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Freitisch: Novelle Gebundene Ausgabe – 15. Februar 2011


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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 144 Seiten
  • Verlag: Kiepenheuer&Witsch; Auflage: Erstausgabe (15. Februar 2011)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3462043188
  • ISBN-13: 978-3462043181
  • Größe und/oder Gewicht: 12,5 x 2,2 x 19,5 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (15 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 408.469 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Mehr über den Autor

Uwe Timm gehört zu den erfolgreichsten deutschen Autoren der Gegenwart. Er wurde 1940 in Hamburg geboren. Nach einer Kürschnerlehre und einem Philosophiestudium in München und Paris veröffentlichte Timm 1971 seine ersten Gedichte. 1974 erschien sein Romandebüt "Heißer Sommer". Mit "Rennschwein Rudi Rüssel" machte er sich auch als Kinderbuchautor einen Namen. Geprägt von der 68er-Bewegung, nahm er sich als Autor auch immer wieder der Aufarbeitung der NS-Vergangenheit an. Timm ist vierfacher Vater und lebt heute in München und Berlin.

Produktbeschreibungen

Pressestimmen

»Uwe Timms klug komponierte und sehr unterhaltsame Novelle ist beides – eine Hommage an Arno Schmidt und gleichzeitig ein ironisches Stück über die Denkmalisierung eines Schriftstellers.«, Tagesanzeiger, Hajo Steinert, 08.11.2011

»Abermals erweist sich Timm jedoch als ein sehr eigenständiger und präziser Sprachästhet; schon dies ein guter Grund für die Lektüre seines neuen Buches.«, Westfalenpost

»[...] geistreich, pointiert und mit ironischer Gelassenheit [...]«, Stern

»Ein literarisches Fest, wie man es nur selten feiern kann.«, Darmstädter Echo

»Anspielungen auf Arno Schmidt [...] durchziehen die Erzählung, die zwanglos, mit einer sehr entspannt wirkenden Anmutung von Zerstreutheit, zwischen damals und heute hin- und herspringt.«, ZEIT Literatur

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Uwe Timm, geboren 1940, freier Schriftsteller seit 1971. Sein literarisches Werk erscheint im Verlag Kiepenheuer & Witsch, zuletzt Vogelweide, 2013, Freitisch, 2011, Am Beispiel eines Lebens, 2010, Am Beispiel meines Bruders, 2003, mittlerweile in 17 Sprachen übersetzt, Der Freund und der Fremde, 2005, und Halbschatten, Roman, 2008. Uwe Timm wurde 2006 mit dem Premio Napoli sowie dem Premio Mondello ausgezeichnet, erhielt 2009 den Heinrich-Böll-Preis und 2012 die Carl-Zuckmayer-Medaille.Weitere Titel bei Kiepenheuer & Witsch: Der Mann auf dem Hochrad, Legende, 1984 Morenga, Roman, 1984. Der Schlangenbaum, Roman, 1986. Vogel, friß die Feige nicht. Römische Aufzeichnungen, 1989. Kopfjäger, Roman, 1991. Erzählen und kein Ende, 1993. Die Entdeckung der Currywurst, Novelle, 1993. Johannisnacht, Roman, 1996. Nicht morgen, nicht gestern, Erzählungen, 1999. Eine Hand voll Gras, Drehbuch, KiWi 580, 2000. Rot, Roman, 2001, Sonderausgabe 2005. Am Beispiel meines Bruders, 2003. Der schöne Überfluss. Texte zu Leben und Werk von Uwe Timm, hrsg. von Helge Malchow, 2005.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Werner U. Titz am 12. April 2012
Format: Gebundene Ausgabe
'Vor dem Rathaus habe ich auf ihn gewartet.
Entschuldigung, sagte ich, wir kennen uns.
Er sah mich an, sucht in meinem Gesicht und sagte dann: Hm.'

Mit diesem Satz beginnt das Wiedersehen zweier ehemaliger Freunde. Der eine (der mit dem "Hm"), jetzt ein erfolgreicher Fachmann für Abfallwesen, ist eigentlich zu einem Geschäftstermin in die Kleinstadt im Nordosten Deutschlands gekommen, in die der andere, der Ich-Erzähler, vor Jahren als Lehrer zugezogen ist und hier in einer Idylle mit Frau, zwei Kindern, und vielen Büchern lebt. Die Frau hat ihn inzwischen links überholt, wie er sagt, die zwei Kinder rechts, und er selbst hält weiterhin an Arno Schmidt fest, dem Autor, dem damals die ganze Begeisterung der Tischrunde gegolten hat, die sich täglich am FREITISCH zur gesponserten Gratisausspeisung versammelte.

Jetzt sitzen einander also zwei aus dieser Runde im Stadtcafé gegenüber und vergleichen die Erinnerungen die ihnen von damals geblieben sind. Den erfolgreichen Geschäftsmann amüsiert, dass der Lehrer Gratisnachhilfe gibt: "Das ist also aus dem revolutionären Projekt der neuen Gesellschaft geworden 'Nachhilfe in Deutsch für die bildungsferne Jungend des Dorfes', und beide sehen die damaligen Zeitgenossen aus der Distanz ihrer heutigen soliden Existenz: '...sie hatten Träume, in denen sie ihre Haut wechselten. Vielleicht war es auch nur ein bestimmtes Hasch, das sie so träumen ließ. Sahen morgens in den Spiegel und erkannten sich nicht wieder.
Was? Den kenn ich nicht! Dich rasier ich nicht! So kam es zu diesen Dreitagebärten, die sich bis heute bei älteren Medienleuten wie Schimmel im Gesicht gehalten hat'.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von palefinger am 29. November 2011
Format: Gebundene Ausgabe
Zwei ehemalige Münchener Studienkollegen treffen sich nach Jahrzehnten zufällig in einer Kleinstadt in den neuen Bundesländern wieder. Sie lassen ihre Erinnerungen an die frühen 1960er Jahre auferstehen, als beide für ein paar Monate zum Mittagessen an einem Freitisch zusammenkamen, einem kostenlosen Mahl, das eine Versicherungsgesellschaft einigen besonders hoffnungsvollen Studenten gewährte.

Der revolutionäre Geist von '68 lag damals allenfalls vage in der Luft. Es war die Zeit, als man seine Kommilitonen noch siezte, und Persönliches wie Partnerschaft, Sex, Gefühle unter Männern tabu war. Dafür war Arno Schmidt mit seinen subversiven Sprachschöpfungen das In-Thema der intellektuellen Jugend. Einer der Freitischler heftet sich gar in Stalker-Manier an dessen Fersen, was in einer Ernüchterung endet.

Ernüchterung wird auch spürbar beim Wiedersehen des Ich-Erzählers und seines damaligen Tischgenossen Euler. Von den Lebensplänen der ehemaligen Hoffnungsträger ist wenig geblieben: Der eine betreibt nach seiner Pensionierung als Lehrer in besagter Provinzstadt ein praktisch unrentables Antiquariat, der andere ist vom Mathematiker mit literarischen Ambitionen zum Fachmann für Müllentsorgung geworden. In dieser Eigenschaft ist er auch in die Stadt gekommen: Eine geplante Mülldeponie lässt die Stadtoberen auf den ersehnten wirtschaftlichen Aufschwung hoffen, die Bürger indes vor Geruchs- und Giftbelästigung bangen. Zusammen mit den detailgenauen Ortsbeschreibungen, kleingeistiger und rechtslastiger Tendenzen inklusive, wird so auch ein Stück deutscher Nach-Wende-Geschichte erzählt.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Kunde am 24. August 2013
Format: Taschenbuch
Treffen sich zwei alte Studienfreunde nach ca. 40 Jahren in Anklam, als quasi Gegner, der eine lebt dort, der andere will dort eine Müllkippe errichten. Sie tauschen sich aus, über Ihre Intellektuelle Vergangenheit, falsche Zukunftseinschätzungen, über den Werdegang der anderen und über den eigenen, der ebenfalls etwas anders verlief als vorgesehen.
Gute Idee und für alle Arno Schmidt Fans vermutlich ein Genuss -
Wie mag es Lesern ergehen, denen die literarischen Referenzen von Arno Schmidt bis Oliver Sacks nicht vertraut sind? Dann wird es heikel, denn auch mir, dem die Referenzen bekannt sind, bleibt die Literatur unzugänglich, man fühlt sich wie vor Arno Schmidts Pforte - als ungebetener Gast, der nicht eingelassen werden soll. Not my favorite - gleichwohl ich den Schriftsteller sowie seine Referenzen sehr schätze.
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9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von H. Schneider am 22. Juni 2011
Format: Gebundene Ausgabe Verifizierter Kauf
Dieses Buch ist Tertiärliteratur über Arno Schmidt. Es ist meine erste Timm-Begegnung, aber vermutlich nicht die letzte.
Für mich als ehemaligen Abonnenten des Bargfelder Boten war mir diese kurze Erzählung fast eine Notwendigkeit, nachdem sie mir ein alter Freund (der nie Arno Schmidt gelesen hat) empfohlen hatte.
Von Timm wusste ich nur, dass er einige ordentliche Preise (Döblin-Preis? nein, meine Erinnerung trog, es war nur der Boell-Preis) erhalten hat, was ihn empfiehlt, und ein ehemaliger DKPler ist, was ihn nicht empfiehlt.

Das Buch kann ich empfehlen. Mit 5 Sternen ist es allerdings gut bedient. 4 und ein halber hätten es auch getan. Die Story selbst hat Konstruktionsmängel, aber sie ist thematisch interessant genug für 5 (sofern man Schmidtianer ist oder war).
Sie spielt teils in den frühen 60ern, noch vor der Notstandsgesetzgebung und den dadurch ausgelösten Studentenunruhen, und teils heutzutage, in Anklam an der Peene, unweit der Ostsee. Der 60er Teil ist in München und Bargfeld angesiedelt, wobei ein Schmidtscher Kameoauftritt (nebst Alice) eher irrelevant bis albern ist. Wichtiger sind die Münchner Gespräche und Gedanken über ihn.

Der zeitgenössische Teil ist ein Treffen zweier Mitglieder der alten Clique, mit Reminiszenzen von alten Tagen, und Erzählungen vom Seitherigen, angereichert mit Ortskunde (viel 30jähriger Krieg und viel Bombardierung im 2. Weltkrieg, was als Erklärungsmittel für den lokalen Hang zur Xenophobie missbraucht wird). Nette Nebenwirkung durch die Tatsache, dass der Ort Heimat des Fliegers Otto Lilienthal war. Lilienthal war Thema und Titel des letzten unvollendeten Schmidt-Werkes (sofern meine Erinnerung mir keine Falle stellt).
Spass, aber nicht unbedingt nachhaltige Tiefenwirkung. Manche Bücher bleiben bei einem ohne dass man es erwartete. Von diesem erwarte ich es nicht ...
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