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Friend Or Foe?
 
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Friend Or Foe?

Blackmail Audio CD
4.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (15 Kundenrezensionen)

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mit 11 Alben, 6 Fotos, Diskussionen und mehr.

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Produktinformation

  • Audio CD (26. Mai 2003)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Label: Wea International (Warner)
  • Kopiergeschützt (Was bedeutet das?)
  • ASIN: B00009N2LI
  • Weitere Ausgaben: Audio CD  |  Vinyl  |  MP3-Download
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (15 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 287.464 in Musik (Siehe Top 100 in Musik)

 
1. Airdrop
2. Evon
3. It could be yours
4. On teh tightrope
5. Sunday sister
6. Fast summer
7. Leave
8. Nobody's home (in my home I'm alone)
9. Dive
10. All mine
11. Friend
12. Keine Titelinformation (Data Track)

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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
43 Minutes of Bliss... 3. Juni 2003
Von Josh.B
Format:Audio CD
26. Mai 2003. Friend or Foe? im Plattenregal. Gesehen, gekauft, aufgelegt. Bei mir zu Gast ein House, Trance und Techno hörender Schulkollege. Aus den Boxen dröhnt es in voller Lautstärke. Schon nach den ersten Akkorden machen sich erste rhytmische, ich sag' mal, Zuckungen bei besagtem Schulkollegen bemerkbar. Ja, der Opener hat's in sich. Mit seinen schüchternen ersten Gehversuchen, die nach und nach in ein großes Rock-Inferno ausbrechen, steckt er selbst Fremdgänger an.

Dieser positive Eindruck zieht sich fortwährend durch das gesamte Album. Innerhalb der ersten drei Stücke schaffen es die vier Koblenzer, das Tempo konstant anzukurbeln, um es in der mitreißenden Speed-Rock-Nummer It Could Be Yours zum Höhepunkt zu treiben. Überaus passend übrigens auch das dazugehörige Rennvideo auf der Autobahn. Weiter behalten Gitarrenwände die Oberhand, fesselnde Strophen und fetzige Instrumentalparts geben sich gegenseitig die Klinke in die Hand.

Fast Summer - was passiert jetzt? Verträumte Zeilen Aydo Abays, getragen von einer fernen Akustikgitarre und abschließend ein zweiminütiges magisches Gitarrensolo. Wie von einem anderen Stern. Doch aus der 3:33 Minuten lange Traum, jetzt wird wieder nach vorne gerockt: Mit Leave zeigen Blackmail erneut Hitqualitäten, scheuen mit von düsterem Klavierspiel durchzogenen Riffs dennoch keine Experimente. „Hallo, hallo", ruft plötzlich die Stimme eines Kleinkinds und eröffnet das Feuer für einen Song, der an Billy Corgans heftigste Ausbrüche auf der Mellon Collie erinnert. Mal leichtfüßig (Dive), mal experimentell-schwermütig rockend (All Mine) geht's weiter, bis mit dem neuneinhalbminütigen Schlusstrack der eigentliche Höhepunkt des Albums erreicht ist. Eine permanent ansteigende Gitarrenorgie, durchzogen von gefühlvollen Gesangspassagen, lässt ein absolut rundes, kompaktes (ja, auch ich kann's mir nicht verkneifen) Album ohne erkennbare Schwächen ausklingen.

Rauher, dichter und weniger verträumt als der bezaubernde Vorgänger Bliss, Please präsentiert sich Friend or Foe?. Trotzdem oder gerade deshalb dauert es keinesfalls länger, bis der Funke auf den Hörer überspringt. Nur die unvergleichliche Magie der Bliss, die bleibt zunächst aus. Auch Über-Songs wie Ken I Die oder Same Sane sucht man vergeblich. Was zählt, ist das Album. Gespielt wird wieder Science Fiction - mit perfektionierten Gitarren, Bass und Drum-Parts. Aus der bittersüßen Sahnetorte in die karge Steppe. Ein Gefühl der Sättigung zunächst nicht in Sicht. 43 Minuten und nicht eine Sekunde Langweile.

Highlights: Airdrop, It Could Be Yours, Fast Summer, Friend

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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
---------- 26. Juli 2003
Format:Audio CD
blackmail kennen und lieben gelernt habe ich schon 98 zu science fiction-zeiten. überhaupt ist dieses album einer meiner absoluten lieblingen, wenn nicht sogar meine absolute lieblingsplatte!
bliss, please! war dagegen eine große enttäuschung für mich. vielleicht lag es daran, dass sie meinen sehr hohen erwartungen einfach nicht gerecht werden konnte, vielleicht aber auch daran, dass auf bliss please nichts mehr von dem da war was blackmail für mich ausgemacht hat. keine atmosphäre, kein ohrenbetäubender rock, keine intensität. trotzdem waren meine erwartungen erneut hoch als es langsam auf den veröffentlichungstermin von friend or foe? zuging. vorabsingle gekauft und wahnsinnig gut gefunden. wenn schon zwei non-album-trax so abgehen, wie geht dann erst das album ab? also die erwartungsschraube noch ein wenig enger gedreht. macht aber nix, denn friend or foe? hielt den ansprüchen von anfang an stand. gibt keine platte die ich den letzten monaten so oft gehört hätte und ich sogar fast soweit zu sagen, dass objektiv gesehen, also ohne all das was ich persönlich mit science fiction verbinde, die friend or foe? sogar das bessere album ist. ich mag die platte von vorne bis hinten und das abschliessende 10 minutenstück friend kann eigentlich nicht lang genug sein! wohl auch der beste blackmailsong. ich mag friend or foe? und werde wohl noch ebensolange freude damit haben wie mit science fiction. schön!
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10 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von S. Baumer
Format:Audio CD
Die Koblenzer Band Blackmail dürften, polemisch gesprochen, neben den Ingolstädtern Slut die beste deutsche Alternativ- oder Überhaupt-Rock-Band sein, die zurzeit existiert. "Bliss, Please" war ein Meilenstein, ein Feuerwerk an kreativen, vielseitigen Stücken, die 2003 selbstverständlich die Messlatte für die neue Platte "Friend of Foe ?" bilden muss. Auch wenn man angesichts des Hypes, der derzeit mal wieder von einigen Musikzeitschriften und Websiten (ich gebs ja zu, ich gehöre auch dazu), ruhig kritisch an die neue CD rangehen sollte, kann man diese misstrauische Einstellung nicht lange aufrechterhalten.

"It doesn't make make sense that i've got a plan" und "I cannot move" behauptet Sänger Aydo Abay dreist auf "Evon", dem zweiten Stück des Albums. Würde man diese Zeilen inhaltlich auf die Musik übertragen, könnte man kaum falscher liegen: "Friend or Foe" ist eine Platte wie Weihnachten: 11 Geschenke liegen unter dem Baum, bzw. in den digitalen Daten des Silberlings gespeichert, die allesamt verschieden und doch wunderschön sind, und zwar nicht nur, weil man merkt, dass sie von Herzen kommen und mit Liebe gemacht sind, sondern weil sie hnadwerklich astreiner, moderner und vor allem: Qualitativ enorm hochwertiger und sehr kreativer Rock'n'Roll sind, der sich eigentlich kaum mehr vor irgendwelcher Konkurrenz aus England oder Amerika verstecken müsste. Eher im Gegenteil.

Mit "Friend or Foe ?" steigen Blackmail auf in die obere Liga, in der Bands wie Oasis, Placebo oder Blur den Ton angeben. Obwohl die Band musikalisch gar nicht (mehr) so viel mit denen zu tun hat. Es sei denn, man würde die zeitgemässen Britrocker mit der Progressivität und den Songwriterischen Fähigkeiten von Led Zeppelin und der Kreativität von Pink Floyd kreuzen.

Richtig gelesen heisst das, dass "Friend or Foe ?" auch eine psychedelische Platte ist, allerdings nur bis zu einem sehr begrenzten Level, der dafür sorgt, dass die vielen Ideen wie kleine Mosaiksteinchen zu einem bunten, wunderschönen Bild zusammenfliessen, was auch klar wird bei der Betrachtung der Liste der "Extra-Musicians", die beispielsweise für Pianos, String Arrangment oder eine Pedal Steel Guitar zuständing sind. Dieses geschieht jedoch immer, ohne das durchaus straighte Songwriting in irgendwelche Mitleidenschaft zu ziehen. Auf das Maß kommt es an. Die Basis bilden hingegen freilich immer die staubtrockenen, rockigen Riffs von Gitarrist Kurt Ebelhäuser, die fast ein bisschen an die neueren Queens of the Stone Age erinnern.

Die Platte beginnt stark: Das luftig-leichte "Airdrop", eine Halb-Ballade, die sich zu einem starken Rocktrack steigert und leider viel zu früh endet, macht sofortige Lust auf mehr. "Evon", eines der offensichtlichen Highlights, und meiner Meinung nach Kandidat für die nächste Auskopplung, schlägt die Brücke zum nächsten Track, "I could be Yours", der ersten Single, die dagegen eher funktional, traditionell und dennoch grosartig ist: Ein straighter, schneller und zwischendurch mit einem Mittelton-Solo aufgelockerter Song, der kleben bleibt, und den nötigen Kick gibt, den die restlichen Songs eher ein bisschen hintergründig und auf enorm vielseitige Art vermitteln.

So glänzt beispielsweise "Fast Summer" durch die erwähnte Country- / SouthernRock-Slide-Gitarre, die sich dominant durch den Song schlängelt wie eine verirrte Kobra, bei "On the Tightrope" kommen die QUOTSA-Anleihen und die durchgängig gute Rhythmusarbeit von Blackmail schliesslich völlig zur Geltung und "Leave" bezieht seine Besonderheit aus gleichen Teilen durch die Pianos, die melodischen Gitarren und den traumhaften Gesang.

Das letzte Stück, ein 9-Minüter namens "Friend", sollte Blackmails wirklich langer, exzessiver und in Jams ausartender Song nach Vorbild von Pink Floyd werden, was er letztendlich auch geworden ist. Ein deutliches und wirklich hörenswertes Highlight, auch wenn ich persönlich das tatsächliche Vorbild eher im etwas zeitgenössischeren Bereich sehe: Strukturell scheint hier ganz klar Zwans Track "Jesus I / Mary Star of the Sea" Pate gestanden zu haben: Gezupftes Intro, viele Soli, Brüche in den immer schnelleren und wieder langsamer werdenden Riffs, einzeilige Refrain-Äquivalente. Aber so einen Vergleich ist ja auch eher ein Lob als eine Kritik.

Die Songs auf "Friend or Foe ?" haben alle etwas extrem unwirkliches an sich: Sie spielen sich zwar grösstenteils im 3 Minuten Bereich ab, trotzdem man hat auf der einen Seite von der Struktur, von Aufbau her ständig das Gefühl hier ein 10 Minuten-Epos wie "Friend" gehört zu haben, und ist wiederum andererseits schon fast traurig, wenn ein Track endet, weil man gerne mehr davon gehört hätte. So sorgt das Album für ein enorm hohes Suchtpotential, dass sich so schnell nicht ausschöpfen lässt, die Platte wirkt selbst beim zehnten Durchlauf noch wunderbar.

Lediglich 2 kleine Kritikpunkte lassen sich ausmachen: Zum einen die etwas schwache Leistung des Sängers Aydo, die aber nicht wirklich ins Gewicht fällt (es gibt selten wirklich gute Rocksänger) und zum anderen das Fehlen eines wirklich grossen Hits, wie es auf "Bliss, Please" gleich zwei gab ("Same Sane" und "A Reptile for the Saint"). Ob eine gutes Album solche allerdings überhaupt nötig hat, lasse ich mal dahingestellt...

Fazit: Friend or Foe gehört zu den leider seltenen, wirklich grossen Alben, die aus Deutschland kommen. Das allein reicht eigentlich als Aussage schon aus, auch wenn es längst nicht alles ist, was man positives über dieses Werk schreiben könnte. Spitzenalbum.
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Blackmail. (Punkt)
Um es vorweg zu nehmen, dieses Album ist für mich persönlich der Höhepunkt der Band aus Koblenz. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 24. April 2008 von M. Lieblang
Das Beste von Blackmail!
Ich habe schon 4 Platten von Blackmail gehört und kann nur sagen, dass diese hier die Beste ist, daher auch die einzige Platte zu der ich bisher eine Rezension schrieb. Lesen Sie weiter...
Am 12. April 2006 veröffentlicht
Ein wahrer Klassiker
Faszinierend, was diese deutsche Band auf ihrem vierten Album an Songs wiedermal ausbreitet!

Das Quartett aus Koblenz kann sich ohne Abstriche mit Bands wie Muse, Placebo oder... Lesen Sie weiter...

Veröffentlicht am 16. September 2004 von "karllauterbach2"
Mein lieber Herr Gesangsverein!
Wei-o-wei, da geht mir der Stift!
Die Leute mögen Blackmail, vergleichen sie mit Queens of the stone age, mit Strokes, mit Placebo und und und. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 18. April 2004 von "derjoern2"
Friend or foe ? - friend and foe
Blackmail - Friend or Foe: 10 Jahre Erfahrung im Musikgeschäft, Spitzenmusiker + Spitzensongs = Blackmail. Was wie pure Erpressung klingt, hat es in sich. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 20. November 2003 von W. Gnest
Made in Germany... WOW!
Ich kenne die Band Blackmail seit dem Erscheinen des Albums "Bliss please" - die Visions berichtete euphorisch über dieses Zweitwerk der Koblenzer Alternative Rocker. Lesen Sie weiter...
Am 22. August 2003 veröffentlicht
fabelhafte Welt der Blackmail
Kann irgendeine andere deutsche Band mit Blackmail mithalten? Meiner Meinung nach ist die Antwort: nein.
Blackmail haben wieder einmal ein phantastisches Album dahergezaubert. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 11. August 2003 von Ophilolatrist
Super Album
Dieses Album ist einfach gut.Ich habe zwar nicht den Vergleich zu anderen Blackmail-Alben, aber ích denke, dass es sich auf jeden Fall lohnt diese CD zu kaufen. Lesen Sie weiter...
Am 21. Juli 2003 veröffentlicht
Aber hallo......
Na, das ist doch mal ne CD welche richtig abgeht und gute Laune macht. BLACKMAIL sind -neben SLUT- eine echte Bereicherung der nationalen Musikszene.
Am 19. Juni 2003 veröffentlicht
Braucht ein bisschen, dann aber genial
Platte des Monats in der Visions? Musste ich also kaufen. Kurz die Tracks angespielt und für gut befunden. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 10. Juni 2003 von Eddie Cedric and Omar
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