sturms, zu einem Motel retten können, lässt sich der Fremde nicht mehr wecken, denn er atmet nicht mehr und Nate und Sara entdecken eine Schusswunde unter seinem Hemd. Hinzu kommt eine große Menge Geld, die sie unter den Habseligkeiten des Mannes finden. Sie nehmen es an sich und damit beginnt für die Beiden eine wahre Tour de Force.

John Rector vermag es gleich zu Beginn die Charaktere so zu kreieren, dass der Leser direkt in die Handlung involviert wird. Nate und Sara sind einem sympathisch und man fiebert mit ihnen mit. Zu keiner Zeit wirkt das Verhalten auf die wechselnden Gegebenheiten unwirklich und nicht nachvollziehbar, was mir persönlich bei einem gut geschriebenen Thriller immer sehr wichtig ist. (Ausnahmen wir Richard Laymons Bücher bestätigen hier die Regel.)
Ebenfalls toll ist die dichte Atmosphäre in dem Motel, in dem die Handlung ab Seite ca. 50 spielt. Als ich den Klappentext las, habe ich eine Art brutales Roadmovie erwartet. Dem war aber nicht so. Dennoch ist die Absteige und deren Umgebung für den Leser greifbar und plastisch.
Besonderes Lob verdienen aber die gekonnten und flott zu lesenden Dialoge, die einen Großteil des Romans ausmachen. In "Frost" wird sehr viel miteinander gesprochen. Viele Autoren haben aber kein großes Talent den Austausch von Meinungen zwischen ihren Protagonisten zu vermitteln, wozu John Rector absolut nicht zählt. Seine geschilderten Gesprächen sind spritzig und flüssig.

Hinzu kommt, dass der Verfasser den Leser mit einer Wendung nach der anderen überrascht und die Geschichte dadurch in völlig neue Richtung manövriert. Dabei hat man aber nie den Eindruck, dass ihm die Zügel entgleiten und er nicht mehr weiß, was er uns erzählt.

Die Geschichte ist jedoch moralisch gesprägt: Die Frage, wann ein Mensch den Pfad der Moral und der Ethik verlässt und sich der Gier hingibt, ist häufig präsent, aber nicht klischeehaft. Ebenso stellt sich der Leser die Frage, ob man selbst so gehandelt hätte, wie die Protagonisten bzw. Antagonisten. Bei dieser zu vermittelnden Moral schwingt John Rector aber zu keiner Zeit die ethische bzw. moralische Keule, sondern lässt den Leser selbst denken.

Aufgrund des zwar blutigen, aber für mich als geübten Thriller-Lesers unspektakulären Endes und der unüberraschenden Auflösung, erhält "Frost" von mir lediglich vier Sterne. Dennoch ist es ein geradliniges, spannendes und stringend verfasstes bzw. toll geschriebenes Buch, das hoffen lässt, dass hier ein Autor entdeckt wurde, von dem man noch einiges zu lesen erwartend kann.

Schließen möchte ich mit einem Zitat aus dem Buch, das mir sehr gefallen hat:
"Am Ende kriegt man immer das, was man sowieso gekriegt hätte. Die Frage ist nur, wie man damit umgeht." (S.34)
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Taschenbuch
"Frost" war für mich als Viel-Krimileser eine richtig große Überraschung! Wirklich spannend erzählt, nahezu an der Schmerzgrenze, ungewöhnlich lebendige Dialoge (in der Handlung wird tatsächlich sehr viel "gesprochen"), und ausgestattet mit Protagonisten, die mich allesamt nachdrücklich beeindruckt haben, besonders natürlich Nate und Sara. Diese Geschichte, dieses Drama, werde ich nicht so schnell wieder vergessen! Nicht wie die meisten Krimis die, einmal gelesen, schnell aus dem Kurzzeitgedächtnis verschwunden sind.
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Die Qual der Wahl
Vielleicht, so denken Sara und Nate, als sie inmitten unzähliger Leichen stehen, hätten sie sich anders entscheiden müssen. Geld ist nämlich das eine. Lesen Sie weiter...
Vor 4 Monaten von DonMarcello.de veröffentlicht
Spannung für Schnee- und Eisfreunde!
Ich habe das Buch in einem der modernen Antiquariate günstig gekauft - und den Kauf alles andere als bereut! Lesen Sie weiter...
Vor 4 Monaten von nrschmid veröffentlicht
... Spannung nach bekanntem Muster
Rectors Debut schafft Komplikationen, denen sich ein junges Pärchen bald gegenüber sieht. Trotz hinlänglich bekannter Mittel, an denen sich auch schon andere Autoren... Lesen Sie weiter...
Vor 10 Monaten von Bücherwurm veröffentlicht
Ganz nett
Frost von John Rector ist ein empfehlenswertes Buch für kalte Herbst- und Winterabende.
Es ist spannend, jedoch auch ziemlich klischeebeladen. Lesen Sie weiter...
Vor 10 Monaten von Yakiba veröffentlicht
Tu es nicht!
Was für ein Buch! Ich habe den ganzen Tag gelesen und am Spätnachmittag war ich durch.
Nate, mit seiner schwangeren Freundin unterwegs, erzählt seine spannende... Lesen Sie weiter...
Vor 11 Monaten von Herbstkind veröffentlicht
Das verfluchte Geld
Das junge Liebespaar Nate und Sara wollen nach Reno und ein neues Leben anfangen. Bei einer Tankstellenrast nehmen sie gegen Bezahlung den blutspuckenden Syl mit, doch müssen... Lesen Sie weiter...
Vor 15 Monaten von Nicole Franke veröffentlicht
Im allerbesten Sinne ein fieser kleiner Hard-Boiled-Knaller
Dieses Buch ist ein kleiner, fieser, grandios gelungener Hard-boiled-Krimi, in der sich elegant Road-Movie-Elemente mit denen des Landhaus-Krimis vermischen. Lesen Sie weiter...
Vor 15 Monaten von Werner Zimmermann veröffentlicht
Eiskalt spannendes Debüt
Der amerikanische Autor John Rector hat mit FROST ein phantastisches Debüt hingelegt, ich habe das zugegeben nicht sehr umfangreiche Buch kaum einmal zur Seite gelegt. Lesen Sie weiter...
Vor 16 Monaten von Krimisissy veröffentlicht
Geniale gradlinige Erzählung ohne ein Wort zuviel
Für mich ist dieses Buch eines der besten der letzten Monate.
Ohne irgendwelche Schnörkel und künstliche Dramatik wird eine sehr spannende Geschichte... Lesen Sie weiter...
Vor 16 Monaten von Fritz Lessing veröffentlicht
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