Der Titel verspricht nicht zu viel: Das Klavier dominiert hier,und zwar mit sehr tiefen Klängen- als Melodie, Schrittmacher für den Rhythmus oder als Bassline...
Viele Stücken erinnern mich an klassische Klavierstücke- man sollte kein reines Clubalbum erwarten, dafür war Wolfgang Voigt ("GAS")bisher auch zu vielschichtig.
Beim Album-Opener "Alleingang" kommt bei mir irgendwie Balkan- Feeling auf, macht richtig gute Laune. Mein Favorit ist Track 4 "Geduld", ein echter Clubkracher, der nicht umsonst als Auskopplung veröffentlich wurde.
Leider finde ich es anstrengend, das Album im Ganzen zu hören, da die Klangstrukturen der meisten Stücken sehr düster und mitunter bizarr wirken. Also kein Easy-Listening- Album, das mal nebenher im Hintergrund laufen kann. Man muss in der richtigen Stimmung für diese Art von Musik sein.
Wahrscheinlich springt der Funke bei mir deswegen nicht so recht über, da ich Wolfgang Voigt bisher durch Tracks wie "Roxy" oder "Mittendrin" kenne-die genau genommen Kollabaorationen mit seinem Bruder Reinhard sind...