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Fritz Mühlenweng, der seinerzeit mit 28 Jahren zusammen mit Sven Hedin durch die Mongolei zog und selbst später Bücher schrieb, durch Deutschland zog und davon berichtete, Fritz Mühlenweg wird in dieser Biographie von Ekkehard Faude aufs Köstlichste vorgestellt.
Geboren 1898 in Konstanz und aufgezogen ganz in der bürgerlichen Geborgenheit, lebt Fritz Mühlenweg sein Leben sehr bewußt.
Ausbildung zum Drogisten und Jahre in Bielefeld, Kriegsjahre des I. Weltkrieges in Frankreich und Russland, abenteuerliche Flucht aus der Gefangenschaft, dann Berufsjahre in Braunschweig, Bad Nauheim, Mannheim, Frankfurt a.M. und Konstanz. Drei Jahrzehnte sodann in Allensbach als Maler (!), befreundet mit Otto Dix und Julius Bissier. Ihm zur Seite seine eigenständige Frau Elisabeth, mit sieben Kindern lebend bis 1961, bekannt als Erzähler und Übersetzer.
Und jetzt die Annäherung in dieser hervorragenden Ausgabe an die Jugendzeit, als er, wie gesagt als 28-Jähriger mit Sven Hedin durch die Mongolei zog und durch diese eigenständige Art eben sein Leben wieder mal in die Hand nahm (mit Hilfe der Luft Hansa), mutig und sehr bewußt.
Die Jahre in der Wüste Gobi und die Nähe zu den Mongolen haben das vollbracht, was man "Begabungslösung" nennt und somit sind auch seine einzelnen Werke aus dieser Sicht verständlich.
Ekkehard Faude aber hat schon mit diesem Buch die Neugier auf mehr geweckt. Das ist ihm, weiß Gott, gelungen.
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