"Der Anfang" enthält 11 verschiedene kurze Kapitel,von denen einige zu längeren Geschichten verbunden sind,andere für sich allein stehen. Es geht um die Anfänge des Wissenschaftlers Walter Bishop,der 1970 mit dem gleichgesinnten William Bell eine Uni besucht und zu deren Experimenten die Entwicklung einer Zeitmaschine,die Entwicklung des Klonens und der Möglichkeit des Körpertauschs gehören. Sie finden schnell Gönner,die ihr bahnbrechendes Genie finanziell unterstützen und finden sich in einer dubiosen Organisation wieder,die vor eigenen grausamen Experimenten an ihren Mitarbeitern nicht zurückschreckt.
Da die ersten 4 Geschichten sich mit der Vergangenheit Bishops befassen,er noch 40 Jahre jünger ist und sonst niemand aus der Serie auftaucht,fällt es zunächst schwer,die Zusammenhänge auszumachen und sich richtig in sie hineinzuversetzen. Natürlich ergeben sich diese im Zusammenspiel mit der Serie trotzdem. Ein Verständnis der Stories ohne Vorkenntnisse der Fernsehserie halte ich für schwierig und nicht empfehlenswert. In den weiteren Kurzgeschichten taucht auch Olivia Dunham sporadisch auf. Ab Geschichte 7 spielen die Ereignisse aber in der Zwischenwelt,und man sollte besser auch schon Staffel 2 gesehen haben. Peter Bishop kommt im ganzen Band gar nicht vor,was ein ungeschickter Schachzug ist und es Fans nicht leichter macht,sich in das Universum hineinzuversetzen. 10 der 11 Geschichten wurden von Tom Mandrake durchaus gekonnt gezeichnet. Die Ähnlichkeit zu den lebenden Hauptprotagonisten ist dabei jedoch nicht immer sofort offensichtlich. Die Geschichten selbst sind schon lesenswert und gehen als Ergänzung zur Serie voll in Ordnung. Sie sind allerdings noch steigerungsfähig. Hoffen wir also auf noch bessere Folgebände.