Kurzbeschreibung
Es ist ihr Lebensbericht, den Elisabeth einem jungen Arzt erzählt. Sie ist erst siebenundzwanzig. Früh war der Vater gestorben und die Kindheit nach dem Ersten Weltkrieg in dem kleinen Dorf in Deutschland voll Entbehrungen. Die Mutter ist eine schweigsame und strenge Frau. Erst viele Jahre später, kurz vor ihrem Tod, wird Elisabeth ihr nahe sein. Aus dem Kind reift eine selbstbewusste Frau heran, die ihr Leben trotz vieler Schicksalsschläge zu meistern versteht. Bei einem Urlaub in der Ostmark lernt sie ihren Mann kennen und lieben. Doch der Krieg Nazideutschlands setzt dem Glück ein jähes Ende. In ihrem Schmerz begeht Elisabeth einen Akt des Widerstandes, der ihr einzig richtig erscheint. In ihrem neuen Roman schildert Christine Haidegger ein authentisches Stimmungsbild der Zwischenkriegszeit. Bisher nur mit der unmittelbaren Gegenwart beschäftigt, wird aus einer jungen Frau eine Beobachterin der politischen Verhältnisse. In den schwierigsten Zeiten des 20. Jahrhunderts wächst sie durch Selbstbestimmung und Anteilnahme über sich selbst hinaus.
Über den Autor
Christine Haidegger wurde als Kind österreichischer Eltern 1942 in Dortmund geboren. Ihre Kindheit und Jugend verbrachte sie in Oberösterreich. Nach ihrem Schulabschluss lebte sie für längere Zeit in England, Frankreich, Italien und den USA. Seit 1964 ist Christine Haidegger als freie Schriftstellerin tätig, sie verfasste Romane, Erzählungen, Reiseberichte, Gedichte, Theaterstücke und Hörspiele. Für ihre literarischen Arbeiten erhielt sie zahlreiche Auszeichnungen, u. a. den Lyrikpreis des Landes Salzburg 2005. Christine Haidegger ist Vorstandsmitglied der IG Autoren und Obfrau der Salzburger Autorengruppe. Sie lebt in Salzburg.