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Freispruch für den Hund der Baskervilles: Hier irrte Sherlock Holmes Gebundene Ausgabe – 3. September 2008


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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 208 Seiten
  • Verlag: Kunstmann, A (3. September 2008)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3888975298
  • ISBN-13: 978-3888975295
  • Originaltitel: L'affaire du chien des Baskerville
  • Größe und/oder Gewicht: 12,9 x 2,3 x 19,7 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 695.615 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Über den Autor und weitere Mitwirkende

Pierre Bayard hat mehrere literarische Essays veröffentlicht und lebt als Literaturprofessor und Psychoanalytiker in Paris. In Deutschland wurde er durch seinen Bestseller »Wie man über Bücher spricht, die man nicht gelesen hat« bekannt.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Andreas Rühl am 19. Dezember 2009
Format: Gebundene Ausgabe
Hercule Poirot hatte bekanntlich eine Abneigung gegen die Sorte Kriminalermittler und Dedektive, die auf Knien mit der Lupe in der Hand vermeintlichen oder echten sogenannten "Indizien" hinterher schnüffeln und jagen wie ein Hund. Ihm war es wichtiger, anhand psychologischer Kriterien, sprich: durch Menschenkenntnis, dem Täter auf die Spur zu kommen. Das Wichtigste dabei war, ist und bleibt: das Motiv. Kaum verstellt zielten Poirots Spitzen gegen die jagdhundartig ermittelnden Detektive auf seinen englischen Fachkollegen S. Holmes und es gibt sicher nicht wenige Freude des Kriminalromans, die es sehr bedauern, daß die beiden Lichtgestalten fiktiv-kriminalistischer Aufklärung nicht zumindest einmal miteinander oder gegeneinander zu Werke gegangen sind, um in einem fairen Wettkampf den Besseren (quasi seinerseits) "zu ermitteln".

Liest man Bayards lobenswerte Abhandlung zu den kriminalistischen Leistungen S. Holmes im "Baskerville"-Fall, wird schnell klar, wer Sieger einer solches Wettkampfes aller Voraussicht nach geworden wäre - nämlich der belgische Genußmensch und verhinderte Kürbiszüchter Poirot. Zwar hat Bayard in einer Darstellung zu A. Christies "Alibi" wohl bereits angedeutet, daß auch Poirot nicht frei von Fehlern war und mitunter - errare humanum est - sogar meilenweit danebenlag mit seinen Deduktionen. Diese Fehlleistungen sind aber nichts im Vergleich zu den hier von Bayard luzide, schlüssig und mit durchschlagender Überzeugungskraft nachgewiesenen Schnitzern Holmes, Fehlleistungen, die bislang vereinzelt bereits bemerkt wurden, aber hier erstmals in einer ebenso umfangreichen wie erschütternden Gesamtschau dargeboten werden.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Media-Mania am 16. Juli 2009
Format: Gebundene Ausgabe
In 'Ermittlung' geht Bayard systematisch durch 'Der Hund der Baskervilles' und erklärt dem Leser die Handlung. Zudem beschäftigt er sich mit der holmesschen Untersuchungsmethode, die grundlegend für das Kriminalgenre geworden ist: Indizien suchen, Vergleiche durchführen und Schlüsse ziehen. In diesem Rahmen kommt Bayard auch auf die Unvollständigkeit von Holmes' Methode zu sprechen, denn was nicht in sein Erklärungsmuster passt, wird ignoriert.

Die 'Gegenermittlung' besteht darin, den Leser in die Kriminalkritik einzuweihen - denn nicht jedem Zeugen oder Erzähler darf vertraut werden. Hier entkräftigt Bayard dann auch die Vorwürfe gegen den Hund und den vermeintlichen Mörder Stapleton.

'Fantastisches' entfernt sich dann etwas vom Text und wird allgemeiner. Denn hier stellt Bayard die Frage, inwiefern literarische Figuren die reale Welt beeinflussen - man denke nur an die Reaktionen, die Holmes' Tod im Jahre 1893 hinterließ, und an den Druck, dem Conan Doyle ausgesetzt war, bis er letztendlich Holmes wieder zum Leben erweckte.
Zum Ende diesen Teils kommt Bayard auf den Holmes-Komplex Conan Doyles zu sprechen - denn obwohl der Detektiv wohl die bekannteste Schöpfung des Autors ist, war dieser nicht gut auf ihn zu sprechen, fand sein übriges Œuvre doch weniger Anklang beim Publikum. Aus diesem Komplex wurde dann auch die Notwendigkeit geboren, die eigene Schöpfung umzubringen. Damit befasst sich der letzte Teil, 'Wirklichkeit'.

Bayard argumentiert, dass die vielen Fehler, die Holmes in 'Der Hund der Baskervilles' unterlaufen, dem Umstand Rechnung tragen, dass Doyles Versuch, Holmes umzubringen, aufgrund der heftigen Gegenreaktionen der Leser und Fans dieser Figur gescheitert war.
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10 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Thorsten Wiedau HALL OF FAME REZENSENTTOP 500 REZENSENT am 4. September 2008
Format: Gebundene Ausgabe
Das muss man dem Autor Pierre Bayard schon lassen, sich in seinem Buch FREISPRUCH FÜR DEN HUND DER BASKERVILLES mit dem Meisterdetektiv Sherlock Holmes anzulegen - doch wo er Recht hat, hat er Recht - denn hier irrte Sherlock Holmes tatsächlich.

Zuerst einmal ist Eingangs die Methode und Art und Weise Sherlock Holmes bei seinen Ermittlungen aufgeführt und es zeit sich schon hier, das er doch einige Lücken aufweist und seine Argumente manches Mal aus Quellen zieht, welche nicht bewiesen sind.

Gerade dieses Vorwissen ist es jedoch, was die literarische Figur des Sherlock Holmes zu überirdisch macht. Der Autor Pierre Bayard räumt hier nun gewissenhaft mit so manchem Vorurteil auf und zeigt anhand des Beispieles Der Hund von Baskerville" wie man dem Tier eine Schuld zu schieben wollte die ihm allein gar nicht zusteht.

Anhand des literarischen Textes zeigt sich sehr schnell, wie Holmes auf dem Holzweg ist, innerhalb seiner Argumentation und obwohl der Autor damit ein wenig den Mythos Sherlock Holmes demontiert, ist es doch interessant dieses Analyse des Tathergangs zu lesen.

Für Sherlock Holmes und Krimifans unverzichtbar - sehr interessant und einleuchtend.

Sehr empfehlenswert!
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Format: Gebundene Ausgabe Verifizierter Kauf
Ja, so hätte es sich weitaus eher abgespielt. Bayards Schlussfolgerungen sind logischer und schlüssiger als die des großen Meisters. Hinzu kommen aufschlussreiche psychologische Erklärungen, die schön aufzeigen, warum Holmes irrte, bzw Doyle ihn irren ließ.

Bayard zeitg schlüssig auf, wo des Meisterdetektivs Methoden schwächeln, und dass Holmes nicht unbedingt so objektiv denkt und handelt, wie uns sein legendärer Ruhm einzureden versucht.
Bayard legt dabei Schwächen in der Logik und in der Methodik des Originals frei, die etlichen Lesern zwar auch schon aufgefallen waren, aber bisher hatte es keiner geschafft, die psychsichen Ursachen für das Dilemma zu finden.

Der Autor als Opfer seines Unterbewusstsein, ist des Pudels Kern.

Ein Krimi und ein Psychobuch in Einem. Nicht immer leichter Tobak, aber lohnenswert.

Während Bayard Holmes doch etwas hilflos aussehen lässt, rettete der WDR am 5. Januar 2014 mit dem Hörpspiel "Der Hund der Baskervilles" (das ist übrigens die korrekte Übersetzung) von Bastian Pastewka, das Bayard's Buch zur Vorlage hat, mit einem einem netten Kniff doch noch den angeknacksten Ruf des Meisterdetektiven.

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