Fashion Sale Öle & Betriebsstoffe für Ihr Auto Fußball Fan-Artikel calendarGirl Cloud Drive Photos OLED TVs Learn More sommer2016 designshop Hier klicken Fire Shop Kindle PrimeMusic Lego Summer Sale 16

Kundenrezensionen

4,7 von 5 Sternen3
4,7 von 5 Sternen
5 Sterne
2
4 Sterne
1
3 Sterne
0
2 Sterne
0
1 Stern
0
Format: Audio CD|Ändern
Preis:9,99 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime

Ihre Bewertung(Löschen)Ihre Bewertung
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel

Derzeit tritt ein Problem beim Filtern der Rezensionen auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.

am 1. November 2013
Wer von der Klassik zum Jazz finden will, der vertraue sich Bill Evans als Wegbereiter an. Ein geschmackssicherer, technisch herausragender akribischer Tüftler an den Instrumenten und im Studio. Die früher rare Platte "From Left to Right" hat Verve dankenswerterweise in einem sehr gelungenen, behutsam digital remastertem Gewand als CD veröffentlicht.

Die Bänder wurden 1969/1970 in den A&R und RCA Studios New Yorks sowie in San Francisco aufgenommen.
Bill Evans Evans spielt zur im Booklet der CD geäußerten Freude seines Erfinders Harold Rhodes ein Fender-Rhodes Electric Piano sowie ein Steinway Piano - in einigen Stücken beide zusammen. Sowohl der Kontrast als auch die (unverhoffte) Harmonie beider Instrumente machen den besonderen Reiz dieser Aufnahme aus (Anm.: Wenige Monate zuvor hatte Miles Davis mit Chick Corea und Herbie Hancock auf E-Pianos "In A Silent Way" aufgenommen).

Evans wird überwiegend begleitet von Sam Brown (g), Eddie Gomez (b), Marty Morell (d). Sein Spiel ist im besten Sinne lyrisch zu nennen, die gesamte Platte hat einen äußerst ruhigen, harmonischen Charakter.
Innerhalb dieses Quartetts gibt Evans deutlich den Ton an, die anderen Drei fungieren eher als Begleiter denn als gleichberechtigte Partner; Unmutsäußerungen der Protagonisten darüber sind meines Wissens nicht überliefert.
Die reinen Quartettstücke sind auf dieser Platte jedoch nur als Zugabe enthalten.

Im Vordergrund stehen die von Arrangeur und Dirigent Michael Leonhard mit einem Orchester unterlegten Versionen, die dem Ganzen einen zarten, leicht süßlichen (bei den Streichern fast unvermeidbar), aber niemals kitschigen Sound geben.

Das Stück "The Dolphin" wird in beiden Versionen als "Before" und "After" betitelt direkt hintereinander gegenübergestellt. Mir gefällt die puristische "Before"-Version besser- der Orchesterpart erinnert mich doch etwas zu sehr an das Filmorchester Babelsberg, was nicht als Qualitätsurteil missverstanden werden soll.

"From Left to Right" bietet 53 Minuten sehr gute, entspannende Musik und ist wie ein zum gleichen Preis erhältlicher Merlot bestimmt für jede/jeden genießbar.
0Kommentar|7 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 31. Mai 2016
Es lohnt kaum viele Worte über Bill Evans zu verlieren.Auch auf diesem Werk hören wir den Meister der Sparsamkeit begleitet von Bass und Drums
ergänzt durch Gitarre sowie erweitert durch Orchester! Aber das Ungewöhnlichste:die (teilweise) Verwendung eines Fender-Rhodes Electro-Klaviers!
Dieses hat wohl die Eigenschaft manchmal etwas verzerrt zu klingen,wie übersteuert.Das will nicht so recht zu Evans Musik passen.Wenn das Elektro-Dings klare Töne von sich gibt,ist es eine durchaus willkommene Erweiterung für Evans konsequentes Keybord-Spiel.
Ein interessantes Experiment allemal und auf jeden Fall hörenswert.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 2. Februar 2003
Sonntag Morgen. Frühstück um 11. Electronic Lounge ist dank
der Kopfschmerzen des gestrigen Bordeauxs noch zu nervig. Also
ab an's Plattenregal. Ah die CD ist noch verschweißt. Warum habe
ich die gekauft ? Ah ja Rhodes Piano im Original nicht vom
Sampler. Ausgepackt und in den Player, Start Taste mühsam
gefunden. Was kommt jetzt ?
Schöne Besen die auf der Snare herumpolieren, ein groovender
Kontrabass (ok Eddie Gomez), fängt gut an, zurücklehnen,
Streicher gesellen sich zu Piano und Gitarre hinzu. Pin ich
'Purist' Nein, also ist es erlaubt das es mir gefällt.
Kommt gut, meine Kleine mit einem Jahr fängt am Gitter Stehblues
zu tanzen an. Hiermit Bestätigung gefunden das die Musik trotz
Streicher genial ist.
Jetzt ein bisschen Bossa, ich werde wacher, Ziel erreicht, ein
relaxter Sonntag morgen geht auf die Mittagszeit zu, wieder eine
CD zu einem meiner Lieblings CD's erklärt.
Fazit : Lounge Music gab es schon früher ohne großen technischen
Schnickschnack (das Rhodes ist manchmals etwas übersteuert), die
Musik macht heute soviel Spaß wie Hörern vor Dreissig Jahren.
0Kommentar|37 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden