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Freispruch für den Hund der Baskervilles: Hier irrte Sherlock Holmes [Gebundene Ausgabe]

Pierre Bayard , Lis Künzli
3.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)

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Kurzbeschreibung

3. September 2008
Who dunnit? Die meisten Krimileser verlassen sich ganz auf den Autor, wenn es um die Aufklärung literarischer Morde geht. Falsch, sagt Pierre Bayard: Selbst Meisterdetektive wie Sherlock Holmes können irren, ohne dass der Autor es bemerkt. In Conan Doyles berühmtestem Buch »Der Hund der Baskervilles« deuten zahlreiche Indizien darauf hin, dass der Hund keineswegs der Mörder war. Anlass genug für eine furiose »Kriminalkritik«. Denn viele in der Literatur erzählte Morde sind gar nicht von denjenigen begangen worden, denen sie zur Last gelegt werden. In der Literatur wie im richtigen Leben entkommen die wirklichen Verbrecher nicht selten den Ermittlern, und zweitrangige Figuren werden angeklagt und verurteilt. Die Kriminalkritik, Verfechterin der Gerechtigkeit, bringt endlich die Wahrheit ans Licht – und eröffnet ungeahnte Perspektiven. Ist Ödipus wirklich des Vatermords schuldig Versteckt sich nicht selbst in »Hamlet« ein unbekannter Mörder? Wenn schon literarische Personen hinter dem Rücken des Autors ein Eigenleben entwickeln, können wir uns auch als Leser aktiver, lustvoller in literarische Texte einbringen. Die Zeit der passiven Lektüre ist vorbei!, ruft Pierre Bayard, Autor des Bestsellers »Wie man über Bücher spricht, die man nicht gelesen hat«. Wie man mit Literatur auf Augenhöhe verkehrt und die wahren Mörder enttarnt, zeigt sein ebenso witziges wie kluges Buch. Wie sich A.C. Doyle im Dartmoor verirrte – und wie man als Leser den wahren Mördern in literarischen Texten auf die Schliche kommt. Ein neuer Geniestreich paradox-witziger Literaturanalyse von Pierre Bayard.

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 208 Seiten
  • Verlag: Kunstmann, A (3. September 2008)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3888975298
  • ISBN-13: 978-3888975295
  • Originaltitel: L'affaire du chien des Baskerville
  • Größe und/oder Gewicht: 19,4 x 12,8 x 2,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 258.209 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Pierre Bayard hat mehrere literarische Essays veröffentlicht und lebt als Literaturprofessor und Psychoanalytiker in Paris. In Deutschland wurde er durch seinen Bestseller »Wie man über Bücher spricht, die man nicht gelesen hat« bekannt.

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Kundenrezensionen

3.8 von 5 Sternen
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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Überfällig 19. Dezember 2009
Format:Gebundene Ausgabe
Hercule Poirot hatte bekanntlich eine Abneigung gegen die Sorte Kriminalermittler und Dedektive, die auf Knien mit der Lupe in der Hand vermeintlichen oder echten sogenannten "Indizien" hinterher schnüffeln und jagen wie ein Hund. Ihm war es wichtiger, anhand psychologischer Kriterien, sprich: durch Menschenkenntnis, dem Täter auf die Spur zu kommen. Das Wichtigste dabei war, ist und bleibt: das Motiv. Kaum verstellt zielten Poirots Spitzen gegen die jagdhundartig ermittelnden Detektive auf seinen englischen Fachkollegen S. Holmes und es gibt sicher nicht wenige Freude des Kriminalromans, die es sehr bedauern, daß die beiden Lichtgestalten fiktiv-kriminalistischer Aufklärung nicht zumindest einmal miteinander oder gegeneinander zu Werke gegangen sind, um in einem fairen Wettkampf den Besseren (quasi seinerseits) "zu ermitteln".

Liest man Bayards lobenswerte Abhandlung zu den kriminalistischen Leistungen S. Holmes im "Baskerville"-Fall, wird schnell klar, wer Sieger einer solches Wettkampfes aller Voraussicht nach geworden wäre - nämlich der belgische Genußmensch und verhinderte Kürbiszüchter Poirot. Zwar hat Bayard in einer Darstellung zu A. Christies "Alibi" wohl bereits angedeutet, daß auch Poirot nicht frei von Fehlern war und mitunter - errare humanum est - sogar meilenweit danebenlag mit seinen Deduktionen. Diese Fehlleistungen sind aber nichts im Vergleich zu den hier von Bayard luzide, schlüssig und mit durchschlagender Überzeugungskraft nachgewiesenen Schnitzern Holmes, Fehlleistungen, die bislang vereinzelt bereits bemerkt wurden, aber hier erstmals in einer ebenso umfangreichen wie erschütternden Gesamtschau dargeboten werden.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Tolle Anthologie - eine Nacht der Krimis! 16. Juli 2009
Format:Gebundene Ausgabe
In 'Ermittlung' geht Bayard systematisch durch 'Der Hund der Baskervilles' und erklärt dem Leser die Handlung. Zudem beschäftigt er sich mit der holmesschen Untersuchungsmethode, die grundlegend für das Kriminalgenre geworden ist: Indizien suchen, Vergleiche durchführen und Schlüsse ziehen. In diesem Rahmen kommt Bayard auch auf die Unvollständigkeit von Holmes' Methode zu sprechen, denn was nicht in sein Erklärungsmuster passt, wird ignoriert.

Die 'Gegenermittlung' besteht darin, den Leser in die Kriminalkritik einzuweihen - denn nicht jedem Zeugen oder Erzähler darf vertraut werden. Hier entkräftigt Bayard dann auch die Vorwürfe gegen den Hund und den vermeintlichen Mörder Stapleton.

'Fantastisches' entfernt sich dann etwas vom Text und wird allgemeiner. Denn hier stellt Bayard die Frage, inwiefern literarische Figuren die reale Welt beeinflussen - man denke nur an die Reaktionen, die Holmes' Tod im Jahre 1893 hinterließ, und an den Druck, dem Conan Doyle ausgesetzt war, bis er letztendlich Holmes wieder zum Leben erweckte.
Zum Ende diesen Teils kommt Bayard auf den Holmes-Komplex Conan Doyles zu sprechen - denn obwohl der Detektiv wohl die bekannteste Schöpfung des Autors ist, war dieser nicht gut auf ihn zu sprechen, fand sein übriges Œuvre doch weniger Anklang beim Publikum. Aus diesem Komplex wurde dann auch die Notwendigkeit geboren, die eigene Schöpfung umzubringen. Damit befasst sich der letzte Teil, 'Wirklichkeit'.

Bayard argumentiert, dass die vielen Fehler, die Holmes in 'Der Hund der Baskervilles' unterlaufen, dem Umstand Rechnung tragen, dass Doyles Versuch, Holmes umzubringen, aufgrund der heftigen Gegenreaktionen der Leser und Fans dieser Figur gescheitert war.
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10 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Hier irrte Sherlock Holmes 4. September 2008
Von Thorsten Wiedau HALL OF FAME REZENSENT TOP 500 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
Das muss man dem Autor Pierre Bayard schon lassen, sich in seinem Buch FREISPRUCH FÜR DEN HUND DER BASKERVILLES mit dem Meisterdetektiv Sherlock Holmes anzulegen - doch wo er Recht hat, hat er Recht - denn hier irrte Sherlock Holmes tatsächlich.

Zuerst einmal ist Eingangs die Methode und Art und Weise Sherlock Holmes bei seinen Ermittlungen aufgeführt und es zeit sich schon hier, das er doch einige Lücken aufweist und seine Argumente manches Mal aus Quellen zieht, welche nicht bewiesen sind.

Gerade dieses Vorwissen ist es jedoch, was die literarische Figur des Sherlock Holmes zu überirdisch macht. Der Autor Pierre Bayard räumt hier nun gewissenhaft mit so manchem Vorurteil auf und zeigt anhand des Beispieles Der Hund von Baskerville" wie man dem Tier eine Schuld zu schieben wollte die ihm allein gar nicht zusteht.

Anhand des literarischen Textes zeigt sich sehr schnell, wie Holmes auf dem Holzweg ist, innerhalb seiner Argumentation und obwohl der Autor damit ein wenig den Mythos Sherlock Holmes demontiert, ist es doch interessant dieses Analyse des Tathergangs zu lesen.

Für Sherlock Holmes und Krimifans unverzichtbar - sehr interessant und einleuchtend.

Sehr empfehlenswert!
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0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Kunden-Irreführung 29. Januar 2014
Von Xander11
Format:Broschiert
Das wichtigste vorweg: Inhaltlich ist das Buch 5 Sterne wert! Hier geht es allein um das "Äußerliche" - das Buch (ISBN 978-3-88897-896-8) wird sowohl bei amazon als auch in den Buchhandels-Verzeichnissen als "gebunden" bezeichnet. In Wirklichkeit handelt es sich aber um ein Paperback, also mit kartoniertem Einband!
Auch bei der Jahreszahl wird geschwindelt: Angegeben als im März 2013 erschienen, findet sich im Copyright des Buches das Jahr 2008 (mit Zusatzhinweis, dass es sich um eine Print-On-Demand-Ausgabe der Erstauflage handelt, welche vielleicht 2013 gedruckt worden sein kann, aber davon liest man da nichts).
Wieso diese Kunden-Irreführung?! Befürchtet man, dass potentielle Kunden keine 19,95 Euro für ein Taschenbuch ausgeben würden? Aber wie wirkt es wohl auf diese Kunden, wenn sie statt eines gebundenen Buches ein kartoniertes in den Händen halten?!
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