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Friedhof der Kuscheltiere
 
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Friedhof der Kuscheltiere

Dale Midkiff , Denise Crosby , Mary Lambert    Freigegeben ab 18 Jahren   DVD
3.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (40 Kundenrezensionen)
Preis: EUR 9,99
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Produktinformation

  • Darsteller: Dale Midkiff, Denise Crosby, Fred Gwynne
  • Regisseur(e): Mary Lambert
  • Komponist: Elliot Goldenthal
  • Format: Dolby, PAL, Surround Sound
  • Sprache: Ungarisch (Mono), Deutsch (Dolby Digital 2.0 Surround), Englisch (Dolby Digital 5.1), Italienisch (Dolby Digital 2.0 Surround), Französisch (Dolby Digital 2.0 Surround), Spanisch (Dolby Digital 2.0 Surround)
  • Untertitel: Englisch, Arabisch, Bulgarisch, Dänisch, Deutsch, Finnisch, Französisch, Griechisch, Hebräisch, Niederländisch, Isländisch, Italienisch, Kroatisch, Norwegisch, Polnisch, Portugiesisch, Rumänisch, Schwedisch
  • Region: Region 2
  • Bildseitenformat: 16:9 - 1.77:1
  • Anzahl Disks: 1
  • FSK: Freigegeben ab 18 Jahren
  • Studio: Paramount Home Entertainment
  • Erscheinungstermin: 10. Oktober 2002
  • Produktionsjahr: 1989
  • Spieldauer: 90 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (40 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B00006GEEH
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 12.174 in Filme & TV (Siehe Top 100 in Filme & TV)

Rezensionen

OFDb.de

Kaum eine King-Verfilmung hat die Gemüter so gespalten wie "Pet Sematary".
Während die einen sie für ausgesprochen gelungen halten, wofür auch das starke Einspiel spricht, lehnen andere sie vollkommen als plakativ-vordergründige Bebilderung, unnötig blutig und dumm.

Ich persönlich stehe da mehr mit dem Roman auf Kriegsfuß, der psychisch ganz schön schwer zu verarbeiten ist und den ich als selbstquälerisch langgezogen empfinde, inclusive einer meines Erachtens vollkommen überflüssigen kapitellangen Fortführung der Geschichte, die sich als schöner Traum entpuppt. Trotzdem ein intensives Leseerlebnis.
Daß da der Film mit solcher Schwere nicht ganz mitkommt, war zu erwarten. Dennoch bemüht sich Mary Lambert um eine detailgenaue Umsetzung der Vorlage, kopiert die familiären Grundlagen und behält die meisten Plot-Ideen bei, wenn sie auch Judd Crandalls Frau komplett ausspart und die Figur des Victor Pascow als mahnenden Geist um der Unterhaltung und des Effekts Willen verstärkt.

Tatsächlich wirkt das mehrmalige Auftauchen des langsam verwesenden Pascow mehr wie eine humorige Erleichterung bei dem sonst tragisch-schweren Thema, doch findet sein Erscheinen immer eine erzählerische Grundlage und ist nie dem bloßen Witz untergeordnet.
Allerdings ist dieses Drama auch harter Tobak: angefangen vom Tod eines geliebten Katers, dann eines Kindes mündet der Film in der zweiten Hälfte in eine schier nicht enden wollende Abfolge von Fehlentscheidungen, die stets die fatalstmöglichsten Folgen haben. Jedes Mal schlägt das Schicksal unbarmherzig zu, kommen Charaktere zu früh oder zu spät oder schlafen Figuren in den entscheidenden Augenblicken, bis es zu spät ist.
Insofern funktioniert die Geschichte ziemlich gut.

Ebenso intensiv und spannend ist das Set Design. Angefangen bei der hypergefährlichen Autostraße vor dem Haus, genügt schon der extrem morbide Tierfriedhof fast allen Ansprüchen. Das kaum zugängliche Gelände dahinter, daß schließlich zu dem verfluchten Indianerfriedhof führt, ist ebenso effektvoll und unheimlich in Szene gesetzt, wenn auch eher auf der akustischen Seite, denn man hört mehr Unerklärliches, als daß man etwas zu sehen bekommt.

Leider zollt der Film im Schlußdrittel den Gore-Erwartungen zu viel Tribut, indem er die Charaktere relativ unbedarft einem mörderischen Zweijährigen in das offene Rasiermesser laufen läßt. Kann man es im Fall Crandalls vielleicht noch ertragen, ist die Reaktion der Mutter schlichtweg dämlich (ohne lesbaren psychologischen Unterbau). Die schön eklige Schlußszene (meist gekürzt, es suppt so schön aus der Augenhöhle...) rundet trotz des Effekts die Poesie der Vernichtung dieser Familie schön ab.

Womit der Film ebenfalls nicht leichtfertig umgeht, ist seine All-American-Family. Eigentlich ist keiner der Anwesenden hier so richtig supersüß-sympathisch, sondern hat seine individuellen Ecken und Kanten. Denise Crosby ist schon fast zu eckig und auch Dale Midkiff führt sich oft eher so auf, als sei er noch alleinstehend. Die daraus resultierenden Fehler aller Beteiligten sind jedoch in die Handlung gut integriert.

Was man bei "Pet Sematary" damit aber nicht tut, ist das Einfühlen in die Charaktere. Nicht, daß sie uns komplett egal wären, doch die schiere Unausweichlichkeit eines bösen Schicksals übt hier die Faszination aus und weniger unser Fühlen mit den menschlichen Figuren.
Hier fürchtet man nicht um eine Familie, hier möchte man ihnen stets nur zurufen, daß sie ihrem eigenen Untergang aus dem Weg gehen sollten. Das ist ungewöhnlich und von einer bizarren Gnadenlosigkeit, die sicher nicht jeden anspricht, für die ich aber dankbar bin.

Für meinen Geschmack ist "Friedhof..." eine der besten, weil ungemein ausweglose, King-Verfilmung, die weder noch ihrer Vorlage sklavisch folgen muß, um die Geschichte korrekt zu erzählen, noch wilde inhaltliche Sprünge benötigt, weil sie auch so funktioniert.

--- Silvan Prefetzky (Moonshade)

Produktbeschreibungen

Auf einer Waldlichtung unweit ihres neuen Hauses entdecken die Creeds einen kleinen Friedhof. Hier vergraben die Kinder ihre toten Haustiere. Doch zuvor war hier eine indianische Begräbnisstätte mit magischer Kraft Die Toten können von hier zurückkehren. Nachdem der Sohn der Creeds bei einem Unfall stirbt, will sein Vater das ausnutzen - doch vom Friedhof der Kuscheltiere kehrt man als mordlustige Bestie zurück...

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Tolle Stephen King Verfilmung auf schwacher DVD !, 12. Dezember 2006
Rezension bezieht sich auf: Friedhof der Kuscheltiere (DVD)
Ende der achziger und Anfang der neunziger Jahre war eine Blütezeit für Stephen King Verfilmungen. Neben Filmen wie ES, Tommyknockers, Misery, Stark-The Dark Half, u.a. kam auch Friedhof der Kuscheltiere auf die große Leinwand, wobei der Roman für mich einer der besten des Meisters ist.

Die vorher durch Musikvideos bekannte Mary Lambert brachte die literarische Vorlage ziemlich gekonnt auf die Leinwand und schuf einen Horrorklassiker der auch heute noch sehr sehenswert ist. Der Film war damals als ich ihn im Kino gesehen habe schwer verdaulich und ist es auch jetzt noch, vor allem dann wenn man selbst Kinder zu Hause hat. Im Film geht es um nichts anderes als den Tod und wie jeder damit fertig wird und das ist oft ziemlich morbide.

Der Arzt Louis Creed zieht mit seiner Frau und seinen beiden Kindern in ein neues Haus. Zwischen Ihrem neuen Heim und dem Haus der Nachbarn Judd Crandall führt eine von Lkws viel befahrene Schnellstraße hindurch. Der Nachbar macht nach wenigen Tagen einen Ausflug mit den Creeds und zeigt Ihnen dabei auch den nahegelegenen Tierfriedhof. Während die Kinder und seine Frau einen Kurzurlaub bei den Schwigereltern verbringen

wird der Kater von Creeds Tochter auf der Straße überfahren.

Von Judd Crandall bekommt Louis den Ratschlag den Kater auf dem alten Indianderfriedhof zu begraben der sich hinter dem Tierfriedhof befindet.

Kaum hat Louis den Kater dort begraben kehrt er nachts auch wieder ziemlich lebendig zurück. Nachdem Gage, der kleine Sohn der Creeds auf der Straße von einem Lastwagen überfahren wurde, weiss Louis was zu tun ist. Er gräbt die Leiche von Gage wieder aus und bringt sie auch zum Indianderfriedhof, doch damit macht er einen folgenschweren Fehler.

Der FIlm selbst ist heute noch so gruselig wie damals, und es gibt nur wenig zu kritisieren. Die Regieseurin hält sich nicht immer an die literarische Vorlage, den die Frau von Nachbar Crandall lässt man hier im Film einfach unter den Tisch fallen. Die Darstellung der an MS erkrankten Schwester von Rachel Creed ist auch an den Haaren herbeigezogen und stark übertrieben.

Die DVD Umsetzung ist ziemlich schwach ausgefallen den es gibt leider keinerlei Bonusmaterial zu diesem ansonsten guten Horrorfilm.
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12 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen "Der Acker im Herzen eines Mannes ..., 19. Oktober 2006
Rezension bezieht sich auf: Friedhof der Kuscheltiere (DVD)
...ist steiniger, Lois!"

Ich kann mich noch gut erinnern, als ich diesen Film damals im Kino sah. Mitten in der Vorstellung sprang in der Reihe vor mir eine junge Frau auf, ohrfeigte ihren Freund und "bedankte" sich, dass er sie in diesen Film mitgenommen hatte. Nun ja, sooo schlimm ist "Friedhof der Kuscheltiere" (O: Pet Sematary) nun auch wieder nicht, auch wenn sich einige Szenen nicht für schwache Gemüter eignen.

Die Story:
Die Familie Creed zieht in eine abgelegene Gegend Maines, wo Dr. Lois Creed (Dale Midkiff) einen Job als Arzt an einer Uni angenommen hat. Das neue Haus der Familie liegt an einer Straße, die von Lkw-Fahrern gern als Rennstrecke missbraucht wird. Kein Wunder, dass sich in unmittelbarer Nähe ein Tierfriedhof befindet, auf dem die Opfer der Raser ihre letzte Ruhe finden. Als bald darauf der Kater der Creeds überfahren wird, führt Nachbar Jud Crandall (gespielt von "Herman Munster" Fred Gwynne) den Arzt zu einem unheimlichen Ort, der sich hinter dem Tierfriedhof befindet. Dieser Ort besitzt die Macht, Tote wieder auferstehen zu lassen. Lois vergräbt dort seinen Kater, und das Unheil nimmt seinen Lauf ...

Alles in allem wird diese Verfilmung Kings Romanvorlage gerecht - was auch daran liegen mag, dass King selbst das Drehbuch geschrieben hat (und er hat einen kleinen Gastauftritt als Pfarrer). Regie führte übrigens Mary Lambert. Dies war ihr erster Film; bis dahin hatte sie einige Videos mit Madonna gedreht, wie z. B. "Borderline" und "Like a Virgin". Das mag einige ungewöhnliche Kamerafahrten erklären, die dem Film einen speziellen "Touch" verleihen.

Der Film versteht es gekonnt, seine Zuschauer zu erschrecken, lebt aber nicht nur von Schock-Effekten sondern auch von der Thematisierung eines allgegenwärtigen Todes, mit dem jeder der Protagonisten auf seine Weise fertig zu werden versucht.

An einigen Stellen wird dem Zuschauer ein wenig zuviel des Guten aufgetischt, wie z.B. bei der Maske der an Multipler Sklerose erkankten Schwester von Rachel Creed (gespielt von Bing Crosbys Enkelin Denise) - so sieht einfach niemand mit MS aus. Zudem scheint man mit Marlboro und Budweiser einen Werbevertrag gehabt zu haben. Dennoch ist dieser Film ein passabler und in sich schlüssiger Horror-Thriller, der aufgrund seines effektgeladenen Finales die FSK18-Freigabe zurecht erhalten hat.

Bild und Ton der DVD sind ordentlich überarbeitet worden, nur die deutsche Synchronisation (vor allem die Stimme von Gage Creeg) ist mir etwas zu nervig - aber das war sie mir schon damals im Kino. Außer einer Vielzahl von Synchronfassungen und Untertiteln bietet diese Ausgabe jedoch weder einen Trailer noch ein Making-of oder sonstige Extras. Schade. Trotzdem hat der Film aus meiner Sicht seine 5 Sterne verdient.
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Super Film, jedoch schwache DVD, 21. März 2007
Rezension bezieht sich auf: Friedhof der Kuscheltiere (DVD)
Der Film ist auch knapp 20 Jahre nach seiner Erscheinung extrem sehenswert, da sehr spannend und mit guten Effekten. Hier geht es weniger um viel Blut, sondern darum, den Zuschauer in seinen Bann zu ziehen. Und dass schafft dieser Film beeindruckend. Er ist von Anfang bis zum Ende spannend und hat einige sehr erschreckende Szenen.

Zu bemängeln ist allerdings folgendes: Auf der DVD wurde soviele Sprachen und Untertitel draufgepresst, das darunter die Bildqualität ziemlich leidet und dass ist schade.

Trotzdem sollten man diesen Film gesehen haben.
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