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Fremder in einer fremden Welt. Roman Taschenbuch – 6. Juli 2009


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Produktinformation

  • Taschenbuch: 656 Seiten
  • Verlag: Heyne Verlag (6. Juli 2009)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3453525485
  • ISBN-13: 978-3453525481
  • Originaltitel: Stranger in a strange Land
  • Größe und/oder Gewicht: 18,8 x 11,8 x 4,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (32 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 39.323 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Robert A. Heinlein wurde 1907 in Missouri geboren. Er studierte Mathematik und Physik und verlegte sich schon bald auf das Schreiben von Science-Fiction-Romanen. Neben Isaac Asimov und Arthur C. Clarke gilt Heinlein als einer der drei Gründerväter des Genres im 20. Jahrhundert. Sein umfangreiches Werk hat sich millionenfach verkauft, und seine Ideen und Figuren haben Eingang in die Weltliteratur gefunden. Der Roman „Fremder in einer fremden Welt“ gilt als sein absolutes Meisterwerk. Heinlein starb 1988.

Leseprobe. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.

Es war einmal vor langer, langer Zeit, da lebte ein Marsianer namens Smith.
Dass es Valentine Michael Smith tatsächlich gab, lässt sich ebenso wenig leugnen wie die Existenz zu hoher Steuern.
Die erste menschliche Expedition zum Mars wurde nach der Theorie zusammengestellt, die größte Gefahr für den Menschen sei der Mensch. Zu jener Zeit, acht Jahre nach Gründung der ersten menschlichen Kolonie auf Luna, war eine von Menschen durchgeführte interplanetare Reise nur auf Umlaufbahnen im Freien Fall möglich - von der Erde zum Mars in zweihundertachtundfünfzig terranischen Tagen plus einer Wartezeit von vierhundertfünfundfünfzig Tagen auf dem Mars, während die Planeten weiterkrochen, bis sie die für die Rückkehr-Bahn günstigen Positionen erreicht hatten. Ein ausgesprochen langwieriges Verfahren.
Die Reise war jedoch nicht nur elend lang, sondern auch äußerst risikoreich. Nur indem sie an einer Raumstation auftankte und anschließend fast wieder in die Erdatmosphäre hineinfiel, konnte dieser primitive fliegende Sarg, die Envoy, die Reise überhaupt schaffen. Hatte sie den Mars einmal erreicht, würde sie unter Umständen auch zurückkehren - falls sie nicht abstürzte, falls Wasser gefunden wurde, um ihre Reaktionstanks nachzufüllen, falls tausend Dinge nicht schiefgingen.
Man war sich jedoch bewusst, dass die physischen Gefahren bei weitem nicht so groß waren wie die psychischen. Acht Menschen, die beinahe drei terranische Jahre lang zusammengepfercht waren, mussten unbedingt besser miteinander auskommen können, als es unter Menschen im Allgemeinen üblich ist. Eine rein männliche Crew wurde als ungesund und unstabil abgelehnt. Als optimale Lösung betrachtete man vier verheiratete Paare, sofern es möglich war, die notwendigen Spezialkenntnisse in einer solchen Kombination zusammenzufügen.
Die Universität von Edinburgh, die Hauptunternehmerin, übertrug dem Institut für Sozialwissenschaften als Subunternehmer die Auswahl der Crew. Nachdem das Institut Freiwillige aussortiert hatte, die wegen Alter, Gesundheitszustand, Mentalität, Ausbildung oder Temperament ungeeignet waren, blieben ihm neuntausend mögliche Kandidaten. Jeder von ihnen entsprach sowohl körperlich als auch geistig den Anforderungen. Es war die Aufgabe des Instituts, mehrere annehmbare Crews mit je vier Paaren vorzuschlagen.
Eine solche Crew wurde niemals gefunden.
Die benötigten Berufe waren Astrogator, Arzt, Koch, Maschinist, Schiffskommandant, Semantiker, Chemiker, Elektroniker, Physiker, Geologe, Biochemiker, Biologe, Atomwissenschaftler, Fotograf, Hydroponiker, Raketeningenieur. Jeder sollte mehr als einen dieser Berufe beherrschen. Zumindest sollte er dazu fähig sein, einen anderen in angemessener Zeit zu erlernen. Es gab Hunderte von Kombinationen aus acht Freiwilligen, die die entsprechenden Kenntnisse besaßen, und darunter drei, die aus verheirateten Paaren bestand - aber in allen drei Fällen rangen die Psychodynamiker, die die Verträglichkeitsfaktoren bewerteten, vor Entsetzen die Hände.
Die Hauptunternehmerin regte an, den vorgegebenen Kompatibilitätswert herabzusetzen; das Institut erbot sich, sein Honorar von einem Dollar zurückzugeben. In der Zwischenzeit sollte eine Computerprogrammiererin, deren Name nirgendwo verzeichnet ist, eine Rumpfmannschaft aus je drei Paaren zusammenstellen. Sie fand mehrere Dutzend kompatibler Kombinationen. Jede wurde durch ihre eigenen individuellen Merkmale charakterisiert, die sie zum Gelingen der Operation benötigten.
Die Computer fuhren fort, ihre Daten zu sichten, die sich durch Todesfälle, Rücktritte und neue Freiwillige änderten. Captain Michael Brant, Magister der Naturwissenschaften, Pilot und im Alter von dreißig Jahren Mondflug-Veteran, hatte einen direkten Draht zum Institut. Seine Kontaktperson schlug für ihn Namen von ledigen weiblichen Freiwilligen nach, die (mit Brant!) eine Crew vervollständigen könnten, und paarte seinen Namen dann mit diesen, um mithilfe der Maschinen Probleme durchzuspielen, und so herauszufinden, ob eine Kombination akzeptabel wäre. Dies hatte zur Folge, dass Captain Brant nach Australien jettete und Dr. Winifried Coburn, einer unverheirateten, pferdegesichtigen Semantikerin, die überdies neun Jahre älter war als er, einen Heiratsantrag machte. Die Carlsbad-Archive zeigen sie als eine humorvolle Frau, der jedoch jegliche Attraktivität fehlte.
Vielleicht handelte Brant auch, ohne irgendwelche Insider-Informationen zu haben. Stattdessen verließ er sich ausschließlich auf jene intuitive Dreistigkeit, die man braucht, um ein derartiges Unternehmen kommandieren zu können.
Lichter blinkten, Lochkarten sprangen heraus, eine Crew war gefunden worden:
Captain Michael Brant, 32, Kommandant - Pilot, Astrogator, Vertreter der Köchin, Vertreter des Fotografen,
Raketeningenieur. Dr. Winifried Coburn Brant, 41 - Semantikerin, praktisch
ausgebildete Krankenschwester, Lagerverwalterin,
Historikerin, Mr. Francis X. Seeney, 28 - stellvertretender Kommandant, Zweiter Pilot, Astrogator, Astrophysiker, Fotograf,
Dr. Olga Kovalic Seeney, 29 - Köchin, Biochemikerin, Hydroponikerin,
Dr. Ward Smith, 45 - Arzt und leitender Sanitätsoffizier, Biologe,
Dr. Mary Jane Lyle Smith, 26 - Atomingenieurin, Elektronikerin und Energietechnikerin,
Mr. Sergei Rimsky, 35 - Elektroniker, Chemotechniker, verantwortlich für Maschinen und Instrumente, Kryologe,
Mrs. Eleonora Alvarez Rimsky, 32 - Geologin und Selenologin, Hydroponikerin.
Diese Leute besaßen alle erforderlichen Kenntnisse, von denen einige in den Wochen vor der Abreise durch intensives Büffeln erworben worden waren. Wichtiger als das, sie waren gegenseitig kompatibel.
Vielleicht sogar zu kompatibel.
Die Envoy startete. In den ersten Wochen konnten ihre Sendungen von Privatleuten aufgefangen werden. Als die Signale schwächer wurden, verstärkten Radiosatelliten der Erde sie. Die Crew schien gesund und glücklich zu sein. Ringwurm war das Schlimmste, womit Dr. Smith sich zu befassen hatte. Alle gewöhnten sich an den Freien Fall und brauchten nach der ersten Woche keine Medikamente gegen Übelkeit mehr. Falls Captain Brant disziplinarische Probleme hatte, meldete er sie nicht.
Die Envoy erreichte eine Parkbahn innerhalb des Phobos-Orbits und verbrachte zwei Wochen mit einer fotografischen Erkundung. Dann funkte Captain Brant: "Wir werden morgen um 12.00 Uhr Greenwich-Sternzeit am Südrand des Lacus Soli landen."
Es kam keine weitere Botschaft mehr.

Ein irdisches Vierteljahrhundert verging, ehe der Mars wieder von Menschen besucht wurde. Sechs Jahre nachdem die Envoy verstummt war, überquerte die unbemannte Sonde Zombie, finanziert von La Société Astronautique Internationale, die Leere, ging für die Wartezeit in eine Umlaufbahn und kehrte dann zurück. Fotografien, die das Robotfahrzeug aufgenommen hatte, zeigten ein nach menschlichen Begriffen wenig einladendes Land. Seine Instrumente bestätigten, dass die marsianische Atmosphäre dünn und für menschliches Leben ungeeignet ist.
Aber die Bilder der Zombie bewiesen, dass die "Kanäle" technische Leistungen waren, und andere Einzelheiten wurden als Ruinen von Städten interpretiert. Man hätte eine bemannte Expedition losgeschickt, wäre nicht der Dritter Weltkrieg dazwischengekommen.
Eine Folge von Krieg und Aufschub war jedoch auch, dass die nächste Expedition mit besseren Aussichten startete als die verschwundene Envoy. Das Föderationsschiff Champion legte den Weg mithilfe des Lyle-Antriebs in neunzehn Tagen zurück.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

35 von 36 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von robotixx am 4. Juli 2008
Format: Taschenbuch
Ein wundervolles Buch - das kann man erahnen, wenn man durch die nicht nicht fünf, nicht zehn, nicht zwanzig, sondern zahllosen Rechtschreibfehler hindurchfindet, die den Lesefluss beständig hemmen. Von den putzigen Übersetzungspfehlern einmal abgesehen, die den Sinn einiger Passagen völlig ad absurdum führen. Behende bewegen sich Übersetzer, Lektor und Schriftsetzer durch die tückische Welt der Fremdwörter, sodass man selbst als ehemaliger Student ein Lexikon zücken muss - und wenigstens fündig wird. Leider scheitern beide Parteien an ach so einfachen Dingen ... z.B. dass sich jemand verdächtig fühlt, statt etwas suspekt zu finden. Oftmals ließ mich der qualvolle Lesevorgang an Babelfish erinnern und rief große Erheiterung aber auch Verbitterung hervor, weil ich diesen inhaltlich sehr interessanten Roman nicht gerne in Verbindung bringen wollte mit kuriosen Bedienungsanleitungen, die mich z.B. mahnen "Wenn dieser Schlüssel deprimiert ist, ist der Rechner abgedreht". Jene Unheil verheißenden Worte wurden übrigens per Bedienungsanleitung den Benutzern eines simplen Taschenrechner gewidmet . Vermutlich war der Übersetzer bzw. die Übersetzerin ähnlich "überfordert" wie bei Fremder in einer fremden Welt. Zwei Punkte, weil man auch im Würgegriff surrealistischer Sprachkünstler ahnen kann, welch Potential dieser Roman besitzt.
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33 von 35 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Parsec TOP 500 REZENSENT am 6. Juni 2010
Format: Taschenbuch
Es gibt in jedem Genre so ein paar Werke, welche man zum Kanon rechnen darf - eben Bücher, die stilprägend waren und echte Meilensteine dieser Gattung darstellen.

"FREMDER IN EINER FREMDEN WELT" ist meiner Ansicht nach so ein Buch, und ein SF-Fan sollte diesem Buch meiner Ansicht nach zumindest eine Chance geben. Hierbei schreibe ich ganz bewust "eine Chance geben"... da FREMDER IN EINER FREMDEN WELT sicherlich nicht jedermanns Sache ist. Das Buch ist unbequem, manchmal anstrengend und in jeder Hinsicht so eigenwillig wie seine Hauptfigur John Valentine Smith.

Ähnlich wie bei seinem (ebenfalls kontrovers diskutierten) Klassiker "Starship Troopers" versteht Heinlein es auch in diesem Buch, die Handlung mit sehr vielen Exkursen in verschiedenste Gebiete zu verbinden. Waren dies bei "Starship Troopers" natürlich primär militärische und politische Themen grifft FREMDER IN EINER FREMDEN WELT eher antropologische und soziologische Diskurse auf. Durch die Augen des Protagonisten, eines auf dem Mars groß gewordenen Menschen, der zum ersten Mal auf der Erde ist, sieht der Leser die wahrlich fremde Welt der Erde - und stellt mit dem Protagonisten viele Ideen, Konventionen und Denkmuster in Frage.

Dies bedeutet auch: wer unter SF notwendigerweise actionreiche Space Opera versteht wird mit diesem Buch sicherlich nicht glücklich - es ist eher in der Tradition von Werken wie "1984", "Fahrenheit 451", "Die Mars Chroniken" oder meinetwegen auch "A Clockwork Orange" zu sehen, eben eine utopische Betrachtung der Gesellschaft.

Wenn man sich aber auf dieses Buch einlässt steht einem ein echtes Leseerlebnis bevor - und in dies in dieser hier vorliegenden Neuauflage sozusagen "uncut".
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36 von 41 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Stevo am 29. Januar 2010
Format: Taschenbuch
"Fremder in einer fremden Welt" habe ich erstmals vor ca. 15 Jahren gelesen, doch nicht wirklich verstanden. Der Roman ist nämlich alles andere als banal, äußerst komplex und befasst sich mit schwierigen Themen und Fragestellungen. Doch das besondere an dieser Ausgabe ist, dass sie um etwa ein Drittel länger ist, als die ursprüngliche Version von 1961. Es ist somit die Geschichte, die Heinlein - vor dem Eingriff des Lektors - ursprünglich erzählen wollte. Ob diese Ausgabe nun besser ist als die alte kann ich nicht beantworten. Ich kann aber behaupten, dass die Ausgabe hervorragend ist.

Zur Handlung: Der Protagonist der Geschichte ist der "Marsianer" Valentin Michael Smith, der sich in eine ihm völlig fremde Welt - die Erde der Zukunft - einfügen muss. Dabei kommt es natürlich zu erheblichen Anpassungsproblemen, die der Autor zum Anlass für geistreiche Gespräche und Bemerkungen über Theologie, Philosophie, Anthropologie und viele andere Themen nutzt. Neben der beschriebenen Assimilation Smiths entwickelt sich auch eine zuweilen rasante Jagd auf den Marsianer, die einige ungewöhnliche Fähigkeiten Smiths offenbart.

"Fremder in einer fremden Welt" ist aber alles andere als ein Actionspektakel. Hier kommt eher der Leser auf seine Kosten, dessen Interesse anspruchsvoller Science Fiction im besten Sinne gilt.

Ich kann nicht anders als - trotz offenkundiger Längen in der Erzählung - volle 5 Sterne zu vergeben.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Robert Meyer am 29. Juli 2014
Format: Taschenbuch
Robert A. Heinlein wurde durch seinen Roman >>Starship Troopers<< als Kriegsverherrlicher kritisiert, jedoch sein auf andere Weise provokativer Roman >>Fremder in einer fremden Welt<<, der im Jahr 1961 erschien, machte ihn zur unfreiwilligen Ikone der Hippiebewegung. In diesem Roman stellt er unter anderem Monotheismus und Monogamie in Frage, außerdem stellte er den für ihn wichtigsten Punkt dar:
Dass man eine eigenständige Person sein soll, so wie er sich selbst als eine ansah.

Und das ist die Rahmenhandlung des Romans:
Die erste Mars-Expedition endet mit einem katastrophalen Absturz auf dem roten Planeten.
Nur ein kleines Kind, namens Valentine Michael Smith, überlebt das Unglück und wird von den Marsianern aufgenommen.
Um die 20 Jahre später reist eine neue Crew zum Planeten Mars und stößt auf den zum jungen Mann herangewachsenen Valentin Michael Smith.
Sie nehmen ihn mit auf die Erde und Valentine Michael Smith muss feststellen, dass er ein Fremder in einer fremden Welt ist.
Er verblüfft die Menschen mit seinen bei den Aliens erlernten Künsten und das Groken (was soviel bedeutet wie sich vereint fühlen).
Valentine Michael Smith entschließt sich zu versuchen die Erde und die Menschheit zum Besseren zu verändern.
Für viele Menschen wird er dadurch zu einem neuen Messias, doch andere halten ihn für eine Bedrohung, die man unbedingt unschädlich machen muss.

Dieser Roman überzeugt durch besondere Tiefe und stellt schön dar wie ein Mensch, der von Marsianern großgezogen wurde, die Menschen sieht und wie er auf die Menschen wiederum wirkt.
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