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Friedrich der Große: Ein Lebensbild
 
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Friedrich der Große: Ein Lebensbild [Taschenbuch]

Christian Graf von Krockow
4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 192 Seiten
  • Verlag: Bastei Lübbe (Bastei Verlag); Auflage: 4 (2. Oktober 2008)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3404614607
  • ISBN-13: 978-3404614608
  • Größe und/oder Gewicht: 18 x 11,5 x 1,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 146.242 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Christian von Krockow
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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Preußen, ein armes, rückständiges und zerrissenes Land, steigt im 18. Jahrhundert zur europäischen Großmacht auf. Nach der Vorarbeit Friedrich Wilhems I., des "Soldatenkönigs", ist dies vor allem das Werk eines Mannes: Friedrichs II., den schon seine Zeitgenossen "den Großen" nannten. Christian Graf von Krockow zeichnet in diesem Essay das Lebensbild des berühmten Preußenkönigs nach, von der Jugendprägung im schreckensvollen Konflikt mit dem Vater bis zur Einsamkeit im Alter. Es wird nicht nur der Machtpolitiker sichtbar, der Regent und "erste Diener" seines Staates. Krockow zeigt vor allem die anrührende Seite Friedrichs, der sein Lebensglück der Pflicht unterordnete, seine Vereinsamung und seine unerfüllte Sehnsucht nach Freundschaft.

Über den Autor

Dr. phil., Dr. h.c. Christian Graf von Krockow, geboren 1927 in Hinterpommern, wurde 1961 Professor für Politikwissenschaft. Seit 1969 arbeitet er als freier Wissenschaftler und Schriftsteller; er wurde mehrfach ausgezeichnet und gilt als einer der führenden Publizisten zur deutschen und vor allem preußischen Geschichte.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
46 von 47 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Der Philosoph auf dem Thron 16. Januar 2003
Format:Taschenbuch
Der kürzlich verstorbene von Krockow bewies mit dem vorliegenden Essay einmal mehr, dass er es verstand, unterhaltsame und packende Biographien in aller Kürze zu verfassen. In fünf Kapiteln zeichnet der Autor ein Lebensbild des 'alten Fritz', welches den widersprüchlichen Charakter des Preussenkönigs sichtbar werden lässt: Die Erziehung, die sein Vater Friedrich Willhelm I., der Soldatenkönig, ihm zukommen ließ, würden wir wohl heute mit gutem Grund als 'Psychoterror' bezeichnen. Doch hatte der 'Philosoph auf dem Thron' überhaupt eine andere Möglichkeit, das von seinem Vater gegründete preussische Königtum zu erhalten, als sich - sehr zum Leidwesen seines Vaters - der Aufklärung zu verschreiben, und jeden nach 'seiner Fasson' glücklich werden zu lassen? Da sich das 'künstliche' Preussen nicht auf die Tradition berufen konnte, blieben nur die Vernunft und die erklärte Hingabe an das zukunftsorientierte Leistungsprinzip als Herrschaftslegitimation. Geschadet hat es dem jungen Staat keineswegs, bspw. Glaubensflüchtlinge aus ganz Europa aufzunehmen, im Gegenteil. Sie trugen wesentlich dazu bei, Preussen zu einem der modernsten Staatswesen Europas zu machen. So hat die Politik Friedrichs, der gegen die Machttheorie Machiavellis einen Antimachiavel verfasste, gleichsam eine sehr pragmatische Note. Das vierte Kapitel "Aufklärung und Einsamkeit" beschreibt diesen Zusammenhang und mündet in einen Ausblick auf das friderizianische Erbe in Deutschland. Hier findet sich eine glänzende Abhandlung über die Kontinuitäten von Friedrich bis Hitler und schließlich zur Bundesrepublik. Auffallend hierbei sind Krockows Zweifel an der einfachen Rechnung, dass der preussische Militarismus als soziologische Keimzelle des Hitlerfaschismus fungiert habe. Er betont vielmehr in Anlehnung an Max Weber die Rolle des preussichen Beamtentums und den obrigkeitsgläubigen Populismus, für den die Deutschen so empfänglich sind. Mit Friedrich beginnt die Aufklärung 'von oben'. Indem der Staat es immer wieder versteht, fortschrittliche Impulse herrschaftswirksam zu kompensieren, verhindert er eine wirksame Parlamentarisierung und konserviert die aristokratische Gesellschaft bis 1918. Das Odem des Versagens überschattet die erste deutsche Demokratie der Weimarer Republik und mündet in das Verlangen nach Führung und tatkräftiger Handlungsfähigkeit. Die Folgen sind bekannt.
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34 von 35 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Taschenbuch
Wer sich auf 185 Seiten einen Überblick über das Leben Friedrich des Großen und seiner Zeit verschaffen will, ist mit diesem Buch nicht schlecht beraten.
Flüssig geschrieben beleuchtet Christian Graf von Krockow (selbst alter Preuße, was?) die Herkunft Friedrichs, den Konflikt mit dem Vater, die Zeit der Muse, der Kriege und der Einsamkeit. Auch der Mensch Friedrich kommt hier nicht zu kurz, ohne ihn zu glorifizieren. Anschaulich leitet der Autor die historischen Grundlagen für den Erfolg des Soldaten- und Beamtenstaates Preußen im Vergleich mit anderen europäischen Großmächten her und zieht auch die Verlängerung bis ins 20. Jahrhundert. Besonders gut gefällt mir die Neutralität des Autors, der die historische Plattform nicht für die Verbreitung überflüssiger Thesen nutzt.
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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Mehr als ein Überblick 4. Februar 2010
Von Historienfreak TOP 1000 REZENSENT
Format:Taschenbuch|Von Amazon bestätigter Kauf
Christian Graf von Krockow schrieb mit diesem Büchlein keine Biographie, sondern zeichnete ein Bild seiner Zeit und der Umstände. Erst diese Umstände, formten aus dem schüchternen Prinzen Friedrich den Philosophen und Feldherrn. Der Leser erfährt nicht eine Liste von Biographischen Daten und wird auch nicht durch einige der zahlreichen Schlachten Friedrichs II. geführt, sondern erfährt über was über die damalige Gesellschaft und ihre Zwänge. Graf von Krockow versucht den Menschen Friedrich, mit all seinen Facetten, dem Leser näher zu bringen und es ist ihm wirklich gelungen.

Fazit: Hervorragende Ergänzung zu einer reinen (vor Zahlen, Daten und Fakten strotzenden) Bioghraphie.
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