Ich war doch sehr gespannt, als das Debüt von Alex Willner aka The Field veröffentlich wurde. Sein Still ist einzigartig und markant, das bewies er ja schon auf zahlreichen Ep. die ebenfalls auf KOMPAKT released wurden.
Die Musik ist dabei eine eigenartige Kollage, die aus endlosen Loopschleifen besteht, die sich dann immer wieder in der Tonlage ändern. Monoton bis zum abwickend. Doch gerade dabei liegt der Reiz. So einfach die Titel auch klingen mögen, so verträumt kommen sie rüber. Und gerade an solchen Stellen, wo es langsam anfängt zu nerven, setzt dann immer eine Art Erlösung, eine weiterhin verzerrte Loopmelodie ein.
Manchmal muss ich mich dann aber doch fragen, ob dies wirklich Kunst ist? Die Loops klingen manchmal so, als kämen sie von einer stark zerkratzenden Cd, die ständig an einer Stelle hängt, dann aber doch noch einen anderen Lesesektor erreicht.
Jedenfalls sind die 10 Titel auf Dauer zu viel, so dass mein Ohr noch wohltunener Monotonie schreit. Ich empfehle daher unbedingt ausgiebig Probe zu hören. Als Album ist dass einfach nichts, als Ep. schon. Geschmackssache. [3/6]