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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
31 von 32 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Gold ist Freiheit,
Von
Rezension bezieht sich auf: Freiheit durch Gold: Sklavenaufstand im Weltreich der Papiergeldkönige (Gebundene Ausgabe)
... ist eine passende Zusammenfassung dieses Buches, in dem es um die Beziehung zwischen Geld, Wirtschaft, Politik und Gesellschaft geht.Die erste Auflage hieß "20 Totschlagargumente gegen Gold"; diese werden im ersten Kapitel widerlegt. So ist es z. B. kein Nachteil, dass Gold nicht beliebig vermehrt werden kann: Auf diese Weise wird die Inflation begrenzt und die Wahrscheinlichkeit von Finanzkrisen verringert. Der Hauptteil des Buches beschäftigt sich mit den Gründen, die für Gold sprechen. Hier geht es vor allem darum, die Nachteile des heutigen Finanzsystems aufzuzeigen; diese beruhen sämtlich auf der Abkehr vom Goldstandard. In diesem Zusammenhang erhält der Leser viele interessante Informationen, u. a.: - wie hoch ist die Kaufkraft des Goldes? - was bestimmt die Nachfrage nach Gold? - was gibt die US-Bundesregierung aus und was bzw. wem nützt es? - kann der Euro bestehen bleiben? - was haben die Rettungsmaßnahmen gekostet? - welche Staaten werden von der Finanzkrise und deren Folgen profitieren, welche nicht? - was ist von einer Weltwährung / Weltregierung zu halten? Der Autor zeigt, wie die Regierungen bzw. deren Zentralbanken den Dollar stützen und versuchen, den Goldpreis zu senken. Das soll Vertrauen für das bestehende Finanzsystem und Misstrauen gegen Gold bewerkstelligen. Trotzdem ist damit zu rechnen, dass die Goldpreise tendenziell steigen werden. Jedoch soll man Gold nicht zur Spekulation einsetzen, sondern es als Versicherung gegen die staatliche Wirtschaftspolitik betrachten. Das Kapitel über Politiker beschreibt, wie diese wegen der Finanzkrise von Gipfel zu Gipfel stürmen, ohne etwas zu erreichen. Zwar werden Milliarden und Billionen für Rettungsmaßnahmen bewilligt, aber niemand kann sagen, (1) ob die Maßnahmen erfolgreich sein werden und (2) wer das Ganze bezahlen soll. Wenn die Zentralbanken die drohende Inflation durch Anhebung der Leitzinsen bekämpfen, können die Staaten ihre Schulden nicht mehr bezahlen. Der Autor konnte nur einen bekannten Politiker finden, der zumindest ansatzweise die Zusammenhänge erkannte: Die Zitate des ehemaligen US-Präsidenten Reagan zeigen das. Das in der zweiten Auflage hinzugefügte 6. Kapitel bringt aktuellere Erkenntnisse zur Finanzkrise und geht auch auf den neuen US-Präsidenten Obama ein. Es endet mit drei mehr oder weniger wahrscheinlichen Szenarien, wie es nach der Finanzkrise weiter gehen könnte. Dass bei den Politikern Einsicht einkehrt und sie den Goldstandard wieder einführen, ist sehr unwahrscheinlich. Mir hat das Buch gut gefallen. Den Punktabzug gibt es für die teilweise etwas sarkastische / polemische Sprache. Im Vorwort des Verlegers wird bezüglich der wirtschaftswissenschaftlichen Hintergründe auf die "Wiener (bzw. Österreichische) Schule" der Volkswirtschaftslehre verwiesen. Eine gute Ergänzung zu diesem Buch, welche auch für Wirtschaftswissenschaftler interessant sein könnte, ist Baader: "Geld, Gold und Gottspieler". Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
34 von 36 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Wissen statt Glauben,
Von Sapere Aude (Regensburg) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Freiheit durch Gold: Sklavenaufstand im Weltreich der Papiergeldkönige (Gebundene Ausgabe)
Ehrlich gesagt, lange Zeit wusste ich nichts mit dem Titel des Buches anzufangen. Plakativ, reißerisch, polemisch, populistisch, rebelisch.. so manch Adjektiv ging mir da durch den Kopf. Ein gutes Jahr nach dem Konsum des Buches stellt sich so ein gewisses Gefühl bei mir ein: einen treffenderen Titel hätte der Autor dem Buch nicht auf den Weg geben können.Mit Geld ist es ähnlich wie mit Nahrung: man konsumiert oft gedankenlos. Kaum wird man volljährig stehen Versicherungs- und Bankverkäufer auf der Matte und belästigen einen mit Gratis-Kugelschreibern. Gutgläubig deren Rat befolgend sitzt man Jahre später auf einem ansehnlichen Häufchen bescheidenen Wohlstandes in Form diverser Wertpapiere (nach dem Buch sieht man das Wort im anderen Licht) und Verbindlichkeiten. Was diese Vertrauensvorschüsse in Wirklichkeit wert sind, das hat so mancher in den vergangenen Jahren einsehen und womöglich schmerzlich erfahren müsssen. Und hier kommt Prof. Dr. Hans J. Bocker auf die Bühne. Fein säuberlich, mit charmanten Hang zum Sarkasmus zerlegt der Autor die üblichen im Umlauf befindlichen Scheinargumente, die Vertreter der Finanzwirtschaft gegen Gold und somit für deren Finanzprodukte (auch so ein Unwort) vorzubringen haben. Er deckt wunderbar die vorherschenden Verwerfungen und Lügen in der globalen Wirtschaft auf und stellt sie in geschichtlichen Kontext. Die Quintessenz des Buches ist relativ einfach, und dennoch schwer: übernehmen Sie wieder Verantwortung für Ihr Leben. Lassen Sie nicht andere entscheiden was mit Ihrer Lebensleistung geschieht. Lassen Sie sich und Ihre Nachkommen nicht Tag für Tag von selbsternannten Spezialisten und Fachidioten ausrauben, belügen, manipulieren und hinters Licht führen. Investieren Sie in Gold oder seinen kleinen Bruder das Silber, und harren Sie der Dinge die sich da über uns alle zusammenbrauen.. und zwar unabhängig, und in Freiheit. Mich hat es vollstens überzeugt, deswegen klare Kaufempfehlung. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
Sklavenaufstand,
Rezension bezieht sich auf: Freiheit durch Gold: Sklavenaufstand im Weltreich der Papiergeldkönige (Gebundene Ausgabe)
Für Einsteiger in die Materie ein ist es ein gutes Buch. Allerdings hat sich der Autor, für meinen Geschmack zu sehr auf Gold als Allheilmittel bezogen. Er lässt nur noch Silber als Randfigur zu aber es ist in dem ganzen Buch keine Rede von Palladium oder Platin. Wer sich schon ein wenig mit der Geschichte befasst hat wird von dem Buch nicht beeindruckt sein.
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