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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
unterschätztes Top-Album,
Von
Rezension bezieht sich auf: Le Frisur (Audio CD)
Dieses Album ist eines der Besten in der gesammtem Ärzte-Discographie. Leider konnte es zu Zeiten seiner Veröffentlichung unter der Nachwirkung des damals immer noch aktuellen Krachers "PlanetPunk" die Aufmerksamkeit nicht in dem Maße auf sich ziehen, wie es das ungemeine Potential eigentlich erwarten ließ. Trotz der inhaltlichen Beschränkung auf das Thema "Haare" bietet es erstaunliche Abwechslung, die auf höchst kreativem Songwriting und musikalischer Vielfalt basiert. Neben gewohnten Punk-Brettern wie "Mein Baby war beim Frisör", "No Future" und "3-Tage-Bart" finden sich mit "Der Afro von Paul Breitner", "Karperfahrt", "Dauerwelle vs. Minipli", "Monika" und "Am Ende meines Körpers" ebenso interessante, musikalische Ausflüge auf der Scheibe. Zu guter letzt beweist die beste Band der Welt mit "Medusa-Man" wie oft zuvor ihr Talent zu eingängiger Melodiösität.Jedem, der die Ärzte nur ansatzweise gut findet, rate ich, sich eingehend mit "Le Frisur" auseinanderzusetzen, um einen Eindruck vom künstlerischen Potential der Gruppe zu bekommen. Ein echtes Muss! "Haaaaaaaar...lass es leben, Gott hat's Dir gegeben!!!" Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Man nenne es "Comedy-Rock",
Von Barbanegra "Prof.Dr. hc quadro declaratio" (Essen, Germany) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Le Frisur (Audio CD)
"Le Frisur" ist ein Album, dass mehrere absolute Highlights der Karriere der Ärzte enthält. Allem voran natürlich "3 Tage Bart" und "Mein Baby War Beim Frisör". Insgesamt wird hier in jedem Track parodiert und persifliert, was das Zeug hält. Wer nur fetigen, deutschsprachigen Punk-Rock hören will, wird viele der Tracks überspringen müssen. Wer den Humor der Ärzte mag, wird hier voll auf seine Kosten kommen, denn dieses Album ist einfach witzig. Lieder, wie "Medusa-Man", einer "70er-Protest Song"-Veralberung der Güteklasse A, das metallastigen "Look, Don't Touch", die Grindcore(!)-Parodie "Dauerwelle vs Minipli" oder das Alice In Chains-beeinflusste "Am Ende Meines Körpers" dienen manchmal mehr der Komik des Thema, als des musikalischen Genusses, sind aber saukomisch, und machen somit einfach Spaß! Schnellen Punkrock gibt es auch zur Genüge: "Mein Baby...", "Vokuhila...", "No Future..", "Straight Outta Bückeburg" (der Titel von NWAs Gangsta Rap-Klassiker "Straight Outta Compton") oder "Hair Today, Gone Tomorrow" (von Extremes "Hip Today, Gone Tomorrow") sind fetztige Rocknummer, verbessert durch Texte, die die Ärzte als das kennzeichnen, was sie wirklich sind: nicht die "beste", aber auf jeden Fall die "witzigste" Band der Welt.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
TOLL, aber zu "haarig,
Rezension bezieht sich auf: Le Frisur (Audio CD)
Ja, Die Aerzte. Von mir und einigen anderen persoenlich verehrt und geschaetzt wie keine andere Band, von manch anderen allerdings als primitiv und niveaulos abgetan. Punk und Humor vom feinsten, abwechselnder Leadgesang... all das sind typische Prinzipien der besten Band der Welt.Tja, dieses im wahrsten Sinne des Wortes haarige Album ist nun wohl wirklich eine riesige Ausnahme auf dem gesamten Plattenmarkt. Es behandelt ausschliesslich das Thema "Haare" im Stile von Mitsing-Rockern wie "Straight Outta Buettenburg", mein persoenlicher Favorit, "Mein Baby war beim Frisoer" und "3-Tage-Bart", gewagt sinnlosem Punk-Geschrammel wohl aus dem blauen heraus wie "Dauerwelle vs. Minipli" und einmal sogar eine witzige Liebeserklaerung "Monika" im Stile einer Volksschnulze. Ja, mein mit Abstand zweiter Favorit neben "Straight Outta Buettenburg" waere noch hinzuzufuegen: "Medusaman (Massenmoerder Ralphie)", eine Ballade, wie man sie von den Aerzten wohl kaum bis gar nicht kennt, mit Akkustikgitarre, kaum Drums und Belas zarter Bassstimme, die der Nummer sogar noch eine Prise Grusel untermalt, die allerdings einen Sprung in die Vergangenheit der griechischen Mythologie unternimmt und von einem krankhaften Anhaenger der alten Medusa-Sage handelt, der sich in den Kopf gesetzt hat, im Stile seiner Heldin Medusa Menschen zu ermorden. Wie und er das nun aber zuwege bringt, moechte ich hier noch nicht verraten. Ja, allein schon wegen dieser spannenden Song-Geschichte waere das Album zu empfehlen. "Straight Outta Buettenburg" gebe ich ueberhaupt nur den Vorzug, weil ich bei einer Punkband eher auf "Mitgroehler" mit entsprechender Melodie stehe. Was ich an der Platte etwas schade finde, ist, dass Rod ueberhaupt nicht solo zum Zuge kommt. Lediglich einmal ist er beim "Afro von Paul Breitner" mit seinen Band-Kollegen fuer eine Strophe zu hoeren. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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