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Frenzy
 
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Frenzy

Jon Finch , Barry Foster , Alfred Hitchcock    Freigegeben ab 16 Jahren   DVD
4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (10 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Darsteller: Jon Finch, Barry Foster, Anna Massey
  • Regisseur(e): Alfred Hitchcock
  • Komponist: Ron Goodwin
  • Format: Dolby, PAL, Surround Sound
  • Sprache: Deutsch (Mono), Englisch (Mono)
  • Untertitel: Deutsch, Niederländisch, Schwedisch, Norwegisch, Dänisch, Finnisch
  • Region: Region 2
  • Bildseitenformat: 4:3 - 1.33:1
  • Anzahl Disks: 1
  • FSK: Freigegeben ab 16 Jahren
  • Studio: Universal/DVD
  • Erscheinungstermin: 11. Oktober 2001
  • Produktionsjahr: 1972
  • Spieldauer: 111 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (10 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B00005N8BM
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 66.164 in Filme & TV (Siehe Top 100 in Filme & TV)

Rezensionen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Frenzy ist nicht nur der vorletzte Film Hitchcocks (danach drehte er noch Das Familiengrab), sondern gleichzeitig der erste, den er seit Riff-Piraten wieder in Großbritannien produzierte. Schauplatz ist London, genauer gesagt, die Gassen von Covent Garden, in denen in den 70er Jahren Obst- und Gemüseverkäufer, Prostituierte, drittklassige Gangster und Buchmacher nebeneinander existieren.

Der Film erzählt die Geschichte von Richard Blaney (Jon Finch), einem ehemaligen Mitglied der Royal Air Force, der gerade seinen Job verloren hat und für einen Serienmörder (Barry Foster) gehalten wird. Der Zuschauer wird von Anfang an in das Geschehen einbezogen, da er um die Identität des wahren Mörders weiß. Durch die exzellente Kameraführung und die Auswahl der wenigen Schauplätze erzeugt Hitchcock eine beengende Atmosphäre. Kein Bild und keine Kamerafahrt ist überflüssig. Wenn die Kamera den Mörder und sein Opfer durch einen Hausflur in den ersten Stock verfolgt und, nachdem sich die Tür hinter den beiden geschlossen hat, wieder die Treppe herunterfährt bis auf die andere Straßenseite, erhöht sich die Beklemmung des Zuschauers, der genau weiß, was in dem Zimmer im ersten Stock passiert. Allerdings kommt auch der Humor nicht zu kurz, der seinen Ausdruck hauptsächlich in dem Verhältnis des Kommissars zu seiner Frau findet.

Der (mittlerweile geadelte) Meister knüpft mit Frenzy durch die makabren Details und Menschen, die verzweifelt versuchen, ihre Unschuld zu beweisen, an seine früheren Erfolge an. Ein absolutes Muss für jeden, der ausgefeilte Thriller liebt und natürlich für die Hitchcock Fans unter uns. --Ursula Steingaß

Amazon.co.uk

By the time Alfred Hitchcock's second-to-last picture came out in 1972, the censorship restrictions under which he had laboured during his long career had eased up. Now he could give full sway to his lurid fantasies, and that may explain why Frenzy is the director's most violent movie by far--outstripping even Psycho for sheer brutality. Adapted by playwright Anthony Shaffer, the story concerns a series of rape-murders committed by suave fruit-merchant Bob Rusk (Barry Foster), who gets his kicks from throttling women with a necktie. This being a Hitchcock thriller, suspicion naturally falls on the wrong man--ill-tempered publican Richard Blaney (Jon Finch). Enter Inspector Oxford from New Scotland Yard (Alex McCowan), who thrashes out the finer points of the case with his wife (Vivian Merchant), whose tireless enthusiasm for indigestible delicacies like quail with grapes supplies a classic running gag.

Frenzy was the first film Hitchcock had shot entirely in his native Britain since Jamaica Inn (1939), and many contemporary critics used that fact to account for what seemed to them a glorious return to form after a string of Hollywood duds (Marnie, Torn Curtain, Topaz). Hitchcock specialists are often less wild about it, judging the detective plot mechanical and the oh-so-English tone insufferable. But at least three sequences rank among the most skin-crawling the maestro ever put on celluloid. There is an astonishing moment when the camera backs away from a room in which a murder is occurring, down the stairs, through the front door and then across the street to join the crowd milling indifferently on the pavement. There is also the killer's nerve-wracking attempt to retrieve his tiepin from a corpse stuffed into a sack of potatoes. Finally, there is one act of strangulation so prolonged and gruesome it verges on the pornographic. Was the veteran film-maker a rampant misogynist as feminist observers have frequently charged? Sit through this appalling scene if you dare and decide for yourself. --Peter Matthews


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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Krawattenmörder... 13. November 2011
Von Ray TOP 500 REZENSENT
Format:DVD
Die Rückkehr von Alfred Hitchcock nach England wird im Vorspann von "Frenzy" auf eindrückliche Weise zelebriert, der Zuschauer erlebt den Einzug in die Metropole aus der Vogelperspektive, die Stadt an der Themse wird bei wunderbarem und überhaupt nicht nebligem Wetter aus der Luft gezeigt. Nach der Towerbridge folgen wir in Richtung Parlamentsgebäude, dort steht eine Menschenmenge und hört einem Politiker zu, der sich für eine saubere Themse ausspricht und das Gewässer wieder klar und rein machen will. Doch die Zuschauer werden plötzlich unaufmerksam, denn am Themseufer wird etwas angespült - es ist der Leichman einer nackten Frau, an ihrem Hals eine Krawatte, mit der sie wohl erwürgt wurde.
Ein Raunen geht durch die Menge "Der Krawattenmörder hat wieder zugeschlagen". In den Pubs in London unterhält man sich über diese Schreckenstaten und über den noch nicht gefassten neuen "Jack the Ripper", aber es gibt auch Stimmen, die finden, dass London immer einen solchen unheimlichen Serienkiller braucht, er lockt den Tourismus in die Stadt.
In einem solchen Pub arbeitet der ehemalige Air-Force-Pilot und Offizier Richard Blaney (Jon Finch) als Barmann. Er hat schon bessere Tage gesehen und wirkt leicht abgrebrannt und mittellos.
Als sein Boss Forsythe (Bernard Cribbins) bemerkt, dass er sich am Whisky bereichert, feuert er ihn kurzerhand - sehr zum Leidwesen von Blaneys Kollegin Babs (Anna Massey), die ein Verhältnis mit dem smarten Ex-Pilot hat.
Blaney streift mittellos durch Londons Märkte und trifft seinen Kumpel, den Gemüse - und Obsthändler Robert Rusk (Barry Foster), der ihm seine Hilfe anbietet.
Doch Blaney lehnt ab und entscheidet sich ganz spontan seine Ex-Frau Brenda (Barbara Leigh Hunt) zu besuchen, die es durch eine seriöse Partnervermittlung zu gutem Wohlstand gebracht hat.
Deren Sekretärin Monica Barling (Jean Marsh) bekommt mit, dass nach der kurzen Wiedersehensfreude ein Streit zwischen den Beiden entbrennt, sie wird nach Blaneys Wutausbruch von Brenda heimgeschickt. Brenda lädt ihren Exmann zum Abendessen ein, dieser übernachtet dann bei der Heilsarmee.
Am anderen Tag versucht er seine Frau noch einmal zu besuchen, doch diese öffnet nicht. Kein Wunder - der Krawattenmörder hat während der Mittagspause zugeschlagen. Nur dumm, dass Miss Barling ihn aus dem Haus kommen sieht, somit wird Blaney von Inspektor Oxford (Alex McCowen) schnell als der Krawattenmörder ausgemacht und man fahndet mit Hochdruck nach ihm...
Hitchcocks 1972 entstandener Thriller "Frenzy" ist m.E. ein grandioses Alterswerk des Meisterregisseurs und einer seiner besten Filme.
Hitchs Blick auf London ist atmosphärisch großartig gelungen, auch die unverbrauchten Gesichter der Schauspieler Jon Finch und Barry Foster, der etwas an den jungen Michael Caine erinnert, sind exzellent gecastet.
Auch die Frauenfiguren sind echt und wirken authentisch - Barbara Leigh Hunt als Frau, die es aus eigenem Antrieb zu etwas gebracht hat oder Anna Massey als etwas naive und sexuell sehr aktive Kellnerin.
Hitchs fieser Humor lockert die spannende Serienkillersuche auf, indem er zeigt, dass Chief Inspector Oxford von seiner Frau (Vivien Merchant - klasse) neuerdings mit Gournetessen aus der französischen Küche verwöhnt wird. Doch die Fischköpfe in der Suppe oder das Hühnchen mit sehr wenig Fleisch sind nicht sein Ding. Deshalb isst er sein nahrhaftes typsich englisches Frühstück Ei mit Würstchen oder Porridge auf dem Revier.
Seine Frau ist es aber, die in Sachen Ermittlung den richtigen Riecher hat, denn der Inspektor befindet sich natürlich auf der falschen Fährte - dies weiss der Zuschauer ziemlich schnell. Aber trotz der Kentniss um die wahre Identität des Krawattenmörders bleibt der sehr britische Film hochspannend und wartet mit einigen unvergesslichen Szenen auf - zum Beispiel die Suche im Kartoffelsack.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Super Hitchcock Schocker 28. Dezember 2008
Format:DVD
Ich finde Frenzy ist ein durchaus gelungener Film von Hitchcock. Der erste Mord ist meiner Meinung nach sehr Brutal und müsste nicht ganz so dargestellt werden. Trotzdem ist und bleibt der Film ein super spannendes Meisterwerk. Stellenweise schimmert sogar Hitchcocks rabenschwarzer Humor durch. Z.B. Der Mörder verstaut eine Leiche in einem kleinen Lastwagen. Kurz darauf merkt er das er etwas an der Leiche vergessen hatte und springt auf den Lastwagen. Dieser fährt natürlich los. Auf der Suche nach der Leiche im Lastwagen streckt das Opfer dem Mörder plötzlich den Fuß ins gesicht. Der Mörder hat gefunden was er suchte springt ab und lässt aus versehen den Fuß der Leiche aus dem Anhäner hängen. Kurzdarauf wird der Lastwagen von der Polizei verfolg und die Leiche fällt ganz auf die Fahrbahn während der Mörder das weite sucht.

Ich mag den Film sehr und kann ihn öfters ansehen. Also ein Muss für Thriller und Hitchcock Fans
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6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Erfreuliches Spätwerk 2. Juni 2003
Von Ein Kunde
Format:DVD
Es ist natürlich klar, dass dieser Film nicht die Klasse der großen Hitchcock-Filme erreicht. Ab "Marnie" lässt die inszenatorische Kraft des großen Regisseurs sukzessive nach. Für seine Rückkehr nach England gelang ihm aber noch einmal ein exzellenter Streich. Der Film ist stark gespielt, hat Humor und eine spannende Handlung. Eigentlich vier Sterne, aber es gibt hier soviele Bewertungen, bei denen bei guten Filmen wegen der DVD-Ausstattung und Qualität Sterne abgezogen werden (zu recht!), deshalb gibt es in Umekehrung dessen hier einen extra Stern: Bei mir läuft der Film gestochen scharf mit ganz frischen Farben.
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Die neuesten Kundenrezensionen
... Hitchcocks grausamstes Werk ... aber guuut ...
Zugegeben, alle Filme des "Master Of Suspense" habe ich nicht gesehen. Vor allen die älteren (oder ältesten) Werke sind mir nicht alle bekannt. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 19. Dezember 2009 von T.N.T.
SPANNUNG PUR!!!
"Ein brutaler Serienkiller versetzt die Bevölkerung von London in Angst & Schrecken. Als Richard Blaney, dessen Ex-Frau dem Schlächter zum Opfer gefallen ist,... Lesen Sie weiter...
Am 14. April 2005 veröffentlicht
Frenzy-Hitchcock im Look der 70er
Sicher nicht einer der besten und spannenten Filme von Hitchcock.
Die Handlung weist einige Schwächen auf, auf einige Szenen und Personen hätte man verzichten... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 4. Dezember 2003 von "dunjalovric"
Ein kleines Meisterwerk
Tja, was soll man noch großartig zu diesem späten Schmuckstück sagen? Ein echter Hitchcock eben! Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 19. April 2003 von "dietmarf56"
Insgesamt etwas enttäuschendes Alterswerk
Für seinen vorletzten Film ist Alfred Hitchcock nach England zurückgekehrt: In London treibt ein als "Krawattenmörder" bekannter Psychopath sein Unwesen. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 7. März 2003 von monsoon
Ein schwarzes Meisterwerk von Hitchcock
Britischer Humor wie Fans ihn lieben, - tiefgründig und schwarz. Hitch in gewohnter Manier mit guter Story, brillanten Darstellern und exzellenter Kameraführung. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 2. März 2003 von Stefan Kraus
Schockierendes Meisterwerk
Ein Schocker der Extraklasse, dieser Film ist grandios. Leider einer der letzten Filme von Alfred Hitchcock (danach drehte er nur noch Familiengrab). Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 21. April 2001 von vollert.schulz@t-online.de
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