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Friedrich Nietzsche: Chronik in Bildern und Texten: Ausstellungs-Katalog
 
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Friedrich Nietzsche: Chronik in Bildern und Texten: Ausstellungs-Katalog [Taschenbuch]

Raymond Benders , Stephan Oettermann
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 864 Seiten
  • Verlag: Deutscher Taschenbuch Verlag (1. Mai 2000)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3423307714
  • ISBN-13: 978-3423307710
  • Größe und/oder Gewicht: 27,9 x 20,8 x 4,7 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 683.454 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Friedrich Nietzsche
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Produktbeschreibungen

Perlentaucher.de

Pressenotiz zu : Die Zeit, 24.08.2000
In einer Sammelrezension bespricht Ludger Lütkehaus vier Bücher, die seiner Ansicht nach zusammen Nietzsches Leben "so vollständig und anschaulich wie nie verfolgen" lassen.
1.) "Friedrich Nietzsche/Franz und Ida Overbeck: Briefwechsel" (J. B. Metzler Verlag)
Für Lütkehaus ist Overbeck der "eigentliche Held dieses Briefwechsels". Der Rezensent zeigt sich nicht nur beeindruckt von Overbecks langjähriger und aufrichtiger Treue seinem Freund Nietzsche gegenüber. Bemerkenswert findet er auch, wie sehr der Kampf um Nietzsche hier deutlich wird, gerade auch angesichts der verfälschenden Nietzsche-Vermarktung durch dessen Schwester Elisabeth Förster. Lütkehaus ist zwar der Ansicht, dass Overbeck wirklichen Konflikten in dieser Frage aus dem Weg gegangen ist und dadurch letztlich die fragwürdige Nietzsche-Rezeption späterer Jahre teilweise – unbeabsichtigt – mitverantworten muss. Deutlich werden nach Lütkehaus jedoch die Selbstvorwürfe Overbecks und die Themen, die beide häufig besprechen. Dies sind vor allem auch Tod und Wahnsinn. Was Nietzsches Briefe betrifft, so hält der Rezensent diese für seine eigentliche "Autobiografie".
2.) Franz Overbeck: "Werke und Nachlass in neun Bänden" (Metzler Verlag)
Für dieses Buch gilt nach Ansicht des Rezensenten in mehrfacher Hinsicht ähnliches wie für den Briefwechsel zwischen Overbeck und Nietzsche. Beide Bücher bezeichnet Lütkehaus als "unvergleichliche Dokumente", die darüber Aufschluss geben, wie sehr Overbeck um die Freundschaft und auch um sein Nietzsche-Bild, dass Elisabeth Förster bedrohte, gekämpft hat.
3.) Friedrich Nietzsche: "Chronik in Bildern und Texten" (Hanser Verlag)
Lütkehaus weist zunächst darauf hin, dass es sich hier um den Begleitband zur Weimarer Nietzsche-Ausstellung handelt. Zwar weist der Rezensent Kritik an der Ausstellung und an dieser Chronik als "philosophisch uninteressantes Potpourri" nicht zurück, allerdings ist er dennoch der Ansicht, dass auch "Nietzsche-Kenner" hier so manche Entdeckung machen können. Auch wird, wie der Leser erfährt, deutlich, inwiefern Örtlichkeiten einen Einfluss auf Nietzsches Leben wie auch auf sein Denken gehabt haben.
4.) David Farell Krell/Donald L. Bates: "Nietzsche – der gute Europäer" (Knesebeck Verlag)
Störend findet Lütkehaus an diesem Band, dass Nietzsche hier – "ästhetizistisch zugerichtet" – als "guter Europäer" präsentiert wird. Allerdings lobt er den Band als durchaus auch in philosophischer Hinsicht interessant. So werde deutlich – wie übrigens auch in der "Chronik" – wie sehr für Nietzsches Denken "die zeitliche Dimension zentral ist".

© Perlentaucher Medien GmbH
-- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Gebundene Ausgabe .

Pressestimmen

Detailliert, sorgfältig, penibel umreißt der großformatige Band das Leben des originellen, individuellen Philosophen.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Asilomar
Format:Taschenbuch
Dieses (Austellungs-)Buch, das auf den ersten Blick aussieht wie ein lockeres, anspruchsloses Sammelsurium aus Bildern und Texten zu Nietzsche und seiner Zeit, lässt einen schon nach den ersten Leseproben nicht mehr los. Selten hat mich eine Lektüre derart gefesselt wie diese menschliche Dokument aus Tagebuchnotizen, Briefen, persönlichen Erinnerungen von Freunden und Zeitgenossen, Rezensionen, Zeugnissen usw. Mehr und mehr ergibt sich wie ein Puzzle das Bild eines außergewöhnlichen Menschen, den man aus verschiedenen Blickwinkeln - als Sohn, Bruder, Student, Freund, Professor, Wissenschaftler, Philosoph, Zurückgewiesener, schließlich kranker Mensch kennen lernt. Wie ein Detektiv sucht man zum Beispiel nach den ersten Indizien der radikalen Wandlung Nietzsches vom gläubigen Christen (der sich zu Weihnachten das Buch der Psalmen wünscht und fromme Gedichte schreibt) zum Atheisten. Eine scheinbar beiläufig (in Brief oder Tagebuch erwähnte) Verstimmung mit der Mutter (Pastorenwitwe), die er bei einem Besuch (als Student) zu Ostern durch seine Weigerung brüskiert, am Abendmahl teilzunehmen, ist dann ein solcher Baustein, aus dem sich allmählich der uns bekannte "Antichrist" entwickelt. Ein wirklich sehr reiches, authentisches, zutiefst menschliches und anrührendes Buch.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Sensationell 11. Dezember 2010
Von Anita
Format:Gebundene Ausgabe
Dieses Buch ist das beste, was ich in meiner Bibliothek über Nietzsche habe!
Es ist eine überaus sorgfältig und mühevoll zusammengestellte Chronik seines Lebens und Schaffens, zusätzlich versehen mit passend ausgesuchten Bildern des 19. Jahrhunderts. Es ist wohltuend, dass die Lebenschronik völlig wertfrei und ohne subjektive Kommentare geschildert wird. Es ist unmöglich, hier alle feinsinnigen Details, von Nietzsches Abiturthemen bis zur Eintragung im Sterbebuch, anzuführen. Als Höhepunkt enthält der Schluss des Buches eine kalendarisch lückenlose Aufzählung aller
Aufenthaltsorte. Eine riesige Zeitersparnis für alle Nietzsche-Forscher und Diplomanden!
Der Preis für das große Werk ist günstig, vielleicht erinnert daher die Papierqualität an DDR-Zeiten - aber schließlich war Nietzsche ja aus Sachsen-Anhalt...
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