Kurzbeschreibung
Fritz Buri (1907-1995) gehört zu den anregendsten, aber auch weithin verkannten protestantischen Theologen des 20. Jahrhunderts. Vom theologischen Liberalismus und von Albert Schweitzer ausgehend, hat der Schweizer Theologe und Religionsphilosoph ein eigenständiges Denksystem entwickelt, das auch Ansätze der Existenzphilosophie von Karl Jaspers zu integrieren versteht. In den 50er Jahren hat Buri die Bedeutung des Symbolischen für eine selbstkritische Theologie herausgearbeitet und eine "Theologie der Verantwortung" entworfen. Mit seinem Spätwerk trägt er, über den Rahmen traditioneller systematischer Theologie hinaus, zum kulturübergreifenden Religionsdialog bei. Das vorliegende Werk gibt auf der Grundlage von Buris unveröffentlichter Autobiographie wesentliche Einblicke in Buris Denk- und Lebensweg. Peter Schulz hat bei Buri studiert, war Pfarrer und Journalist und ist heute als Publizist tätig. Er ist Gründer und Präsident der Internationalen Fritz Buri-Gesellschaft. Dr. Andreas Urs Sommer war mit Buri befreundet. Er ist Privatdozent am Institut für Philosophie der Universität Greifswald und Vorstandsmitglied der Internationalen Fritz Buri-Gesellschaft.
Über den Autor
Andreas Urs Sommer, geb. 1972, Studium der Philosophie, Kirchen- und Dogmengeschichte und Deutschen Literaturwissenschaft in Basel, Göttingen und Freiburg im Breisgau, Lizentiat 1995, Promotion 1998 an der Universität Basel, 1998/99 Visiting Research Fellow an der Princeton University, 2000-2006 Wissenschaftlicher Assistent am Philosophischen Institut der Universität Greifswald, Visiting Fellow an der School for Advanced Study der University of London, Habilitation 2004 an der Universität Greifswald, Lehrstuhlvertretung an der Universität Mannheim, seit 2008 Wissenschaftlicher Kommentator der Werke Nietzsches an der Forschungsstelle Nietzsche-Kommentar der Heidelberger Akademie der Wissenschaften, umhabilitiert an das Philosophische Seminar der Universität Freiburg