'The Frighteners' war der erste komplett außerhalb Hollywoods realisierte Spielfilm, der mit qualitativ hochwertigen, computergenerierten Spezialeffekten aufwartete, die den amerikanischen Produktionen seiner Zeit in nichts nachstanden.
Inhaltlich gibt sich der Streifen als morbide Achterbahnfahrt durch die Genres Screwball-Komödie und Thriller mit einer kräftigen Portion Horror.
Obwohl man im Gegensatz zu Jacksons älteren Splatterwerken ('Dead Alive/Braindead' und 'Bad Taste') bei 'The Frighteners' keinen Magen aus Stahl braucht, weiß die Story die Schockelemente auf sehr wirkungsvolle Art und Weise einzusetzen; der Humor schwächt den Grusel in keinster Weise ab. Besonders das Finale ist durch seine surreal inszenierten Zeitsprünge und wenig zimperlichen Konfrontationen für eine Komödie recht intensiv. Übermäßig blutrünstig wird der Film jedoch nicht.
Die Schauspieler halten mit dem leicht überdrehten Tempo des Drehbuchs hervorragend Schritt und gehen ihre Rollen mit angemessenem Unernst an, wirken dabei jedoch fast nie albern. Michael J. Fox ist übrigens in seiner letzten Leinwandrolle zu sehen, bevor er sich aus gesundheitlichen Gründen von der aktiven Schauspielerei zurückzog.
Wer hochwertige Horrorkomödien à la 'Gremlins' oder 'Sleepy Hollow' mag, wird mit 'The Frighteners' hervorragedend unterhalten.