Rezension zu Rauda Jamis „Frida Kahlo"
„Man muß immer danach trachten sich sein Denken zu erweitern. Nur so kann man die Welt verstehen. Man kann nicht leben, ohne sich zu bemühen, auf gewisse Fragen eine Antwort zu finden." Rauda Jamis, selbst mexikanischer Herkunft, schrieb ein Meisterwerk, ein Buch wo die mexikanische Malerin Frida Kahlo im Mittelpunkt steht, ein Roman über Leben und Werk dieser großen Persönlichkeit. Frida Kahlo wurde von Diego Rivera geliebt und bewundert. Pablo Picasso, Wassily Kandisky, Miro, Max Ernst schätzen sehr ihre malerische Tätigkeit („Weder Du noch Derain noch ich verstehen es, solche Gesichter zu malen wie Frida Kahlo" - Pablo Picasso). Sie setzt ihr Leben immer auf einer Spielkarte, entweder alles oder nichts. Durch dieses Buch findet man sehr guten Bezug zu Frida Kahlos Gemälde, zu ihrer Art Surrealismus, zu ihrer Porträtkunst. Ihre Malerei ist eindeutiger Spiegel ihrer Seele, ihrer selbst. Sie entstand aus Schmerz und Leid und Tränen. Ihre dicken schwarzen Augenbrauen sind wie Vögelflügel, Symbol für ihre grenzenlose Sehnsucht wegzufliegen und für Reisen, die sie kaum verwirklichen konnte. Ihr Leben, gepflastert von Krankheiten und Zufälle, meisterte sie durch ihre große Kraft und Willensstärke. Ein wunderbares, aufschlußreiches Buch über eine starke Frau.