Das ist mal richtig schöner Rhythm and Blues mit allem, was dazu gehört: schwere Mundharmonika, schönes Klaviergeklimmper, Trompeten, Saxophon und derbes Guitarrengeschraddel. Faszinierend ist auch der Bassist Dave Bronze, der sehr gut zur Geltung kommt! Eric beklagt in einigen Liedern (4,7,13,14,15) seine (eigenen?) Probleme mit Frauen und die miese Stimmung, die man nach einem langen Arbeitstag hat, was durch langsame schwere Rhythmen hervorragend rüber kommt. Es sind aber auch welche dabei, die richtig schnell sind (I'm tore down, ...) und gerade deswegen auch Spaß machen. Eigentlich íst sie ziemlich Eric Clapton untypisch , aber das ist ja nichts schlimmes. Im Gegenteil, er hat sein Repertoire dadurch sehr bereichert. Schade ist nur, daß beim Booklet kein Text dabei ist, sondern irgendwelche Hunde (namens Billy, Sock, Treacle)abgebildet sind, naja, und die mitwirkenden Künstler selber. "From the Cradle" heißt sie sicher deshalb, weil es so schöner, erdiger Blues ist. Nach den alten Regeln! Die CD macht einfach nur Spaß! (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)