Als ich mir den Film auf Anraten eines Freundes angesehen habe, muss ich sagen, dass ich positiv überrascht war. Es geht nicht um die übliche Verherrlichung der Football-Spieler, sondern hier stehen vor allem die einzelnen Geschichten der Spieler und ihrer Familien im Vordergrund.
Da haben wir z. B. den neuen Coach (Billy Bob Thornton), der mächtig unter Druck gesetzt wird, was die Aufstellung der Spieler angeht und der mit seiner Familie schön öfter umgezogen ist, als ihnen allen lieb ist. Dann haben wir "Ivory", der als größtes Talent des Teams angesehen wird, um den ganze Team gruppiert ist und der sich im ersten Spiel der Saison das Knie verletzt und sein Umgang mit dieser Situation. Dann haben wir noch Mike Winchell, Quarterback, der sich alleine um seine kranke Mutter kümmert und hin- und hergerissen ist zwischen seinem Drang zu entkommen und der Verpflichtung seiner Mutter gegenüber. Genauso haben wir einen jungen Mann, der von seinem Vater, ehemaligem State Championship Gewinner, unter Druck gesetzt wird, ihn nicht zu enttäuschen. Das ist die größte Angst aller dieser jungen Männer, um die es hier geht: die Stadt, ihre Familien, ihre Freunde und ihr Team zu enttäuschen. Am Ende jedoch wachsen sie zusammen und versuchen ihren eigenen Weg zu gehen und über sich selbst hinauszuwachsen.
Es war eine gute schauspielerische Leistung von allen Darstellern und auch die ruhigen Szenen mit Billy Bob Thornton waren wirklich gut. Der Film ist interessant und man kann ihn sich ansehen.