Die Friseurin Kati ist geschieden und mußte mit ihrer Tochter Julia, die das sehr nicht akzeptiert, das Einfamilienhaus verlassen. Da sie auch arbeitslos ist, lebt sie im trostlosen Plattenbau von Marzahn.
Gut gelaunt begibt sie sich auf Arbeitsuche und wird prompt spöttisch abgelehnt, weil sie viel zu dick ist. Eine Idee, auf die sie gar nicht kam, weil für sie das Können zählt.
Sie ist der Salonchefin einfach nicht ästhetisch genug. Aber sie gibt nicht auf. Gegenüber dem Salon wird gerade ein Asia-Laden gechlossen, sie schaut, denkt und hat eine Vision, das soll ihr neuer eigener Laden werden.
Kein Geld! Die Bank will sie auch nicht bedienen. Sie ist erfinderisch, sie lernt eine andere Friseurin kennen und gemeinsam arbeiten beide nun in Altersheimen, zur Freude der Bewohner, sehr komische Szenen hier und bessern ihre Kasse auf, natürlich schwarz, das geht nicht gut. Sie nimmt auch einen Vorschuß von einem Schleuser auf und endet mit einer Gruppe Vietnamesen in ihrem Wohnzimmer.
Tien ist des Deutschen mächtig und hilft ihr, es entwickelt sich eine zärtliche Liäson.
Leider wird sie nach der Eröffnung von der bösen Salonchefin
bei der Handwerkskammer verpfiffen, wegen angeblicher Nichteinhaltung irgendwelcher Normen, prima Typischdeutscheinlage.
Sie bekommt aber eine Stelle als Frisörin in einem vietnamesischen Laden und es stellt sich heraus, dass sie an MS leidet. Ihr Tatendrang und die Krankheit schweißt sie mehr mit ihrer Tochter zusammen, die nun einsehen muß, dass sie bei Papa nicht mehr gewünscht ist.
Ein durch und durch optimistischer Film. Trotz Plattenbau, Konkurrenzneid und Krankheit steht sie ihre Frau.
Es tut so gut, dass endlich mal eine dicke Frau stark sein darf und nicht immer nur die die 200 g Magerquark verzehren.Kati ist laut, schrill und bunt.Und macht keinen Hehl aus ihrer Figur. Super, wie sei den Typen am Anfang abschiebt, im Kontaktclub der Dicken, sie steht auf Dünne. Einfach Klasse. Ein Mutchmachfilm. Danke Frau Dörrie.