Im Drogendezernat des New York Police Department arbeiten die beiden Detectives Jimmy "Popeye" Doyle (Gene Hackman) und Buddy "Cloudy" Russo (Roy Scheider) als verdeckte Ermittler im Bezirk Bedford-Stuyvesant, Brooklyn.
Es ist kurz vor Weihnachten und die Erfolge der beiden Männer drehen sich vor allem um kleine Dealer und Fische.
Der mehr als angefressene Doyle träumt, dass er einen großen Rauschgiftcoup aufdecken kann. Während man seinen Kollegen Russo als extrem engagierten Ermittler bezeichnen könnte, ist Doyle schon der schwer süchtige Jäger auf Verbrecher.
Seine Methoden sind brutal, er verteilt nur zu gerne auch mal ne Tracht Prügel bei seinem Verhören und muss immer mal wieder vom besonneneren Russo abgehalten werden in Sachen Aggression und Gewalt völlig übers Ziel hinauszuschiessen.
Nach dem Feierabend stürzen sich die beiden befreundeten Detectives noch ein bisschen ins Nachtleben von Brooklyn, in der Bar treten sogar "The Three Degrees" auf. Doch die Aufmerksamkeit der beiden erhält der Kleinganove Salvatore "Sal" Boca (Tony Lo Bianco) und dessen junge Frau Angie (Arlene Farber), die sich dort mit am Tisch mit Unterweltsgrößen der Mafia treffen.
Doyle überredet seinen Partner "nur so zum Spass" diese Nacht Boca weiter zu beobachten, denn er wittert ein Rauschgiftgeschäft. Als sie bei ihrer Observierung auch noch den dubiosen Anwalt Joel Weinstein (Harold Gary) entdecken ist es für Doyle klar: Da läuft ein ganz großer Deal. Und tatsächlich hält sich ein gewisser Alain Charnier (Fernando Rey) mit seinen Handlangern Pierre Nicoli (Marcel Bozzuffi) und dem bekannten Fernsehstar Henri Devereaux (Frederic de Pasquale) seit einigen Tagen in New York ab.
Nach langem Hin- und Her können die beiden Detectives ihren Boss (Eddie Egan) überzeugen, dass sie auf einer heißen Spur sind.
Während die Gangster den Deal abziehen wollen, werden sie von den Bullen nicht mehr aus den Augen gelassen....
William Friedkin drehte "French Connection" im Jahr 1971. Der Film aus dem Polizeithrillergenre konnte bei der Oscarverleihung 5 Oscars gewinnen: Bester Film, Beste Regie, Bester Hauptdarsteller Gene Hackman, Bester Schnitt sowie bestes adaptiertes Drehbuch.
Diese Auszeichnungen sind eher erstaunlich, weil "French Connection" eigentlich kein typischer Oscarpreisträger ist, er ist düster und knallhart inszeniert und begeistert den Zuschauer mit einer sehr dichten Story, die zwischen Gangster und Cops abläuft...jede der beiden Gruppen will so unauffällig wie möglich ihr Ding abziehen.
Große Darstellerleistungen runden die Genialität dieses Films ab, unvergessen bleibt Fernando Rey als listiger und raffinierter Gangster. Gene Hackman liefert eine überragende Darstellung des besessenen Popeye Doyle ab.
Höhepunkt des furiosen Streifens ist eine Entführung einer Hochbahn sowie deren Verfolgung durch den wahnsinnigen Doyle, der mit seinem Wagen auf der New Utrecht Avenue die Flüchtigen verfolgt. Jedem Zuschauer, der diese Szene zum ersten Mal sieht, bleibt regelrecht der Atem stocken...
Darüberhinaus zeigt Friedkin und Kameramann Owen Roizman kein Bilderbuch New York. Alles wirkt kalt, schmutzig und wenig einladend, das Areal des Films sind die Hinterhöfe, die Polizeireviere, die U-Bahnen oder die Bars, in denen es nur um Drogen geht.
Solche klasse Thriller mit dieser wuchtigen Atmosphäre gibt es leider im heutigen Kino nicht mehr.