Wie auch die meißten anderen Romane von Nadine Gordimer verdeutlicht dieser Roman sehr gut die Wirkungen der Apartheid
die nicht nur eine gesetzlich festgelegte Rassentrennung ist, unter dessen Auswirkungen die Menschen dort leben müssen,sondern vorallem eine Trennung zwischen schwarz und weiß,die in den Köpfen der Menschen so tief verankert ist,so dass es kaum möglich scheint ohne diese Barrikaden-ob gesetzliche oder gedankliche,aufeinander zu zugehen.
Und dennoch tut ein junger Engländer ,der frei von rassistischen vorurteilen über Afrikaner aufgewachsen ist genau das: in seinem neuen Wohnort Johannesburg lebt er abwechselnd in beiden Welten :
Seine weiße Geliebte reitet und schwimmt in der feinen,reichen Vorstadtgesellschaft,und sein bester Freund,ein selbstsicherer Afrikaner führt ihn durch die Hintergassen der Zwangssiedlungen
Doch diese beiden Lebenskreise dürfen einander nicht berühren.
Die Autorin beschreibt sehr genau wie die Hauptfigur die gespaltene Welt des Südafrikas um 1958 erlebt.Obwohl die Apartheid heute nicht mehr besteht,hat der Roman dennoch nicht an Aktualität verloren hat.Insgesamt ist es ein sehr spannender und authentisch wirkender Roman und gleichzeitig eine sehr interssante Gesellschaftsstudie der Bewohner des damaliegen Südafrikas ,die unterschiedlicher nicht sein könnten.
Ein sehr lesens-und empfehlenswertes Buch!