Der Film läuft unter dem Genre "Komödie", dazu zählt er nicht.
Die Mutter ist schwer psychisch traumatisiert, vor ihren Augen wurden der Jugendfreund und dessen Vater in kriegerischen Verwicklungen getötet.
Folgen des posttraumatischen Stresssyndoms ziehen sich bei ihr durch den ganzen Film, auch vielleicht andere Formen einer Persönlichkeitsstörung. Schlafmittelmissbrauch, zwanghaftes nächtliches Kuchenbacken, schreckliche eher irreale Ängste, krankhafte Eifersucht, Kontaktscheu, Abschirmen, Kontrollzwänge, das und andres mehr, was das Familienleben alles andere als einfach macht.
Der Ehemann kann damit nicht gut umgehen, es gibt Spannungen, die Kinder spielen ihr eigenes Spiel.
Unter diesem Aspekt ist der Film gut, glaubhaft, authentisch.
Vom Unterhaltungswert her, gar komödiantisch, da ist er eher flach.
Sterne hab ich der anderen Sichtweise wegen vergeben.