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Friedrich Schiller - August Wilhelm Schlegel / Der Briefwechsel 1795 - 1801
 
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Friedrich Schiller - August Wilhelm Schlegel / Der Briefwechsel 1795 - 1801 [Gebundene Ausgabe]

Friedrich von Schiller , August W. von Schlegel , Norbert Oellers
4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (1 Kundenrezension)

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 248 Seiten
  • Verlag: Dumont Buchverlag; Auflage: 1 (2005)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3832178945
  • ISBN-13: 978-3832178949
  • Größe und/oder Gewicht: 24,4 x 17 x 2,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (1 Kundenrezension)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 442.304 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Ein Briefwechsel Schillers von großem Gewicht - bis heute noch nie selbstständig publiziert: der mit August Wilhelm Schlegel
In etwa 2.200 Briefen hat er sich dargestellt, wie er 'wirklich' gewesen ist - als Sohn und Bruder, als Ehemann und Familienvater; als Freund und Feind; als Geschäftsmann und Kritiker seiner selbst, als Dichter, Philosoph und Historiker; als lebhafter Beobachter auch der politischen Ereignisse in bewegter Zeit. In der deutschen Literatur gibt es kein vergleichbares, so nahezu geschlossenes Briefwerk wie das von Friedrich Schiller. Schon früh wurden Schillersche Briefe mit den wichtigen Korrespondenzpartnern zusammengeführt - eine selbstständige Veröffentlichung des Briefwechsels zwischen Friedrich Schiller und August Wilhelm Schlegel aber fehlt bis auf den Tag. Dabei ist dieser Briefwechsel in privater, literarischer und literaturwissenschaftlicher Hinsicht hoch interessant: August Wilhelm Schlegel empfiehlt sich als Mitarbeiter der seit 1795 von Schiller herausgegebenen Zeitschrift "Die Horen", später auch als Beiträger zu dessen "Musen-Almanach", und kommt 1796 nach Jena, wo sich aber nur für kurze Zeit ein Zusammenwirken ergibt. Schlegels Gattin Caroline hat schon bald viel auszusetzen an dem Menschen und Dichter Schiller. Der Ehemann gibt ihr recht, beteiligt sich sogar heimlich an Kritiken, mit denen der Bruder Friedrich Schlegel gegen Schiller ins Feld zieht. Und dieser macht Ende Mai 1797 kurzen Prozess: Er kündigt August Wilhelm Schlegel Freundschaft und Mitarbeit auf. Der Briefwechsel Friedrich Schiller und August Wilhelm Schlegel umfasst insgesamt 42 Briefe. Die Edition von Norbert Oellers versammelt diesen erstmals selbstständig, je vier Briefe von Schiller und August Wilhelm Schlegel werden faksimiliert vorgelegt.

Über den Autor

Friedrich von Schiller wurde 1759 in Marbach geboren. Auf Befehl des Herzogs Karl Eugen musste der junge Schiller 1773 in die 'Militär-Pflanzschule' eintreten, wo er ab 1775 Medizin studierte; später wurde er Regimentsmedicus in Stuttgart, das er 1782 nach Arrest und Schreibverbot wegen seines Stückes 'Die Räuber' jedoch fluchtartig verließ. 1789 wurde er zum Professor der Geschichte und Philosophie in Jena ernannt, 1799 ließ er sich endgültig in Weimar nieder. Schiller starb am 9.5.1805 in Weimar.Norbert Oellers ist Professor em. für Neuere deutsche Literaturgeschichte an der Universität Bonn und seit 1991 alleiniger Herausgeber der Schiller-Nationalausgabe.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Günter Nawe "Herodot" TOP 100 REZENSENT VINE™-PRODUKTTESTER
Format:Gebundene Ausgabe
Es ist ein äußerst spannender und literaturwissenschaftlich hochinteressanter Briefwechsel, der hier erstamals in einer gesonderten Edition vorgelegt worden ist, so dass sich der Leser ganz auf die beiden - auf Friedrich Schiller und August Wilhelm Schlegelund ihr Verhältnis zueinander - konzentrieren kann.

Es begann mit einer Zusammenarbeit... Schlegel war daran interessiert, an der Zeitschrift "Die Horen" mitzuarbeiten, später sollte er auch Beiträge zum "Musen-Almanach" schreiben. Nicht zuletzt war es Caroline Schlegel, die den Dichter Friedrich Schiller nicht leiden konnte und bei ihrem Mann gegen ihn intrigierte. August Wilhelm - man muss es wohl so sagen - fällt nicht nur darauf herein und zusammen mit seinem Bruder Friedrich Schlegel Schiller in den Rücken.

Freude hat der endgültige Bruch bei beiden Partnern nicht ausgelöst. Der Schaden war irreparabel. "Erhalten Sie mir Ihre gütigen Gesinnungen: es wird immer mein Bestreben seyn, Ihren Beyfall zu verdienen.", schrieb Schlegel im ersten Brief. Am Ende musste er sich "von einem Verhältnis frey zu machen, dasfür eine offene Denkungsart und eine zarte Gesinnung nothwendig lästig seyn muß.".

Dies und mehr: Privates, Literarisches und auch ein wenig Klatsch erfahren wir aus den von Norbert Oellers sorgfältigst edierten und kommentierten Ausgabe. Deshalb für alle, die an der Weimarer Klassik, an Schiller und Schlegel und an der deutschen Romantik interessiert sind, einen lohnende und schöne Lektüre.
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