oder
Loggen Sie sich ein, um 1-Click® einzuschalten.
oder
Mit kostenloser Probeteilnahme bei Amazon Prime. Melden Sie sich während des Bestellvorgangs an. Erfahren Sie mehr
Alle Angebote
Möchten Sie verkaufen? Hier verkaufen
oder
gegen einen Amazon.de Gutschein über EUR 0,25 eintauschen?
Freud, Sigmund
 
Größeres Bild
 
Den Verlag informieren!
Ich möchte dieses Buch auf dem Kindle lesen.

Sie haben keinen Kindle? Hier kaufen oder eine gratis Kindle Lese-App herunterladen.

Freud, Sigmund [Taschenbuch]

Hans-Martin Lohmann
4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)
Preis: EUR 8,50 kostenlose Lieferung. Siehe Details.
  Alle Preisangaben inkl. MwSt.
o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o
Auf Lager.
Verkauf und Versand durch Amazon.de. Geschenkverpackung verfügbar.
Nur noch 3 Stück auf Lager - jetzt bestellen.
Lieferung bis Mittwoch, 30. Mai: Wählen Sie an der Kasse Morning-Express. Siehe Details.

Weitere Ausgaben

Amazon-Preis Neu ab Gebraucht ab
Taschenbuch EUR 8,50  
Gutschein erhalten
Tauschen Sie jetzt Freud, Sigmund gegen einen Amazon-Gutschein in Höhe von EUR 0,25 ein - einlösbar für Tausende von Artikeln bei Amazon.de. Entdecken Sie mehr eintauschbare Bücher im Bücher Trade-In Shop. Bitte beachten Sie die Teilnahmebedingungen.

Jetzt für Amazon Student anmelden und um 20% erhöhten Eintauschwert sichern.

Wird oft zusammen gekauft

Freud, Sigmund + Jung, Carl Gustav + Adler, Alfred: Mit Selbstzeugnissen und Bilddokumenten
Preis für alle drei: EUR 23,50

Verfügbarkeit und Versanddetails anzeigen

Die ausgewählten Artikel zusammen kaufen
  • Auf Lager.
    Verkauf und Versand durch Amazon.de.
    Kostenlose Lieferung bei einem Bestellwert ab EUR 20. Details

  • Jung, Carl Gustav EUR 7,50

    Auf Lager.
    Verkauf und Versand durch Amazon.de.
    Kostenlose Lieferung bei einem Bestellwert ab EUR 20. Details

  • Adler, Alfred: Mit Selbstzeugnissen und Bilddokumenten EUR 7,50

    Auf Lager.
    Verkauf und Versand durch Amazon.de.
    Kostenlose Lieferung bei einem Bestellwert ab EUR 20. Details


Kunden, die diesen Artikel gekauft haben, kauften auch


Produktinformation

  • Taschenbuch: 160 Seiten
  • Verlag: rororo (1. April 2006)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3499506939
  • ISBN-13: 978-3499506932
  • Größe und/oder Gewicht: 18,4 x 11,4 x 1 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 122.416 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Mehr über den Autor

Hans-Martin Lohmann
Entdecken Sie Bücher, lesen Sie über Autoren und mehr

Besuchen Sie die Seite von Hans-Martin Lohmann auf Amazon

Produktbeschreibungen

Neue Zürcher Zeitung

Der Arzt, der keiner sein wollte

Hans-Martin Lohmanns Freud-Monographie

Am 28. April 1885 schreibt der knapp dreissigjährige Sigmund Freud an seine Verlobte Martha Bernays: «Ich habe alle meine Aufzeichnungen seit vierzehn Jahren und Briefe, wissenschaftliche Exzerpte und Manuskripte meiner Arbeit vernichtet. (. . .) Die Biographen (. . .) sollen sich plagen, wir wollen's ihnen nicht zu leicht machen. Jeder soll mit seinen Ansichten über die ‹Entwicklung des Helden› recht behalten, ich freue mich schon, wie die sich irren werden.» Freud schreibt das zu einem Zeitpunkt, wo er sich zwar noch mit dem Plan einer Universitätskarriere trägt, aber gerade mit seinen Arbeiten über die Wirkungen des Kokains eine empfindliche Abfuhr erlitten hat. Bis zur Geburt der Psychoanalyse in den «Studien über Hysterie» und dem Jahrhundertbuch der «Traumdeutung» ist es noch ein weiter Weg. Nur allzu oft wird vergessen, dass der Begründer der Psychoanalyse zwei Leben hatte: ein erstes mit entschieden naturwissenschaftlich-empirischen Aspirationen, das fast die ganze zweite Hälfte des 19. Jahrhunderts umfasst, und das bekannte Leben seit 1900, das Leben eines geistigen Revolutionärs, der mit seiner Psychologie des Unbewussten das 20. Jahrhundert beeinflusst hat wie wenige neben ihm.

Die Glossierung der künftigen «Biographen» mit ihren «Ansichten über die ‹Entwicklung des Helden›» ist bei dem Dreissigjährigen also eher selbstironisch zu verstehen. Freilich nicht nur. Das «Eroberergefühl, jene Zuversicht des Erfolges, welche nicht selten wirklich den Erfolg nach sich zieht», das Freud den unbestrittenen Lieblingen der Mütter zuschreibt, wurde bei ihm auch nicht durch zeitweilige Misserfolge irritiert. Und die Deutungswut mancher Biographen hat er durchaus zutreffend vorweggenommen. Alle sollen recht behalten. Nur er, der «Held», weiss es besser.

In der Tat ist Freud oft genug das Objekt biographischer Spekulationen geworden, deren Methode und Ergebnis sich der von ihm begründeten Psychologie zu verdanken glauben: Die Psychoanalyse des Psychoanalytikers ist zu naheliegend, als dass man dieser Versuchung nicht erliegen sollte. Es spricht vorab für die ebenso knappe wie konzentrierte Monographie von Hans-Martin Lohmann, dass sie weitgehend Deutungsaskese übt. Und es ist bei aller Bewunderung des Biographen auch kein Werk der Heldenverehrung entstanden. Insgesamt wird die Aufgabe, ein unerhört fruchtbares, wenn auch äusserlich eher ereignisarmes Forscherleben auf dem engen Raum von 160 Seiten zu komprimieren, bemerkenswert gut gelöst. Natürlich bleibt man, wie Lohmann honorigerweise nie verleugnet, weiterhin auf das Riesenwerk von Peter Gay, auf die Biographie von Ronald W. Clark, Kurt Robert Eisslers biographische Skizzen und das dreibändige Heldenepos von Ernest Jones verwiesen. Aber Lohmann wird dem Anspruch gerecht, dem er sich mit einem der Lieblingsworte Freuds stellt: einen biographischen «Abriss» als «Abriss» der Psychoanalyse zu bieten. Wo der Raum des Haupttextes nicht ausreicht, hilft er sich mit der beigefügten Chronik, auch hier auf den Spuren Freuds, dessen «Kürzeste Chronik» des letzten Lebensjahrzehnts den Konzentrationsmassstab gesetzt hat.

Besondere Bedeutung gewinnt die Monographie Lohmanns dadurch, dass sie die Rekonstruktion von Freuds wissenschaftsbiographischem Werdegang mit der gegenwärtig wieder verstärkt debattierten Frage verbindet, ob die Psychoanalyse primär ärztliche Therapie seelischer Krankheiten oder eine «Normalwissenschaft» des unbewusst-bewussten «normalen» Seelenlebens sei. Lohmann betont mit Nachdruck, dass der Forscher Freud, der «Arzt, der keiner sein wollte», mit den wissenschaftlichen Aspirationen seiner Anfänge nie gebrochen hat und die Psychoanalyse als Wissenschaft ihren Anwendungen auf medizinischem und nichtmedizinischem Terrain allemal vorgeordnet hat.

Mit dem Freud-Forscher Michael Schröter hält Lohmann es sozusagen für eine Art Geburtsfehler, einen wissenssoziologischen «Konstruktionsfehler» der Psychoanalyse, dass infolge ihrer Verbannung aus der Universität und ihres fast ausschliesslich ärztlichen Asyls der wissenschaftliche, zumal der kulturwissenschaftliche Anspruch zugunsten des therapeutischen zurückgedrängt wurde. Die Diskriminierung der sogenannten «Laienanalyse», die Medizinalisierung des Lehrbetriebs und auch wohl seine Ökonomisierung, überhaupt die ganze «klinische» Institutionalisierung und Hierarchisierung der Psychoanalyse ist die Folge gewesen. Dagegen ist diese Monographie spürbar und mit bedenkenswerten Gründen angeschrieben. Recht verstanden, ist dieser «Abriss» ein biographisch fundiertes Manifest.

Ludger Lütkehaus -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Kurzbeschreibung

Wie kaum ein anderer hat Sigmund Freud (1856-1939) die Debatte um das Selbstverständnis des modernen Menschen bereichert. Auch wenn Befürworter und Gegner über seine Erfindung, die Psychoanalyse, erbittert streiten mögen, auch wenn die Revision zeitgebundener Anschauungen in seinem Werk notwendig sein mag, die grundlegenden Einsichten der Wissenschaft vom Unbewussten haben ohne Zweifel Bestand.

Welche anderen Artikel kaufen Kunden, nachdem sie diesen Artikel angesehen haben?


Vorgeschlagene Tags zu ähnlichen Produkten

 (Was ist das?)
Setzen Sie den ersten relevanten Tag hinzu (ein Schlüsselwort, das mit diesem Produkt in engem Zusammenhang steht).
 

 

Eine digitale Version dieses Buchs im Kindle-Shop verkaufen

Wenn Sie ein Verleger oder Autor sind und die digitalen Rechte an einem Buch haben, können Sie die digitale Version des Buchs in unserem Kindle-Shop verkaufen. Weitere Informationen

Kundenrezensionen

3 Sterne
0
2 Sterne
0
1 Sterne
0
Die hilfreichsten Kundenrezensionen
7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Biografie im Überblick 28. August 2007
Von Thomas Holtbernd TOP 500 REZENSENT VINE™-PRODUKTTESTER
Format:Taschenbuch
Über Freud ist positiv und negativ viel geschrieben worden. Die wichtigsten Biografien von Schur, Jones und Gay sind Standardwerke. Wer sich jedoch schnell informieren möchte, findet bei Hans-Martin Lohmann einen guten Überblick. Ihm geht es nicht darum, jedes einzelne Faktum im Leben Sigmund Freuds ausgiebig und tiefgehend darzustellen. Wer sich mit Freud ein wenig intensiver beschäftigt hat, weiß sowieso, dass viele Aspekte wohl nie geklärt werden können. Freud ist ein zu streitbarer Mann gewesen als dass sein Leben in ein einfaches Schema von Biografie passen würde. Lohmann hat sich daher bemüht, die wichtigsten Aspekte herauszugreifen und Freud in seiner Genialität wie auch Widersprüchlichkeit zu beschreiben. Er ist dabei kritisch und erliegt nicht dem Fehler, durch Faszination eine historische Figur zu verklären. Nach der Lektüre von Lohmann weiß man Wesentliches über Freud und hat ein Gefühl dafür, welche Bedeutung er in seiner als auch in der unsrigen Zeit hat und was Freud selbst gefühlt haben mag. Dabei wird insbesondere deutlich, wie narzisstisch Freud war.
Der Vorteil dieser Biografie ist die Beschränkung, es wird nicht Material angehäuft, um Schwachstellen zu verleugnen.
War diese Rezension für Sie hilfreich?
8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Format:Broschiert
Hans-Martin Lohmann ist mit dieser Rowolth-typischen Biographie ein spannender und unterhaltsamer Einblick in das Leben des Begründers der modernen Psychoanalyse, Sigismund Schlomo Freud, gelungen.

Im letzten Drittel des Buches werden die paradoxen Verwicklungen, in denen sich Freud verstrickt hat (z.B. die Verbindung zur Philosophie Friedrich Nietzsches), erläutert und kritisch die nach ihm weitergeführte Psychoanalyse überblickt.

Was mir eindeutig gefehlt hat, und darum hat es auch nicht für fünf Sterne gereicht, sind nähere und detailliertere Angaben zu bestimmten Punkten im Leben Sigmund Freuds: So vermisse ich zum Beispiel eine genaue Analyse des Bruchs mit Carl Gustav Jung...

War diese Rezension für Sie hilfreich?
Kundenrezensionen suchen
Nur in den Rezensionen zu diesem Produkt suchen

Kunden diskutieren

Das Forum zu diesem Produkt
Diskussion Antworten Jüngster Beitrag
Noch keine Diskussionen

Fragen stellen, Meinungen austauschen, Einblicke gewinnen
Neue Diskussion starten
Thema:
Erster Beitrag:
Eingabe des Log-ins
 


Aktive Diskussionen in ähnlichen Foren
Kundendiskussionen durchsuchen
Alle Amazon-Diskussionen durchsuchen
   
Ähnliche Foren


Lieblingslisten


Ähnliche Artikel finden


Anhand des Sachgebietes nach ähnlichen Produkten suchen:


Ihr Kommentar


Datenschutzerklärung von Amazon.de Versandbedingungen von Amazon.de Umtausch- & Rücknahme bei Amazon.de