Thich Nhat Hanh gilt als einer der größten buddhistischen Lehrer unserer Zeit und dies besonders in Verbindung mit einem weltzugewandten und anwendungsorientiertem Buddhismus.
In diesem Buch stellt er die Regeln und Formen des Zusammenlebens in den von ihm betreuten Sanghas vor, die größtenteils auf den Mönchs- und Nonnenregeln beruhen, die Gautama Buddha vor mehr als 2600 Jahren aufgestellt haben soll.
Ausgehend von 17 Grundtugenden beshreibt er die 17 Fehler, mit denen man sich selbst außerhalb der Gesellschaft stellen kann und weist Lösungswege von der Seite des Individuums und der Gruppe auf um eine solche Situation zu klären. Außerdem stellt er Mechanismen der Entscheidungsfindung im Sangha vor.
Sieben Methoden der Konfliktlösung sieht Thich Nhat Hanh als gangbare Wege um auch familiäre, innenpolitische und internationale Konflikte zu bearbeiten - wobei diese durchaus Ähnlichkeiten mit ziemlich erfolgreichen Mediationstechniken im schulischen, therapeutischen und unternehmerischen beriech haben und sicherlich mal einen Versuch wert wären. Sollte jeder, der mit Konfliktmanagement befasst ist mal wahrnehmen.