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Kundenrezensionen

4,5 von 5 Sternen16
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am 30. Januar 2014
Es fällt mir schwer, als Erlebnisgeneration die Sterne der Bewertung als "gefällt mir sehr" anzuklicken, denn "äußerst abscheulich" wäre bezeichnender.
Dieses Buch ist viel zu spät erschienen. Die Erlebnisgeneration ist zu großen Teilen verstorben. Die Mehrzahl der vergewaltigten Frauen mussten ihre Traumata mit ins Grab nehmen, aus Scham oder weil die Umgebung diese Geschichten aus politischer Korrektheit nicht hören wollten. Man regt sich heute lieber über die Vergewaltigungen in Indien oder sonstwo in entfernten Ländern auf.
Erstaunt hat mich das Interesse von Frauen vom Balkan, die ähnliche Traumata zu verarbeiten haben.
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am 11. September 2009
Der Krieg der Männer neigte sich dem Ende zu, das Leiden der Unschuldigen und Schwächsten hingegen begann erst.

Als die Männer der roten Armee ab Okt. 44 dt. Staatsgebiet erreichten, wurden die Frauen Freiwild. Angestachelt durch Hass-Propagandist Ilja Ehrenburg fühlten sich die meisten Männer im Recht, als sie den Frauen Gewalt antaten. Zu wenige der Rotarmisten wie Lew Kopelew oder Alexander Solschynizin traten für die Wehrlosen und Schwachen ein. Daraus ergab sich eine Apokalypse in der die rote Soldateska wütete.
Eine Diskussion über verständliche Rache nach erlittenem Leid, Verrohung nach einem erbarmungslosen Krieg oder verdiente kollektive Bestrafung empfinde ich als zynisch und wird dem Leid der Frauen und Mädchen nicht gerecht.

Spätestens nach "Anonyma" ist das Tabu des sexuellen Mißbrauch gegen schutzlose Frauen und Kinder gebrochen. Die Autorin schildert den Leidensweg junger Frauen aus den am meisten betroffenen Ostprovinzen des deutschen Reiches. Darin liegt für mich auch der einzige Kritikpunkt. Sexuelle Übergriffe fanden zwar überwiegend und in diesem Ausmaß nur im Osten statt,aber auch den Westalliierten können Übergriffe zur Last gelegt werden. Als Beispiel nenne ich nur die Eroberung von Stuttgart durch die 2. Freifranzösische Armee von Leclerc.
Betroffene aus Schlesien, Ostpreussen,Pommern,Mecklenburg und aus den zwei Städten Berlin und Königsberg kommen zu Wort.Ihr Leidensweg ist erschütternd und erzeugt Betroffenheit.Einzig ihr Überlebenswille rettete den Frauen das Leben.

Das Buch darf nicht als Aufrechnung sowjet. Leid gegen dt. Leid verstanden werden. Es ist Aufarbeitung eines Verbrechens. Viele Betroffene haben jahrzehntelang geschwiegen und sie müssen endlich darüber sprechen dürfen. Für mich ist es weiterhin Mahnung gegen den Krieg. Krieg bedeutet immer Gewalt auch gegen die Schwächsten und gegen die Frauen.
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am 31. August 2010
Es wurde erst ab den spaeten 80er Jahren darueber gesprochen, aber ich konnte die Erzaehlungen die zuhause rauskamen nie vergessen - dass einige nahe Verwandte von Sowjet-Russen vergewaltigt worden waren. Eine meiner Tanten wurde in Dresden unterm Kohlenhaufen im Keller versteckt und entkam; andere waren nicht so gluecklich. Eine andere Tante (mit ihren Kameradinnen und ein paar sehr jungen Soldaten in die russische Zone abgetrieben auf einem Floss) wurde mehrmals vergewaltigt und haette sich nicht ein ehemaliger KZ-Haeftling fuer sie eingesetzt und gleich aerztlich behandeln lassen waere sie wohl auch nicht mehr am Leben.

Dieses Buch nun ist auch so eine Aufarbeitung von dunkeln Erinnerungen. Es erzaehlt ein Stueck Geschichte aus der neueren Zeit im Lichte derer die dabei waren. Raub, Mord, Vergewaltigung und Totschlag waren dem Krieg noch nie fern. Nur endlich hier kann man sich mit den Erlebnissen der Zeitgenossen auseinandersetzen. Ein wertvoller Beitrag zur Zeitgeschichte aus persoenlicher Persespktive.

Ich empfehle auch: Die Stunde der Frauen: Bericht aus Pommern 1944 bis 1947 und Eine Frau in Berlin: Tagebuch-Aufzeichnungen vom 20. April bis 22. Juni 1945
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am 9. November 2013
Wie viele ANDEREN müssen noch bedient werden, ehe dieses Drama an Frauen, Kindern und alten Frauen endlich einmal angesprochen wird. Die Soldatenverehrung anderer Staaten ist deren Sache, unsere Soldaten ware eben, täglich nach zu sehen-lesen, doch zu Kriegsverbrecher gestempelt. Hier geht es aber um einen Personenkreis welcher NUR Opfer war. Wie viele Denkmäler wurden für Andere errichtet, unsere eigenen Frauen von ganz alt bis ganz jung, welche unter dem bestialischen Krieg, besonders der Noch-Nachkriegszeit erleben mußten, umhüllt das große Schweigen. Wie viele Mütter nach Vergewaltigungen, haben nur in dem Gedanken an ihre Kinder, weiter leben lassen. Kennt Einer ein Denkmal für die deutsche Mutter, oder Frau als Opfer des Krieges. Was hatten die deutschen Frauen unter den östlichen Horden zu leiden, auch Die aus dem Westen waren nicht ohne. Die Bombenopfer Frauen kommen auch nicht zu Wort haben eben keine Lobby. Das haben die Frauen und Mütter eben so hin zu nehmen, da höre ich keinen Aufschrei der Gutmenschen! Das ist meine Meinug als Mann und nicht Vertriebener, nicht Ausgebombter.
Es können nicht genug Bücher wie dieses über das Thema geschriben werden, um an Qualen, Unrecht, Gewalt, Verteibung, Raub, Hunger,Sorgen, Scham, Verletzung, Entehrung, Armut, Rechtlosigkeit, Ohnmacht, Vergewaltigungen, an deutschen Frauen zu erinnern. Wäre doch ein dankbare, edele Aufgabe für den Pfarrer Gauck. Der tut so etwas Geschriebens als brauns Gedankengut ab, wenn man keine Argumente hat, gibt es nur die rote oder braune Ecke.
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am 30. November 2013
endlich wurde nach jahren das tabu gebrochen und das thema angegangen, was über-überfällig war....sehr gut geschrieben und von augenzeugen erzählt.
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am 30. Juli 2014
Es war von Anfang bis Ende schauerlich diese alles zu lesen . Unbegreiflich, das für die Schandtaten NIEMAND zur Verantwortung gezogen wurde, oder die Opfer je rehabilitiert wurden
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am 31. Mai 2015
Es handelt sich um eine erschütternde Darstellung des Leidens der deutschen Zivilbevölkerung unter den Massen-Vergewaltigungen, die unbeteiligte Zivilistinnen, z.T. noch Minderjährige! uns Greisinnen! zu leiden hatten. Sie waren einem hemmungslosen Rachefeldzug (Plünderungs- und Schändungsfeldzug) der Roten Armee ausgesetzt.
Allerdings waren es nicht nur die 'Russen', die sich über die Frauen hergemacht haben.
Vergewaltigungen fanden auch durch Soldaten der West-Alliierten statt - allerdings nicht in dem massiven Umfange.
Die Schilderungen der Zeitzeugen/-innen sind immer noch erschütternd, wenn man sie liest.
Hinderlich sind die - ich nenne sie - zeitgeistkorrekten Relativierungen.
Da kommen Aspekte des Feminismus, des angeblich überzogenen Antikommunismus mit ins Spiel.
M.E, ist es sinnvoller, daß der Leser die Eindrücke, die die Schilderungen der Zeitzeugen hinterlassen, wirken läßt.
Keinesfalls ist es gerechtfertigt, hier von einer Befreiung zu reden, sondern von einer zeitweiligen Besatzung.
Die Befreiung kam, jedenfalls für die Westzone, erst, nachdem das Verbrüderungsverbot annulliert worden ist.
Mit den 'Hilfsangeboten', wie dies oder jenes zeitgeistkorrekt zu bewerten sei, bin ich nicht einverstanden.
Deshalb gebe ich nur vier Sterne.
Eine weitaus bessere Darstellung dieses traurigen Kapitels ist das Buch von Ingo VON MÜNCH: FRAU, KOMM -
Die Massenvergewaltigungen deutscher Frauen und Mädchen 1944/45. Dieses Buch verdient fünf Sterne!
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am 19. Januar 2011
Dies ist das erste Buch, dass ich zu dem Thema "Vergewaltigung als Kriegswaffe" gelesen habe. Ich bin 27, und habe dadurch keinerlei persönlichen Bezug zum 2. Weltkrieg. Da ich mich aber generell mit dem Thema "Ungerechtigkeiten gegenüber Frauen" d.h. Zwangsprostitution, Menschenhandel, Vergewaltigung usw. beschäftige, habe ich dieses Buch gelesen.

Es ist sehr aufschlussreich. Die einzelnen Kapitel geben einem einen guten Einblick in die Zeit und die Schicksale der Frauen. Ich habe das Gefühl, durch das Buch viel dazugelernt zu haben. Daher kann ich es nur empfehlen.
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am 3. Februar 2014
Interessant, aber auch erschreckend, was ein Krieg aus Menschen macht. Und wie so oft, leiden die Frauen und die Kinder zuletzt auch noch mit.
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am 16. November 2013
Wenn man Geschichten bzw. interessiert ist an den Nachkriegsjahren ist das Buch sehr empfehlenswert. Ich habe es sehr gerne gelesen!
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