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From Hell [Gebundene Ausgabe]

Alan Moore , Eddie Campbell , Gerlinde Althoff
4.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (20 Kundenrezensionen)
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  Alle Preisangaben inkl. MwSt.
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Gebundene Ausgabe, Oktober 2011 EUR 49,80  
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Kurzbeschreibung

Oktober 2011
Grüße aus der Hölle 1888 bringt ein bis heute anonymer Mörder vier Prostituierte im Londoner Stadtteil Whitechapel um. Morde von ausgesprochener Brutalität: den vier Dirnen werden die Kehlen aufgeschlitzt, ihre Unterleiber werden verstümmelt. Die Person und die Motive des Täters liegen bis heute im Dunkeln. 1988 begann Alan Moore die Arbeit an From Hell. Zehn Jahre sollte er für dieses monumentale Werk benötigen, das mehr ist als nur eine minutiöse Aufarbeitung und Interpretation der Ereignisse in und um Whitechapel jener Tage. Auf sechshundert Seiten schildert dieser berühmte grafische Roman, wie sich reale Ereignisse und irrationale Ängste im London Ende des 19. Jahrhunderts zu einer Massenparanoia ungekannten Ausmasses ausweiten.

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 600 Seiten
  • Verlag: Cross Cult; Auflage: 2., Aufl. (Oktober 2011)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3936480532
  • ISBN-13: 978-3936480535
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: Ab 16 Jahren
  • Größe und/oder Gewicht: 24,6 x 17,4 x 3,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (20 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 226.076 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

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The mad, shaggy genius of the comics world dips deeply into the well of history and pulls up a cup filled with blood in From Hell. Alan Moore did a couple of Ph.D.'s worth of research into the Whitechapel murders for this copiously annotated collection of the independently published series. The web of facts, opinion, hearsay, and imaginative invention draws the reader in from the first page. Eddie Campbell's scratchy ink drawings evoke a dark and dirty Victorian London and help to humanize characters that have been caricatured into obscurity for decades. Moore, having decided that the evidence best fits the theory of a Masonic conspiracy to cover up a scandal involving Victoria's grandson, goes to work telling the story with relish from the point of view of the victims, the chief inspector, and the killer--the Queen's physician. His characterization is just as vibrant as Campbell's; even the minor characters feel fully real. Looking more deeply than most, the author finds in the "great work" of the Ripper a ritual magic working intended to give birth to the 20th century in all its horrid glory. Maps, characters, and settings are all as accurate as possible, and while the reader might not ultimately agree with Moore and Campbell's thesis, From Hell is still a great work of literature. --Rob Lightner -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Taschenbuch .

Synopsis

Legendary comics writer Alan Moore and artist Eddie Campbell have created a gripping, hallucinatory piece of crime fiction about Jack the Ripper. Detailing the events that led up to the Whitechapel murders and the cover-up that followed, From Hell has become a modern masterpiece of crime noir and historical fiction. -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Taschenbuch .

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49 von 51 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Format:Taschenbuch
Von dem "Jack The Ripper"-Comic "From Hell" gibt es dank der Verfilmung mit Johnny Depp inzwischen zwei Ausgaben. Dies ist die etwas unhandlichere, aber günstigere Gesamtausgabe mit dem amerikanischen Filmplakat als Titelmotiv. Sie liegt fast so gut in der Hand wie das Telefonbuch einer mittleren Grossstadt. Parallel existiert zur Zeit noch die Ausgabe in drei schmalen Bänden, die Titelmotive sind dort dem Comic entnommen. Der Inhalt ist aber der gleiche. Beim Inhalt von Kinofilm und Comic ist aber ein gewaltiger Unterschied. Die Anschaffung dieses Albums lohnt sich auch noch für jeden, der bereits den Film "From Hell" im Kino geschaut hat. Inspektor Abberline hat in diesem Comic keinen Opiumrausch und keine Visionen, letztere hat dagegen der Hellseher Robert Lees auch ohne Opium. Ist der Film noch ganz auf die spannende Suche nach dem dem Zuschauer unbekannten Jack The Ripper ausgelegt, so wird im Comic schon vor den Morden im ersten Drittel verraten, wer auf den vielen folgenden Seiten der Frauenmörder werden wird. Aufgrund dieses Unterschieds kann sich der Comic viel stärker auf die Psyche, Ideen und Visionen des Rippers konzentrieren als der Film, der die Figur des Abberline im Gegensatz dazu in den Mittelpunkt stellt (sicherlich auch wegen Depp). Der Comic wirkt durch diese Unterschiede viel tiefgründiger - aber auch längst nicht so spannend. Gut und wichtig sind auch die seitenlangen Anmerkungen Moores im Anhang. Hier glaubt man die zehn Jahre Recherchearbeit. Diese Anmerkungen geben dem Comic im Gegensatz zu Film mehr historischen Hintergrund und Authentizität.
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13 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein düsteres, gigantisches Meisterwerk! 9. Juni 2005
Von junior-soprano TOP 500 REZENSENT VINE™-PRODUKTTESTER
Format:Taschenbuch
Der Film mit Johnny Depp beginnt mit dem Ausspruch Jack the Rippers, er habe das 20. Jahrhundert geboren. Was Moore damit wirklich meint, wird meiner Meinung nach, erst im Comic richtig deutlich! Der Film ist sehenswert, aber im direkten Vergleich ist der Comic um ein Vielfaches besser!
Moore hat sich bereits in „Die Liga der außergewöhnlichen Gentlemen" mit England am Ende des 19. Jahrhunderts beschäftigt. Die „Liga" ist eine herrlich verspielte, bunte, humorvolle Unterhaltungsgeschichte. „From Hell" spielt im London des Jahres 1888 und ist ein ambitionierter, intelligenter und düsterer Roman in Comicform über menschliche Abgründe.
Zwei Dinge haben mich zuerst abgeschreckt. Erst einmal erscheint der Preis sehr hoch. Allerdings wird hier ein äußerst üppiger Wälzer angeboten, in den sichtlich viel Arbeit investiert wurde und an dem man lange zu lesen und betrachten hat. Und dann kam der zweite Dämpfer beim Aufschlagen des Comics, doch auch dieser Kritikpunkt löste sich schnell in Luft auf: die Zeichnungen von Eddie Campbell sind Schwarz-Weiß! Eine gute Idee, den so wird die Geschichte noch stimmungsvoller umgesetzt.
„From Hell" erzählt die Geschichte des Frauenmörders Jack the Ripper, der mehrere Prostituierte bestialisch abschlachtete. Es ist eine Kriminalgeschichte, die im Milieu der Londoner Unterschicht spielt, inklusive einem Kommissar und einem Täter. Und dann ist es noch viel mehr! Eine Geschichte voller Details, Gags, Ideen, Traurigkeit, Wahrheit und Weisheit. Arme Schlucker, die zum Spielball der Reichen und Mächtigen werden. Illuminaten, die im Verborgenen arbeiten. Ein hochintelligenter, krankhaft ehrgeiziger Mörder, der umgeben ist von primitivsten Menschen, ohne Ziele, Bildung, Niveau und Aufgabe, auf die er mit Verachtung und Spott herabschaut. Ein Frauenhasser und Visionär, der das 20. Jahrhundert geboren hat. Das 20. Jahrhundert, in dem alle Grenzen gefallen sind, in dem der Sozialdarwinismus vom Tierreich auf die Menschheit übertragen wurde, in dem Menschen verheizt wurden, in dem ungebremster Kapitalismus, ungehemmte Gier und skrupellose Kriege den Fortbestand der Menschheit gefährdeten. Ende des 19. Jahrhundert erklärte Nietzsche Gott für tot, nun versuchte sich der Mensch selbst als Gott. 1888 wurde Adolf Hitler gezeugt (auch das kommt in „From Hell" vor! Ungelogen!).
Etwas irritierend wirken die Visionen, die der geisteskranke „Jack the Ripper" dieser Geschichte immer wieder hat. Er sieht Menschen vor Fernsehern und PC's, Hochhäuser und anderes aus dem 20. Jahrhundert. Sehr schön sind die Auftritte von Buffalo Bills Team und Oscar Wilde!

„From Hell" ist große Kunst! Ein weiteres Meisterwerk von Alan Moore und ein Buch, das man mehr als einmal lesen muß um es in seiner Komplexität zu erfassen und richtig zu würdigen.

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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Anders als der Film, aber für Fans ein Muss 24. Juli 2009
Format:Gebundene Ausgabe
Selten trifft der Begriff Graphic Novel so gut zu wie bei "From Hell", der Begriff Comic reicht dafür einfach nicht mehr aus. Um eine Vorstellung zu bekommen: Selbst bei straffem Lesen braucht man ungefähr 3-4 Stunden und dann hat man noch nicht mal die ausführlichen Ausführungen von Moore im Anhang gelesen. Alan Moore ist eine Legende in seinem Bereich. Von ihm stammen unter anderem "V for Vendetta", "Watchmen - Die Wächter" und "The League of Extraordinary Gentlemen".

Der große Vorteil der Gesamtausgabe von Cross Cult, im Gegensatz zu den früheren drei Bänden, liegt auf der Hand: Man hat den gesamten Inhalt in einem schönen Hardcover-Band. Andererseits ist der Band wirklich sehr umfangreich geraten, sodass er schwer in der Hand liegt. Die Schrift ist manchmal etwas zittrig.

Der Band fängt eher langsam an und entwickelt, wie schon erwähnt, wenig Spannung im eigentlichen Sinne. Anstelle von Johnny Depp gibt es düstere, philosophische Hintergründe, die auch einen Bezug bis in die Neuzeit herstellen. Aber gerade diese Bezüge wirken eher wie Fremdkörper, auch wenn sie für mehr Tiefgang sorgen. Erst nach Lektüre der Anmerkungen versteht man sie besser. Wer sich für die spirituelle Geschichte von London, die viktorianische Epoche und die Freimaurerei interessiert, wird aber kaum gelangweilt sein.

Sehr gut stellt Moore das trostlose Leben der Frauen beziehungsweise der Menschen in Gegenden wie Whitechapel dar. Da gibt es ebenso nackte Tatsachen zu sehen wie die blutigen Taten vom Mörder im Detail. Gerade beim letzten Mord ist das wirklich sehr drastisch in Szene gesetzt. Auch sind die Protagonisten realistisch und werden von Moore mit Leben gefüllt. Auch die Arroganz und der Rassismus der Engländer gegenüber Fremden werden offen gezeigt.

Als Bonus gibt es lange und ausführliche Erklärungen vom Autor, da merkt man wie viele Gedanken sich Moore zum Thema gemacht hat. Bei der Dicke des Bandes ist man dann auch sehr dankbar für das Lesebändchen.

Die Zeichnungen von Campell unterstreichen den besonderen Charakter von "From Hell", der Seitenaufbau ist aber eher klassisch. Aber der Text musste ja auch untergebracht werden.

Wer das Geld erübrigen kann, sich für Jack the Ripper "begeistert" und genial gemachte Graphic Novels mag, sollte sich die Gesamtausgabe "From Hell" zulegen. Die Lektüre ist zwar weniger spannend oder mysteriös im Vergleich zum Film, hat dafür aber andere Qualitäten.
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5.0 von 5 Sternen Monumentalwerk über das viktorianische Zeitalter!
Wer sich auch nur im Entferntesten für den Kriminalfall von Jack the Ripper interessiert, sei diese Graphic Novel WÄRMSTENS ans Herz gelegt! Lesen Sie weiter...
Vor 19 Monaten von Jens Neumann veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Herausragend
Diese "grafische Novelle" hält Wort: Bilder und Text ergänzen sich in derart stimmiger Weise, dass beim Lesen des Comics kein Unterschied zum Lesen eines Romans besteht. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 10. März 2011 von Gustav
5.0 von 5 Sternen Toll
Ich wollte "From Hell" schon einige Zeit gerne lesen, allerdings hat der Preis mich lange abgeschreckt. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 17. Dezember 2010 von Lena
5.0 von 5 Sternen Aus der Hölle
"Aus der Hölle
Mr. Lusk,

Mein Herr
Ich schicke Ihnen die halbe Niere die ich aus einer Frau genommen und für sie konserviert habe. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 11. August 2009 von Thadeus Braun
5.0 von 5 Sternen "Einer muss es ja machen"
Das Buch ist ein düsterer Magnet. So empfand ich das, denn Moore beschreibt eine ganz andere, mystische Zeit, die sich niemand mehr vorstellen kann. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 29. März 2009 von Florian Frank
4.0 von 5 Sternen Düster, gewaltig, beeindruckend
Zuerst war ich skeptisch, ob ich mit den eher nüchternen Schwarz-Weiß Zeichnungen 600 Seiten lang zurechtkommen würde. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 22. Februar 2009 von Aratirion
5.0 von 5 Sternen Wunderschöne Neuausgabe!
"Todschön", schrieb der Spiegel-Rezensent, und damit hat er diese Ausgabe treffend beschrieben. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 8. Januar 2009 von Carla Wünsche
5.0 von 5 Sternen Sinn und Form
Ja, hier wird auch die Geschichte von Jack the Ripper und seinen berühmten Morden im Jahre 1888 in London nacherzählt. Und zwar bis ins kleinste Detail. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 17. Dezember 2007 von Niclas Grabowski
5.0 von 5 Sternen Sinn und Form
Ja, hier wird auch die Geschichte von Jack the Ripper und seinen berühmten Morden im Jahre 1888 in London nacherzählt. Und zwar bis ins kleinste Detail. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 21. Februar 2007 von Niclas Grabowski
5.0 von 5 Sternen Wenn Abgründe sich auftun-From Hell
From Hell ist die Geschichte Jack the Rippers, aus Sicht von Moore und dem Zeichner Campbell, die diese Geschichte in insgesamt vierzehn Bänden in den Jahren 1989 bis 98 zu... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 7. Dezember 2006 von Jan-niklas Bersenkowitsch
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