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From Hell
 
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From Hell

Johnny Depp , Heather Graham , Albert Hughes , Allen Hughes    Freigegeben ab 16 Jahren   DVD
3.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (104 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Darsteller: Johnny Depp, Heather Graham, Sir Ian Holm
  • Regisseur(e): Albert Hughes, Allen Hughes
  • Komponist: Trevor Jones
  • Format: Dolby, PAL, Surround Sound
  • Sprache: Deutsch (Dolby Digital 5.1), Englisch (Dolby Digital 5.1)
  • Untertitel: Englisch
  • Region: Region 2
  • Bildseitenformat: 16:9 - 2.35:1
  • Anzahl Disks: 1
  • FSK: Freigegeben ab 16 Jahren
  • Studio: Twentieth Century Fox Home Entert.
  • Erscheinungstermin: 7. November 2002
  • Produktionsjahr: 2001
  • Spieldauer: 117 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (104 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B00006684J
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 2.301 in Filme & TV (Siehe Top 100 in Filme & TV)

Rezensionen

Aus der Amazon.de-Redaktion

In der langen Reihe der Filme, in denen Jack the Ripper sein blutiges Unwesen treibt, nimmt Allen und Albert Hughes' From Hell eine ganz besondere Stellung ein. Als Vorlage diente den Hughes-Brüdern Alan Moores gleichnamige, von Eddie Campbell gezeichnete Graphic Novel -- ein Comicroman, der so ziemlich alle Grenzen dieser Kunstform sprengt. Im Prinzip grenzte die Idee einer Filmadaption schon an Irrsinn, denn Moores ausuferndes Panorama der englischen Gesellschaft des ausgehenden 19. Jahrhunderts entzieht sich in seiner Detailbesessenheit und seinem Figurenreichtum einer Verfilmung. Aber From Hell ist auch alles andere als eine Verfilmung im klassischen Sinne des Wortes geworden. Den Hughes-Brüdern und ihren Drehbuchautoren Terry Hayes und Rafael Yglesias ist etwas viel Eindrucksvolleres gelungen: Sie haben Moores Studie über die viktorianische Welt in großes Hollywood-Kino verwandelt und sind doch den zentralen Ideen des britischen Comicautors treu geblieben.

Der Tod seiner Frau und seines Kindes hat den Scotland-Yard-Inspektor Fred Abberline (Johnny Depp) endgültig aus der Bahn geworfen. Nun sucht er Vergessen in Drogen, doch was er im Opium- und Absinth-Rausch findet, sind Visionen von grausigen Verbrechen und düstere Vorahnungen, die ihn zu einem Besessenen werden lassen. Sie sind es auch, die eine Verbindung herstellen zwischen ihm und dem Prostituiertenmörder Jack the Ripper, dessen Taten das Slum-ähnliche Londoner Arbeiterviertel Whitechapel in Aufruhr versetzen. Bei seinen Nachforschungen begegnet Abberline der engelsgleichen irischen Prostituierten Mary Kelly (Heather Graham), die mit allen Opfern des brutalen Serienmörders befreundet war.

Die sich langsam entwickelnde Beziehung zwischen dem Inspektor und dem Straßenmädchen, die in die kaum mehr zu stoppende Maschinerie einer riesigen Verschwörung geraten, wird zum emotionalen Zentrum des Films. Durch Mary Kelly und Fred Abberline, deren Individualität und Idealismus von Heather Graham und Johnny Depp in jedem Moment betont werden, bekommt das Bild, das die Hughes-Brüder in From Hell von dem Beginn unserer modernen Welt entwerfen, eine zutiefst tragische Dimension. Der Drang, mehr als nur ein Teil der Masse zu sein, und der Glaube an eine gerechtere Welt, der die beiden antreibt, besiegelt zugleich ihr Schicksal. So sehr man sich auch wünscht, dass sie nicht untergehen -- man ahnt doch, dass es kaum Hoffnung für sie gibt. Heather Graham und Johnny Depp verleihen ihnen eine beeindruckende Würde, die sie aus der Welt um sie herum hervorhebt und gerade dadurch die Vergeblichkeit ihres Kampfes betont.

"Eines Tages werden die Menschen zurückblicken und sehen, dass ich das 20. Jahrhundert zur Welt gebracht habe." Mit diesem Zitat aus einem der Briefe von Jack the Ripper beginnt der Film. Und alles, was ihm folgt, scheint diese größenwahnsinnige Prophezeiung zu bestätigen. In tiefschwarzen Bildern voller Dreck und Elend erzählt From Hell von schwellendem Antisemitismus und von der beginnenden Medialisierung der Welt durch eine Boulevardpresse, die das Grauen in vermarktbare Sensationen verwandelt. Es fällt nicht schwer, in dem von den Hughes-Brüdern akribisch rekonstruierten London des Jahres 1888 den Keim unserer heutigen Welt zu erkennen. Und was wir in diesem beeindruckenden Thriller über ihre Anfänge erfahren, macht kaum Hoffnung auf ihre Zukunft. Schon lange, vielleicht sogar seit den 70er-Jahren, war kein Hollywood-Film mehr so schonungslos, aber auch so ehrlich in seiner Darstellung unserer Gesellschaft. --Sascha Westphal

Produktbeschreibungen

Nur die Legende wird überleben.

Ein lebendig gewordener Albtraum.

Im August 1888 geschieht im Londoner Armenviertel Whitechapel ein grausiger Mord: eine Prostituierte wurde bestialisch verstümmelt und fachmännisch ausgeweidet. Doch das, was von der Polizei als Milieuverbrechen heruntergespielt wird, nimmt schnell unerwartete Formen an - denn Jack the Ripper "schlitzt" weiter. Inspektor Abberline (Johnny Depp) und sein Assistent Godley (Robbie Coltrane) stehen vor einer fast unlösbaren Aufgabe: der Killer verrichtet sein blutiges Handwerk so präzise wie ein Uhrwerk. Doch Abberline lässt nicht locker und gelangt dank unkonventioneller Methoden zu der Erkenntnis, dass der Mörder nicht wahllos zuschlägt. Alle Opfer stammen aus dem Freundeskreis der irischen Hure Mary Kelly (Heather Graham) und die Hinweise verdichten sich, dass auch sie auf seiner Todesliste steht. All diese Prostituierten haben eines gemeinsam: sie hüten ein gefährliches Geheimnis, das die Pfeiler der englischen Macht zum Einsturz

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
32 von 37 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von pholker HALL OF FAME REZENSENT
Format:DVD
Die meiner Meinung nach beste Umsetzung des Jack-The-Ripper-Themas aller Zeiten!

Im ausgehenden 19. Jahrhundert wird der Londoner Scotland-Yard-Inspektor Abberline, gespielt von Johnny Depp, von Visionen heimgesucht. Mit dafür verantwortlich ist der Umstand, dass ihn der Tod seiner Frau zur Flucht in den Opiumrausch trieb. In seinen Drogenträumen sieht er die Opfer zukünftiger Morde - Frauen, in erster Linie Prostituierte, die von einem wahnsinnigen Killer bestialisch ermordet (und anschließend ausgeweidet) werden. Die Suche nach dem Ripper führt ihn unerwarteterweise zu den gehobenen Kreisen Londons, auch scheinen der Geheimdienst seiner Majestät sowie der Geheimbund der Freimaurer irgendwie ihre Finger mit im schmutzigen Spiel zu haben.
Der Film besticht durch seine Darstellung eines beklemmend-düsteren, schmutzig-verkommenen Londons sowie eines maroden und kranken Gesellschaftssystems. Er nimmt den Zuschauer mit auf einen Trip in die Abgründe der individuellen wie gesellschaftlichen Psyche, von dem man sich nach dem Film erst langsam lösen kann.

Ein atmosphärisches Meisterwerk, das man gesehen haben muss!

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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Wer ist Jack the Ripper? 31. Dezember 2002
Format:DVD
Ich bin von der Geschichte um Jack the Ripper schon lange fasziniert. Und auch wenn der Film nicht den wahren Mörder ans Messer liefert, wird doch sehr schön dargestellt, wie brutal die damalige Zeit doch war. Es gibt Geheimbünde, die sich nur um das Wohl der königlichen Familie sorgen. Doch wer sorgt sich um das Wohl der Armen? Niemand. Daher interessiert auch nicht wirklich, was mit den Huren passiert. Was ist schon, wenn eine weniger in den Straßen auf und ab spaziert? Wen kümmert es letztendlich? Wichtiger ist es nun einmal, dass die Monarchie geschützt blieb. Und dafür sind ein paar Morde an unbedeutetenden Frauenzimmern nicht zuviel.
In einer schaurig schönen Umgebung, die wie gewöhnlich sich düster und schmutzig präsentiert, treibt der Ripper sein Unwesen. Wer möchte dort schon freiwillig sich des Nächtens auf der Straße aufhalten?
Mit "From Hell" ist ein guter Film entstanden. Man bekommt Gänsehaut und leidet mit den Menschen. Ich halte den Film für sehr gelungen. Denn nicht die Vorlage ist allein für einen guten Film entscheidend, sondern wie er letzten Endes auf das Publikum wirkt.
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20 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Videokassette
"From Hell", ja, von da scheint der Film zu kommen. Meiner Meinung nach wurden die düsteren Abgründe Londons, der Zynismus der höheren englischen Gesellschaft und die Menschenverachtung der britischen Monarchie noch nie derart schonungslos offengelegt. Der Film ist Horrorfilm und Gesellschaftsstudie zugleich (um die Authenzität zu unterstreichen, wird sogar der Fall des "Elefantenmenschen" auf geschickte Weise angerissen). In dunklen Bildern schildert der Streifen das Elend auf den Straßen Whitechapels, wo vom Leben gezeichnete Frauen dem horizontalen Gewerbe nachkommen (daß die hübsche Heather Graham da irgendwie nicht reinpassen will, ist der Minuspunkt des Films). Straßengangs und Zuhälter machen ihnen zu schaffen. Doch nicht genug: in den höchsten Kreisen werden die Fäden einer unglaublichen Verschwörung gesponnen, deren Protagonisten so bieder wie böse sind. Jack The Ripper, dargestellt als gutgekleidetes, gesichtsloses Monster mit dunkler, furchteinflößender Stimme, beginnt sein blutiges Handwerk. Sein Auftrag: die Zeuginnen eines politisch höchst brisanten Vorganges müssen eliminiert werden. Johnny Depp (Abberline) und Robbie Coltrane (Godley) brillieren als ungleiches Polizistenduo, das dem Schlitzer auf den Fersen ist. Hilfreich sind dabei die Drogenvisionen des süchtigen Abberline, der hofft, dem Killer dadurch auf die Spur zu kommen. Langsam, aber sicher gelangen sie hinter das Komplott, das im Buckingham Palace ausgeheckt worden ist. Angezettelt wurde die Sache vom Orden der Freimaurer. Als der Ripper entlarvt wird, stellt sich heraus, dass er zwar ein loyaler Diener der Krone ist, inzwischen aber über seine Taten total den Verstand verloren hat. Er betrachtet sich inzwischen selbst als Werkzeug der Geschichte, als "Energie und Bestimmung" und triumphiert: "Eines Tages wird die Menschheit zurückblicken und sagen, daß ich das 20. Jahrhundert eingeleitet habe!" Die Szene, in der Depp den Killer stellt, ist von einzigartiger Intensität und Kraft. Doch alles ist vergebens: am Ende siegt die Staatsräson. Nachdem er seine Aufgabe erfüllt hat, wird der Ripper von den Freimaurern selbst aus dem Verkehr gezogen. Seine Identität gelangt nie an die Öffentlichkeit, die Affäre ist hiermit erledigt. Das britische Königshaus ist bestimmt "not amused" über die Art, wie es hier dargestellt wird. Aber egal. Glaubwürdig ist die Lösung allemal, wenn sie auch bestimmt von vielen angezweifelt wird. Die Leute mögen deswegen keine Verschwörungstheorien, weil sie das Gefühl des Ausgeliefert-Seins nicht ertragen können. Genau dieses Gefühl erzeugt "From Hell". Was zählen Menschenleben, wenn der Staat in Gefahr ist? In einer brillanten Szene fragt der panikerfüllte Mörder-Komplize Netley den Ripper, wo sie sich befänden. Und der Ripper antwortet: "In der Hölle, Netley, wir sind in der Hölle!" Genau da sind wir. Dieser Film zeigt es einmal mehr.
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Wird Mary Kelly sterben?
Wahnsinn! Bin durch den Roman "Die Landkarte der Zeit" auf den Film gestoßen und finde die Verarbeitung des Jack-The-The-Ripper Themas hier wesentlich gelungener als im... Lesen Sie weiter...
Vor 2 Monaten von fromhell veröffentlicht
Ein Meisterwerk
Habe den Film durch Zufall im Fernsehen gesehen und musste mir die DVD zulegen. Unheimlicher und spannender Film. Lesen Sie weiter...
Vor 2 Monaten von Jörg Römer veröffentlicht
From Hell
From Hell ist ein hervoragender Horrorthriller für den nicht zu Harten Horror Fan in dem Johnny Depp eine Schauspielerrische Glanzleistung bietet!Einfach Klasse!!!
Vor 4 Monaten von Roland Hofmann veröffentlicht
Blutige Morde, Fin de siècle-Untergangsstimmung,...
Als ich "From Hell" seinerzeit im Kino sah, war ich beeindruckt von den düsteren Bildern des viktorianischen Londons. Lesen Sie weiter...
Vor 4 Monaten von greg olmus veröffentlicht
Miserable Bildqualität der Blu-ray-Version
Meine Rezension gilt nur der audiovisuellen Qualität der Blu-ray-Disc.
Obwohl es sich hier um eine prall gefüllte (50 GB) DL-BD handelt, ist
die... Lesen Sie weiter...
Vor 4 Monaten von alf-project veröffentlicht
Ich habe das 20.Jahrhundert zur Welt gebracht
Mit diesem Zitat aus einem Brief von JACK THE RIPPER beginnt dieser filmisch gewordene Alptraum. Der Absender dieses im britischen Museum aufbewahrten Brief lautet FROM HELL. Lesen Sie weiter...
Vor 5 Monaten von Exciter30 veröffentlicht
ein guter Krimi mit leichten Gruselmomenten
Zur DVD :

gute Qualität in Bild und Ton! - völlig ausreichend.

Zum Film :

Jack the Ripper-Interessierte aufgepasst,es ist KEIN reiner... Lesen Sie weiter...
Vor 11 Monaten von Feentanz veröffentlicht
Mittelmässig
Zwar nicht schlecht, aber leider auch nicht wirklich innovativ oder aussergewöhnlich wird die Geschichte von Jack the Ripper hier (wieder einmal) verfilmt. Lesen Sie weiter...
Vor 15 Monaten von N. E. Body veröffentlicht
Ein Meisterwerk für Leute, die es nicht so genau nehmen
Erst einmal vorweg: Ich habe den Film auf Englisch gesehen und werde deshalb nichts zur Synchronisation sagen können und auch außer Acht lassen, dass es anscheinend eine... Lesen Sie weiter...
Vor 16 Monaten von Cazuh Lynn veröffentlicht
Film super, bild solala
bezieht sich auf BLURAY (Hollywood collection)

also über den film brauch ich sicher nichts mehr sagen ... Lesen Sie weiter...
Vor 16 Monaten von Michael Wagner veröffentlicht
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