Oh My God. Das ist das erste, was die Interpretin ins Mikrophon haucht und genau dasselbe dachte ich auch, als ich das Video sah. Was soll das alles? Warum muß eine so sympathische und wunderschöne Frau wie Michelle Hunziker eine Platte aufnehmen, obwohl sie überhaupt nicht singen kann? Und dann auch noch so einen Müll? Zugegeben, im aktuellen Musikbusiness gibt es nicht gerade wenige Gestalten mit äußerst bescheidenem Gesangstalent (z.B. Paris Hilton oder LaFee), die sind allerdings relativ gut produziert, so dass mangelnde stimmliche Begabung nicht so stark ins Gewicht fällt. Die Komposition von Michelle Hunzikers Gesangsdebüt ist jedenfalls grottenschlecht. Ein dümmlicher Text, kombiniert mit einer mehr als dürftigen Melodie (wenn man das überhaupt so nennen kann), die so klingt, als hätte man sie irgendwo im Hinterhof aufgenommen. Das ist keinen Deut besser als Yoomiii, Chipz!, Shanadoo oder wie der ganze Einheitsbrei sich sonst so nennt. Hätte sie sich lieber mal von Dieter Bohlen produzieren lassen (der Pop-Titan wollte schon vor längerer Zeit mit Michelle eine Platte aufnehmen, die hat damals allerdings abgelehnt), dann wäre vielleicht etwas Brauchbares und unter Umständen Erfolgreiches herausgesprungen. Mit From Noon Till Midnight wird Frau Hunziker in den deutschen Charts jedenfalls definitiv keine Rolle spielen. Da ist der absolute Megaflop schon vorprogrammiert. Ein komplettes Album ist auch schon angedroht. Schon jetzt ein heißer Kandidat für die Ramschwühlkisten in Deutschlands Elektromärkten. Leider muß ich einen Stern vergeben.