1. FRITZ MÜLLER kommt = Bonus Track = Rundfunk-Spot zur FRITZ MÜLLER - Schau 1975 in der Aula der Universität Köln. "Pop Art -Gebilde" (Winfried Trenkler, WDR). Akustische Collage aus FRITZ Müller - Songs mit selbst - ironisierenden Texten, gesprochen, gerufen, geschrien von Christa Fast und Conny Plank.
2. Ich kauf' mir 'ne Gitarre = Rock - Satire (Einige Kritiker in den Siebzigern haben daher FRITZ Müller mit Frank Zappa verglichen.) "Zwei Gitarrengriffe kann ich schon, das reicht für 180 PHON!"
3. Bratkartoffel Rock'n'Roll - Schon mal über den Intelligenzgrad amerikanischer Rock'n'Roll - Texte nachgedacht? - : A Woop Bopa Loo Bop - A Lop Bam Boom! Die deutsche Antwort lautet:
B - R - A - T - BRAT - K - A - R - T - OoOhh - FF - E - L - N.
4. Raketenlied. Eine surrealistische Geschichte aus dem Alltagsleben eines Astronauten. Nichts ist, wie es scheint. "Im Satz wird eine Welt probeweise zusammengestellt." (Wittgenstein)
5. Gisela: FRITZ MÜLLER macht sich über deutsche Schlagermusik lustig. Dumm, dümmer am dümmsten. Die Aneinanderreihung von Klischees führt diese ad absurdum.
6. Schulwand: Psychoterror, Unterdrückung, Verdummung und Gleichmacherei im staatlichen Schulalltag.
7. I'm sittin' by the sea-side - stellt die automatisierten Gefühle beim Betrachten eines Sonnenuntergangs am Meer dar. Grammatik der Gefühle.
8. Yes, we can: Verdummende Werbeslogans, die zum Konsum verführen sollen, werden angeprangert (1977). Barack Obama, USA 2008: Yes , we can = Wahlkampf - Slogan !?X!!?)/%$?
9. Postmann = Ein surrealistischer Postmann - Bericht mit Infragestellung des Mann - Seins.
10. Ich stehe morgens um sieben Uhr auf - Die Frage nach dem Sinn des Lebens. Warum? Wozu?
11. FRITZ MÜLLER Traum = Das Unterbewußtsein gelangt an die Oberfläche. Spießersymbolik der 50iger Jahre (Walzer, Tango - Akkordeon, kranker Marsch - Trompete und Saxophon) werden in Traumsequenzen (Fender Stratocaster - Rückkopplungsgitarre + Geräuscheinblendungen) eingebettet. Ende in Bombardierung und Sirenengeheul. Das Absurde der Welt wird mit pechschwarzem Humor abgebildet.
Lieblingsstück von Steven Stapleton (Nurse With Wound, London), siehe NWW-list.
12. I don't understand it: Das Nichtverstehenwollen allen Seins. Ablehnung des Gottesgedanken. Der Mensch ist ein Tier (vgl. Nietzsche und Darwin), keine Sonderanfertigung Gottes.
13. Elemente der Wahrheit = Fortsetzung des 1. Titels. Bonus Track. Konzept - Kunst.
Das multiperspektivische Ich des FRTZ MÜLLER.
14. Blow Job: Bonus Track. FRITZ MÜLLER hat dem Didgeridoo - Spieler Marvin Dillmann den Auftrag erteilt, ihm einen zu blasen. Marvin macht seine Aufgabe sehr gut: Zunächst bläst er lange, schwebende Töne auf seinem langen, dicken, australischen Holzinstrument, um dann Stück für Stück in rhythmische Phasen überzugehen. Ein typischer Blow Job eben.
15. Say NO! = Bonus Track. Von der Schwierigkeit und Notwendigkeit, NEIN sagen zu können.
Gegen Mechanismen von Macht und Unterdrückung. Selbstbestimmung statt Fremdbestimmung!