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Fremde Federn


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Musik

Bild des Albums von Element of Crime

Fotos

Abbildung von Element of Crime

Biografie

Das karge Brot der Wahrheit wird bei ELEMENT OF CRIME gerne geteilt.

Eigentlich ist es nicht wichtig: wie lange es diese Band schon gibt, was sie schon alles gemacht und welche Bedeutung sie in der deutschen Musiklandschaft gewonnen hat. Nicht, dass es nicht interessant wäre: eine Band, die 1985 beim legendären AtaTak-Label ihr erstes Album aufnahm und seither zwölf ... Lesen Sie mehr im Element of Crime-Shop

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Produktinformation

  • Audio CD (19. November 2010)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Label: Vertigo Berlin (Universal Music)
  • ASIN: B00425DMO0
  • Weitere Ausgaben: Vinyl  |  MP3-Download
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (30 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 13.391 in Musik (Siehe Top 100 in Musik)

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Song Länge Preis
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Anhören  7. Motorcyle Song 2:54EUR 1,29  Kaufen 
Anhören  8. Hamburg 75 3:36EUR 1,29  Kaufen 
Anhören  9. Blaumeise Yvonne 3:37EUR 1,29  Kaufen 
Anhören10. I Started A Joke 3:52EUR 1,29  Kaufen 
Anhören11. You Only Tell Me You Love Me When You're Drunk 2:49EUR 1,29  Kaufen 
Anhören12. Last Christmas 3:23EUR 1,29  Kaufen 
Anhören13. Ruf Aus Der Gruft 2:22EUR 1,29  Kaufen 
Anhören14. Das Lied Von Der Unzulänglichkeit Menschlichen Strebens 3:42EUR 1,29  Kaufen 
Anhören15. Zwei Gitarren 2:58EUR 1,29  Kaufen 
Anhören16. Akkordeon 3:58EUR 1,29  Kaufen 
Anhören17. Le Vent Nous Portera 4:11EUR 1,29  Kaufen 
Anhören18. She Brings The Rain 2:42EUR 1,29  Kaufen 
Anhören19. Leise Rieselt Der Schnee 3:54EUR 1,29  Kaufen 
Anhören20. Across The Universe 3:37EUR 1,29  Kaufen 

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Bis Ende der 80er Jahre, also während der ersten vier Jahre und ersten vier Langspielplatten von Element of Crime, war „Take Me To The River“, der Al-Green-Klassiker auf der LP „Basically Sad“ von 1986, das einzige nicht selbstgeschriebene Lied, das wir veröffentlichten. Das lag wohl daran, dass wir damals eine junge und zerstrittene Band waren und schwer damit beschäftigt, unter Hauen und Stechen und ständigem Veröffentlichungsdruck zu einem eigenen Stil zu finden. Das war schwer genug, da hatte keiner Lust, sich auch noch wegen der Songs von anderen Leuten zu streiten, zumal die Geschmäcker innerhalb der Band sehr verschieden waren. Und dann immer die Angst, als Epigone dazustehen und wegen einer Coverversion in eine Schublade gesteckt zu werden, in die man nicht hineinwollte. Das Image einer neuen Band ist zerbrechlich, und nichts hasst man als junger Künstler so sehr, wie Vergleiche mit älteren, bekannteren Leuten. Außerdem besteht die Gefahr, dass das Publikum auf die gecoverten Songs mehr abfährt als auf die eigenen, und dann ist die narzisstische Kränkung perfekt.

Also dauerte es bis 1989 und bis Lothar Gärtner kam, der legendäre und leider schon verstorbene Gründer des Strangeways Labels, damit sich das änderte. Zusammen mit Tom Redecker aka The Perc plante er eine Compilation namens „The Perc Presents The Furious Swampriders“ und bat alle möglichen Leute um Beiträge dafür, so auch uns. Da wir gerade keine neuen eigenen Songs zu verschenken hatten, einigten wir uns auf ein Lied aus einer Ecke, in der uns damals keiner vermutete, am wenigsten wir selbst: Auf den Motorcycle Song von Arlo Guthrie. Meistens wurden wir damals ja mit Velvet Underground und/oder John Cale verglichen, was schon deshalb naheliegend (und etwas stumpf) war, weil John Cale unsere zweite Platte produziert hatte. Da schien Arlo Guthrie ein gutes Gegengift zu sein.

Und es war eine gute Wahl. Nie hatten wir eine so entspannte Aufnahmesession erlebt, wie mit dem Motorcycle Song in dem kleinen Studio von Rolf Kirschbaum in Bremen-Walle, direkt unter dem Wohnzimmer von Lothar Gärtner, in dem damals noch das Strangeways Label residierte. Aufnahmesessions von Element of Crime fanden vorher immer nur statt, wenn es darum ging, ein ganzes Album aufzunehmen, und entsprechend aufgeladen war immer die Atmosphäre gewesen, es ging jedesmal um alles oder nichts, um die Zukunft der Band, unser Schicksal als Musiker, Songschreiber und was auch immer. Bei der Aufnahme des Motorcycle Songs war alles anders: Da war einfach nur ein Lied, das uns gefiel und das wir aufnehmen wollten. Das war alles. Und plötzlich geschahen die Dinge wie von alleine: Der Gesang wurde gedoppelt, Richard Pappik rief im Intro hinten was rein, die Yamaha-Heimorgel von Oma wurde an den Start gebracht, Percussion, gestopfte Trompeten, Klaviergehämmere, Slide-Gitarren, das alles wurde husch-husch-die Waldfee ohne groß zu überlegen eingespielt, es wurde nicht gestritten, nicht mal diskutiert, nicht abgewogen, geplant, behutsam eingesetzt, sondern wir spielten mit den musikalischen Mitteln der Band wie kleine Kinder mit Bauklötzen, wild und frei, manchmal klappte es, manchmal kippte es um, und wie es dann war, so war es gut.

Das war alles sehr befreiend. Und wir wollten mehr. Im gleichen Jahr wurden wir eingeladen, auf dem Festival de la Batie in Genf zu spielen, das unter dem Motto „Hommage à Kurt Weill“ stand. Ein Ergebnis davon waren die Aufnahmen von Surabaya Johnny (auf „Crime Pays“) und die Maxi-Single-B-Seiten Ruf aus der Gruft (instr.) und Das Lied von der Unzulänglichkeit menschlichen Strebens. Das waren dann auch die Cover-Arbeiten, die tatsächlich zu dem oben beschriebenen, stets befürchteten Schubladen-Effekt führten. Erst Kurt Weill covern, dann 1991 das erste deutschsprachige Album veröffentlichen, sowas ist natürlich für den Schubladenfreund eine gemähte Wiese, und man klebte uns noch jahrelang das Kurt-Weill-Etikett überall hin, wo gerade Platz war.

Mit den Coverversionen machten wir ansonsten weiter, wann immer es sich ergab, jetzt war ja alles egal, und die Künstler, deren Songs wir seither coverten, bilden eine recht gemischte Gesellschaft: Franz Josef Degenhard, Alexandra, Serge Gainsbourg, Bee Gees, Udo Lindenberg, Noir Désier, Pet Shop Boys, Beatles, Bob Dylan, der Weihnachtsmann, Can, Lydia Lunch, Andreas Dorau, Wham, Gottfried & Lonzo, Beatles, Freddie Quinn... – meistens weiß ich nicht mehr, warum wir gerade diesen oder jenen Song und/oder Künstler ausgewählt haben, aber ich vermute, dass wir unbewusst oft solche wählten, die auf den ersten Blick stilistisch weit weg von uns unterwegs waren. Das ist die größere Herausforderung und im Erfolgsfall auch befriedigender.

Die Aufnahmen entstanden zu den unterschiedlichsten Gelegenheiten: bei Radiosessions (Auf der Espressomaschine), als Auftragsarbeiten für Filme (Heimweh, My Bonnie Is Over The Ocean, It’s All Over Now, Baby Blue), für Tribute Sampler (I Started A Joke für die BeeGees, Vakuum für Udo Lindenberg), für Compilations (Motorcycle Song, She Brings The Rain), als Single-B-Seiten (You Only Tell Me You Love Me When You’re Drunk, Hamburg 75, Across The Universe), als Bonus-Tracks (Kind of Spooky, Le Vent Nous Portera), weil Weihnachten vor der Tür stand (Leise rieselt der Schnee, Last Christmas) und was man sonst noch an Gründen finden kann, damit einem einer solche Sessions bezahlt.

Für die Entwicklung unseres Stils haben diese Aufnahmen eine große Rolle gespielt, und wir möchten vielen Leuten danken, weil sie uns Ideen und Gelegenheiten dazu verschafften: Lothar Gärtner, mit dem alles anfing, Charlotte Goltermann, die BeeGees, Alexandra und Pet Shop Boys mit Nachdruck ins Spiel brachte, Andreas Dorau, der bei Hamburg 75 zu einem legendären Duett bereit war, Leander Haußmann, der immer irgendwas von Bob Dylan wollte, Götz Kiso, der nicht lockerließ, bis wir bei dem 25-Jahre-Udo-Lindenberg-Sampler mitmachten. Und natürlich und vor allem den Autoren der Songs, denn die größte Verlockung für diese Arbeiten lag in den Liedern selbst, und der einzig wahre Grund, warum wir uns für die Veröffentlichung dieser Compilation entschlossen haben, ist, dass wir die Lieder toll und die Aufnahmen gelungen finden, denn nur darauf kommt es am Ende an.

Wir haben auf diesen Sampler nur solche Coverversionen getan, die nicht im Rahmen eines Albums veröffentlicht wurden. Deshalb sind Take Me To The River (Basically Sad, 1986), Surabaya Johnny (Crime Pays, 1990), Tumbling Tumbleweed (Die schönen Rosen, 1996) und Storms Are On The Ocean (Immer da wo du bist bin ich nie, 2009) nicht dabei. Diese Alben sind alle noch zu haben, und in ihnen haben diese Aufnahmen ihren festen Platz und ihre besondere Bedeutung.

kulturnews.de

Um all diese 20 Songs noch irgendwo aufzutreiben, hätte man bisher gehörig Zeit und Geld investieren müssen, denn auf regulären Alben erschien keiner davon. Sven Regener & Co. verstreuten sie über die Jahrzehnte auf Singles, Samplern und Soundtracks, und deshalb kommt einem "Fremde Federn" vor wie ein Schatz. Es handelt sich ausschließlich um Coversongs, Lieder von Lindenberg, Beatles, Bee Gees, Brecht, Alexandra (!), Freddy Quinn (!!) und vielen anderen, aufgenommen nebenbei und irgendwo dazwischen, aus Liebe, Lust und Laune, anlässlich von Filmen, Geburten oder nervig insistierenden Freunden (Leander Haußmann wollte immer "irgendwas von Dylan"). Und das ergibt die lockerste, frechste, perfekt unfertigste Platte von Element Of Crime überhaupt. Der Druck, den sich die Band beim eigenen Material manchmal bis zur Verkrampfung selbst machte, fiel bei den Covers weg; etwas mit Slide und Suffgesang so schön Schiefergelegtes wie Arlo Guthries "Motorcycle Song" hätten sie sich sonst nicht getraut. Das ist alles locker vom Hocker eingespielt, mit Witz, Charme und Bewunderung, mit Pauken und Trompeten - und immer im bandtypischen Chansonrock. Den nervenden Leander Haußmanns brachten sie übrigens mit "It's all over now, Baby Blue" zum Schweigen, und nicht nur das teutonisch eingefärbte Regener-Englisch macht dieses Dylan-Cover zu einem eigentümlichen Meisterstück. (mw)

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Renzo am 20. November 2010
Format: Vinyl
Eins muss man den Elements lassen: Was die Veröffentlichung von Vinyl betrifft, wird an Qualität nicht gespart. Dicke Platten, edles Material, audiophiler Sound. Und so klingt die Platte einfach super. Warm und analog - eine der wenigen Bands, die bis heute noch voll analog aufnimmt - und dadurch unerreicht direkt.

Die Songs kennt man in weiten Teilen schon von B-Seiten und Compilations, in dieser Zusammenstellung sind sie genau das, was noch gefehlt hat: Eine Ergänzung zum restlichen Werk, mit Kurriositäten und nicht ganz ernst gemeinten Ausflügen in fremdes Terrain.
Man nehme es mit Humor und erfreue sich an diesem Weihnachtsgeschenk für EoC-Fans und solche, die es werden wollen.
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41 von 46 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Mapambulo TOP 500 REZENSENT am 23. November 2010
Format: Audio CD
... zu dieser Platte waren schnell gesprochen und "Cover-Versionen, die so keiner hören mag" (Seine Heiligkeit Bruckmaier) war da noch der freundlicheste Hinweis. Man möchte einfach von seiner Leib- und Magenband keine aufgekochten Lieblingslieder serviert bekommen, beim Lesen der Tracklist überkam einen noch dazu das blanke Grauen - "My Bonnie Is Over The Ocean", "Last Christmas" und "Leise rieselt der Schnee" - Hallo, geht's noch!? So arm dran, dass das sein muss...?

Und doch - mit etwas selbstverordneter Unvoreingenommenheit und einer guten Portion Entspannung kann man dieser Platte, zumindest einem Großteil davon, durchaus etwas abgewinnen. Regner nölt und schrammelt sich mit seiner Band durch einen saftigen Kanon deutschen und fremdsprachigen Liedguts und es ist nicht ohne Reiz zu hören, wie fast jeder Song am Ende wie ein Eigengewächs klingt. Und ja, gerade seine hölzerne, schnörkellose Interpretation von vermeintlich bösen" Liedern wie den drei oben genannten lassen für meine Begriffe die feindliche Übernahme ansprechend gelingen.

Den Degenhardt (Espressomaschine) hätten sie sich schenken können, bei Dylan (It's All Over Now...) geht Regners Stimme in Grenzbereiche, die man besser nicht kennengelernt hätte, der "Motorcycle Song" paßt irgendwie nicht zum Rest und Bee Gees und Pet Shop Boys, na ja, geschenkt. Dafür aber stehen auf der anderen Seite eben feine Interpretationen von Brecht, Lindenberg, Alexandra, Dorau und das liebevoll nostalgische "Hamburg `75" von Gottfried & Lonzo, alles schön knorrig, angeräuchert und verbluest, also "regnerisch" (sorry). "Le Vent Nous Portera" von Noir Desir klingt fabelhaft lässig und selbst als Beatles (Nothings Gonna Change...
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30 von 34 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Rocker TOP 1000 REZENSENTVINE-PRODUKTTESTER am 24. November 2010
Format: Audio CD Verifizierter Kauf
20 Coverversionen aus 20 Jahren versammelt auf einer CD von Element of Crime. Der Begleittext von Sven Regener zu dieser CD ist fast noch der amüsanteste Beitrag und so unterschiedlich die Anlässe gewesen sind, um diese Songs zu covern, so unterschiedlich sind auch die Ergebnisse.

Wahrscheinlich kann man es nur mit Humor nehmen, wenn eine Band wie diese, Lieder einspielt, die von Freddy Quinn, Udo Lindenberg, Arlo Guthrie, Can, Franz-Josef Degenhardt, Beatles, Dylan, Wham, Pet Shop Boys, Bee Gees oder dem Weihnachtsmann bekannt sind.

Als positiv sehe ich es an, dass Elment of Crime die Songs so spielen, wie Element of Crime ihre eigenen Songs auch spielen, nur ist das über diese Länge von 20 Liedern auf die Dauer auch eintönig und kann langweilen. Eben auch deshalb, weil absolut nicht alles hier als gelungen anzusehen ist. Ein Beispiel: Leider nur ein Vacuum, das vom Tribute Sampler 'Hut ab! Hommage an Udo LIndenberg' stammt, wirkt auf dem Originalsampler sehr gelungen und schlüssig. Im Zusammenhang mit all den anderen Versionen dieser CD aber deplaziert und gar nicht mehr so originell.

Sven Regners Begleittext trägt den Titel: Wie der Motorcycle Song einmal eine Band befreite.
Ich gönne es ihm von Herzen, wenn er das so schreiben kann und auch wenn der Text insgesamt voller Ironie steckt, so kann ich für mich nur sagen, dass der Motorcycle Song von Element of Crime in meinen Ohren furchtbar klingt.

Und die Weihnachtslieder mag ich auch nicht, ebensowenig wie My Bonnie...jenes Lied, mit dem man als Schüler früher gequält wurde, wenn man frisch nach der Grundschule die ersten Schulstunden im Fach Englisch absolviert hatte.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Hugo Humpelbein TOP 500 REZENSENT am 2. Dezember 2010
Format: Audio CD
Zunächst einmal handelt es sich bei den 20 "Fremden Federn" nicht um 20 unveröffentlichte Lieder, wie man es sich wünschen dürfte. Viele Lieder hat der wahre EOC-Fan schon mal irgendwo gefunden und gekauft. "I Started A Joke", "Zwei Gitarren" und "Auf der Espressomaschine" stammen aus der 1998er Maxi-CD "I Started A Joke".
"My Bonnie Is Over The Ocean" und "It's All Over Now, Baby Blue" habe ich schon auf der Maxi-Single "Straßenbahn des Todes", die ich mir 2005 extra wegen der Nicht-Album-Tracks geholt habe.
"Das Lied von der Unzulänglichkeit menschlichen Strebens" (zweifellos ein Text, der auch von Regener stammen könnte, der ihm aber von Bert Brecht vorweg genommen wurde) hab ich als B-Seite auf der Vinyl-Single "Satellite Town" von 1990.
Und "Last Christmas" will sowieso kein Schwein mehr hören, weder im Original noch in einer neuen Fassung.

Im Zeitalter der Cover-Versionen ist man ja gewöhnt, von seinen Lieblings-Musikschaffenden nicht immer nur eigenes Material zu bekommen. Aber nirgends ist das so tragisch wie bei Element of Crime, denn was macht die Qualität dieser Gruppe aus? Klar: Der einzigartige, unverkennbare Schreibstil von Sven Regener. Ein Stil, der sich bis in seine Romane hineinzieht. Ich liebe Regeners Nüchternheit, mit welcher er die banalsten Dinge so betrachtet, als seien sie von globaler Bedeutung. Ich amüsiere mich jedesmal köstlich darüber, was Sven Regener nach dem Motto "Darauf muss man erstmal kommen" alles einfällt.
Dieses Vergnügen bleibt aus, wenn Element of Crime anderer Leut's Lieder nachsingt. Auch wenn die ebenso unverwechselbare musikalische Handschrift bleibt: Das Wichtigste fehlt!
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