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From a Basement on the Hill
 
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From a Basement on the Hill

Elliott Smith Audio CD
4.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (13 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Audio CD (8. Januar 2010)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Label: Domino Records (Goodtogo)
  • ASIN: B0002U0O8Q
  • Weitere verfügbare Ausgaben: Audio CD  |  Vinyl  |  MP3-Download
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (13 Kundenrezensionen)
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Hörproben
Song Länge Preis
Anhören  1. Coast to Coast 5:34EUR 0,90
Anhören  2. Lets Get Lost 2:27EUR 0,90
Anhören  3. Pretty (Ugly Before) 4:45EUR 0,90
Anhören  4. Don't Go Down 4:34EUR 0,90
Anhören  5. Strung Out Again 3:12EUR 0,90
Anhören  6. A Fond Farewell 3:58EUR 0,90
Anhören  7. Kings Crossing 4:58EUR 0,90
Anhören  8. Ostrich and Chirping0:32EUR 0,90
Anhören  9. Twilight 4:30EUR 0,90
Anhören10. A Passing Feeling 3:32EUR 0,90
Anhören11. The Last Hour 3:27EUR 0,90
Anhören12. Shooting Star 6:01EUR 0,90
Anhören13. Memory Lane 2:30EUR 0,90
Anhören14. Little One 3:15EUR 0,90
Anhören15. A Distorted Reality is Now a Necessity To Be Free 4:34EUR 0,90


Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Als Elliott Smith im Herbst 2003 mit erst 34 Jahren überraschend aus dem Leben schied, war die Arbeit an seinem sechsten Soloalbum weit fortgeschritten. Ein Jahr später halten wir das fertige Album in den Händen, das von Rob Schnapf (verantwortlich schon für Figure 8), und Smiths Ex-Lebensgefährtin Joanna Bolme mit Fingerspitzengefühl zu Ende produziert wurde. Wir hören 15 neue Songs, die auf schmerzlich schöne Weise das Talent des begnadeten Alternative-Pop-Songwriters in Erinnerung rufen.

Der rockige Opener "Coast to Coast" führt dabei den ambitionierten, leicht überladenen Sound der letzten beiden Alben fort, gefolgt von "Let's get Lost", einer traumverlorenen Ballade, die an die Intimität früherer Werke wie Either/Or, erinnert. Diese Songs stecken den klanglichen Rahmen für das Album, in dem Smith mehr als auf bisherigen Werken das gesamte Spektrum zwischen Folk-Ballade, Alternative Rock und experimentellem Pop auslotet. Unverändert bezaubern Smiths hohe, sanfte Stimme, seine Ohrwurm-verdächtigen Melodien und der melancholische Grundton der Texte von Sehnsucht bis Desillusion: "... burning every bridge that I cross - to find some beautiful place to get lost", singt er, und: "...this is not my life, just a fond farewell to a friend".

"From A Basement On The Hill" ist keine Fragment-Sammlung geworden mit dem sein Umfeld posthume Gewinnmaximierung betreibt, sondern ein großes, eigenständiges Album. Songs wie "Pretty (Ugly Before)", "Strung Out Again", und "A Fond Farewell" gehören dabei zum besten was Smith je geschrieben hat. Für Kenner ist das Album unverzichtbar und für Neulinge ein geeigneter Einstieg in das herbstrote Elliott Smith-Universum. -- Georg Hesse

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
11 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Audio CD
Elliott Smith lebte für die Musik. Musik, in der er düstersten Selbstzweifel und Jugendremnisenzen ausleben konnte. Das führte ihn vom stillen bis zur Drogenabhängigkeit, und von dort an zum mysteriösen Selbstmord mit einem Küchenmesser ins gebrochene Herz.
Eine tragische Geschichte, die nach Klischee und Starkult riecht, ist es aber nicht..
Angefangen hat alles mit einem Fourtrack-Recorder Anfang der 90er,
noch Nebenrolle als Gitarrist und zweiter Sänger in der Punkrock-Band "Headmiser" aus Portland, entschied sich Smith an seinen eigenen Liedern zu arbeiten, die so ganz anders klingen: leise, fast geflüstert. Was nur als persönliche Verarbeitung sollte, wurde zum Durchbruch, mit den ersten beiden Alben "Roman Candle" und "Elliott Smith" wurde er bemerkt, mit "Either/Or" und zur stillen Ikone Singer-Songwriterkultur in einem Amerika, wo es zu jener Zeit an lyrischen Denkern mangelte. Es folgte der Majordeal mit "Dreamworks", die Oscarnominierung für den brillianten Song "Miss Misery" aus dem Film "Good Will Hunting"
(dem damit verbundenen legendären Auftritt im weißen Smoking..), Headliner-Tourneen durch Amerika und viel Anerkennung und Lob von Fachpresse und Musikaficionados. Auf den Folgealben "XO" und "Figure Eight" wurden neue Produktionstechniken ausprobiert, weitende Arrangements ohne den Songs jedoch zu wenig Raum zu geben. Trotzdem war es Smith zu
"poliert", er sah die Alben als gelungen aber nicht "vollkommen" genug - und mit seinem sechsten Album wollte er zurück zu den Anfängen, ohne der perfektionierten Produktionserfahrung abwegig zu werden.

Von Managerin und Produzenten getrennt, dem Mainstream-Label Dreamworks abwendend, der Drogensucht und Isolation in Los Angeles verfallen - machte er sich auf die Suche nach dem perfekten Ort für die Aufnahmen, die sein künstlerisch wertvollstes Werk werden sollte. Auf einem Studio auf den Hügel von LA fand er sein Refugium (daher "From A Basement On A Hill"). Ursprünglich sollte es ein Doppelalbum werden, in der Art des "White Album" der Beatles. Smith befasste sich mit Produktionstechniken der Beatles und wollte etwas "unglaubliches" machen. Sein Ziel war es "alles erlernte zu zerstören" - ein echter Künstler im Wahn. Die Aufnahmen sollten sich über Jahre ziehen, und Smith war in der Zwischenzeit fast bankrott, da er sein ganzes Geld für ein eigenes Studio und teures Vintage-Equippment ausgab, wo er auch die meisten Songs selbstproduzierte und "fertigstellte". All diese Täler der Frustration und Todessehnsucht hört man auf der CD: "A Passing Feeling" ("i'm stuck here waiting for a passion feeling" oder vor allem "A King's Crossing" ("gimme one good reason not to do it"), die Drogenballade "Strung Out Again" oder das verworrene "Shooting Star", das auf Kokain gemischt worden ist, reflektieren Verwirrung und Genie in der Depression. Aber das Album bietet mehr Abwechslung, es ist ein Auf- und Ab der Gefühle! "Twilight" ist tragisch-romantisch und "Memory Lane" ein selbstironisch-fröhliches Stück, das aus John Lennons Feder hätte stammen könne.

"From A Basement on A Hill" klingt wie eine Mischung aus Neil Young&Crazy Horse, Beatles, Nick Drake und Nirvana, Mal Sanft, mal wütend, knarrende Gitarren, ruhige Akkustikperlen. Lyrische und musikalische Brillianz auf voller Linie. Der Sound wird Fans der Sechziger mit der Zunge schnalzen lassen, so was hat man wirklich selten gehört - rauh und unverblümt, präzise und persönlich.
Wie das Album jedoch geklungen hätte, wenn Smith (der alle Instrumente selber eingespielt hat) es erlebt hätte und ob der Klangerfektionist es überhaupt fertiggestellt hätte, bleibt in Frage gestellt. Das Album wurde posthum von XO/Figure Eight Produzenten Rob Schnapf und seiner sprunghaften Langzeitbeziehung Joanna Bolme aus Aufnahmen zusammengestellt und gemischt, denn der Tod kam ihm dazwischen...

Im Nachhinein wird dieser Rohdiamant noch über Jahre bestehen bleiben, und gehört jetzt schon zu den interessantentsten und intensivsten Werken der '00s. Eine moderne Legende, Tragödie eines Philantrophen. Allein mit dem Versuch dieses Album zu realisieren, hat er sich "unsterblich" gemacht.

Weiterhören: "Either/0r", "XO"
Weiterlesen: Benjamin Nugent , "Elliott Smith and The Big Nothing" (Biography)

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Format:Audio CD
Elliott Smith lebte für die Musik. Musik, in der er düstersten Selbstzweifel und Jugendreminiszenzen ausleben konnte. Das führte ihn vom stillen bis zur Drogenabhängigkeit, und von dort an zum mysteriösen Selbstmord mit einem Küchenmesser ins gebrochene Herz.
Eine tragische Geschichte, die nach Klischee und Starkult riecht, ist es aber nicht..
Angefangen hat alles mit einem Fourtrack-Recorder Anfang der 90er,
noch Nebenrolle als Gitarrist und zweiter Sänger in der Punkrock-Band "Headmiser" aus Portland, entschied sich Smith an seinen eigenen Liedern zu arbeiten, die so ganz anders klingen: leise, fast geflüstert. Was nur als persönliche Verarbeitung sollte, wurde zum Durchbruch, mit den ersten beiden Alben "Roman Candle" und "Elliott Smith" wurde er bemerkt, mit "Either/Or" und zur stillen Ikone Singer-Songwriterkultur in einem Amerika, wo es zu jener Zeit an lyrischen Denkern mangelte. Es folgte der Majordeal mit "Dreamworks", die Oscarnominierung für den brillianten Song "Miss Misery" aus dem Film "Good Will Hunting"
(dem damit verbundenen legendären Auftritt im weißen Smoking..), Headliner-Tourneen durch Amerika und viel Anerkennung und Lob von Fachpresse und Musikaficionados. Auf den Folgealben "XO" und "Figure Eight" wurden neue Produktionstechniken ausprobiert, weitende Arrangements ohne den Songs jedoch zu wenig Raum zu geben. Trotzdem war es Smith zu
"poliert", er sah die Alben als gelungen aber nicht "vollkommen" genug - und mit seinem sechsten Album wollte er zurück zu den Anfängen, ohne der perfektionierten Produktionserfahrung abwegig zu werden.

Von Managerin und Produzenten getrennt, dem Mainstream-Label Dreamworks abwendend, der Drogensucht und Isolation in Los Angeles verfallen - machte er sich auf die Suche nach dem perfekten Ort für die Aufnahmen, die sein künstlerisch wertvollstes Werk werden sollte. Auf einem Studio auf den Hügel von LA fand er sein Refugium (daher "From A Basement On A Hill"). Ursprünglich sollte es ein Doppelalbum werden, in der Art des "White Album" der Beatles. Smith befasste sich mit Produktionstechniken der Beatles und wollte etwas "unglaubliches" machen. Sein Ziel war es "alles erlernte zu zerstören" - ein echter Künstler im Wahn. Die Aufnahmen sollten sich über Jahre ziehen, und Smith war in der Zwischenzeit fast bankrott, da er sein ganzes Geld für ein eigenes Studio und teures Vintage-Equippment ausgab, wo er auch die meisten Songs selbstproduzierte und "fertigstellte". All diese Täler der Frustration und Todessehnsucht hört man auf der CD: "A Passing Feeling" ("i'm stuck here waiting for a passion feeling" oder vor allem "A King's Crossing" ("gimme one good reason not to do it"), die Drogenballade "Strung Out Again" oder das verworrene "Shooting Star", das auf Kokain gemischt worden ist, reflektieren Verwirrung und Genie in der Depression. Aber das Album bietet mehr Abwechslung, es ist ein Auf- und Ab der Gefühle! "Twilight" ist tragisch-romantisch und "Memory Lane" ein selbstironisch-fröhliches Stück, das aus John Lennons Feder hätte stammen könne.

"From A Basement on A Hill" klingt wie eine Mischung aus Neil Young&Crazy Horse, Beatles, Nick Drake und Nirvana, Mal Sanft, mal wütend, knarrende Gitarren, ruhige Akkustikperlen. Lyrische und musikalische Brillianz auf voller Linie. Der Sound wird Fans der Sechziger mit der Zunge schnalzen lassen, so was hat man wirklich selten gehört - rauh und unverblümt, präzise und persönlich.
Wie das Album jedoch geklungen hätte, wenn Smith (der alle Instrumente selber eingespielt hat) es erlebt hätte und ob der Klangerfektionist es überhaupt fertiggestellt hätte, bleibt in Frage gestellt. Das Album wurde posthum von XO/Figure Eight Produzenten Rob Schnapf und seiner sprunghaften Langzeitbeziehung Joanna Bolme aus Aufnahmen zusammengestellt und gemischt, denn der Tod kam ihm dazwischen...

Im Nachhinein wird dieser Rohdiamant noch über Jahre bestehen bleiben, und gehört jetzt schon zu den interessantentsten und intensivsten Werken der '00s. Eine moderne Legende, Tragödie eines Philantrophen. Allein mit dem Versuch dieses Album zu realisieren, hat er sich "unsterblich" gemacht.

Weiterhören: "Either/0r", "XO"
Weiterlesen: Benjamin Nugent , "Elliott Smith and The Big Nothing" (Biography)

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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Format:Audio CD
Dieses Album weiß es, zutiefst nachdenklich zu machen und mitzureißen wie kein anderes Elliott Smith Album zuvor, die Lyrics könnten besser, treffender und depressiver kaum sein. Vor dem Hintergrund des Todes von Elliott Smith vor ziemlich genau einem Jahr, ist dies natürlich doppelt traurig. Zum letzten mal kann man es "genießen", wie bei jedem neuen Hören ein anderer Song in eine wunderschöne Melodie aufgeht, die einen fesselt und nicht mehr loslässt.
Fazit: From a Basement on the Hill ist einfach überwältigend! Man muss sich nur mal Pretty (Ugly Before), a Fond Farewell oder Coast to Coast anhören...ich könnte heulen, echt!
und doch so schön...;-)
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