Nur wenige Serienformate schaffen es im Laufe ihrer Staffeln immer besser zu werden.
Meistens wird das Ideenpotenzial bereits in der Debutstaffel verschossen und
die Fortsetzungen sind nur noch ein Abklatsch ihrer selbst.
Nicht so bei dem Mysteriserienformat "Fringe".
Nicht nur die exzellenten Darsteller werden immer besser, nein, auch die
Storyline nimmt an Innovativität und Erzählfluss deutlich zu.
Mysteriealtmeister J.J. Abrams gelingt mit dem Fringe-Format eine der spannendesten
und intelligentesten Mysterieserien der vergangenen Jahre.
Nach seinem Erfolgskonzept "Lost", das er nach sechs Staffeln erfolgreich beendete,
scheint sein aktuelles Projekt sogar noch mehr Potenzial bereit zu halten.
Gerade die Idee einer Parallelwelt, verlangt vom Zuschauer einiges an Anspruch und
Mitdenken ab. Auch die Darsteller müssen sich immer wieder auf die parallelen
Gegenparts ihrer Charaktere einstellen können.
Die Gradwanderung dennoch eine gewisse Logik zu erhalten verlangt einiges von der
durchweg spannenden und plausibel erzählten Story ab.
Mit den Hauptcharakteren, Anna Torv, John Noble und Joshua Jackson hat Abrams
tatsächlich einen Glücksgriff gelandet.
Gerade durch die detaillierten Charakterstudien der Hauptprotagonisten muss auch ein
starker Darsteller hinter den facettenreichen Figuren stehen.
Diese Aufgabe erfüllen die Haupt- als auch die Nebendarsteller ausgezeichnet und
verhelfen der sowie schon intelligent spannenden Story zu noch mehr Qualität.
Insgesamt unterhält die dritte Staffel wieder auf höchstem Niveau und sorgt in
22 Episoden für spannende, abwechslunsgreiche und innovative Mysterie-Unterhaltung.