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Freigang. Roman. ( Collection S. Fischer).
 
 
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Freigang. Roman. ( Collection S. Fischer). [Broschiert]

Ulrich Woelk
2.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)

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Broschiert, Februar 2001 --  

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Produktinformation

  • Broschiert: 238 Seiten
  • Verlag: Fischer (Tb.), Frankfurt (Februar 2001)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3596223660
  • ISBN-13: 978-3596223664
  • Größe und/oder Gewicht: 18,8 x 12,4 x 2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 2.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 1.806.588 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Ulrich Woelk
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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

(Collection S. Fischer)

Mit seinem Roman Freigang ist Ulrich Woelk ein genaues, vielschichtiges und intelligentes Debüt gelungen. Er erzählt mit Witz, großem Einfühlungsvermögen und zugleich außerordentlich spannend: Er entfaltet behutsam die Lebens-, Liebes- und Leidensgeschichte eines naturwissenschaftlich geschulten Menschen, der mit kühler Präzision so lange gegen die eigene Natur handelt, bis die Katastrophe nicht mehr aufzuhalten ist. Freigang ist ein Roman über ein sehr zeitgenössisches Phänomen: Über die vom Menschen selbstbetriebene Ernüchterung, die sich schließlich zurückwendet gegen dessen Lebensnerv.

Der Verlag über das Buch

»So klug und so komisch zugleich unterhalten neuere deutsche Prosaautoren ihre Leser selten.« Der Spiegel »Was Ulrich Woelk schreibt, ist eine großartige Prosa, ganz auf der Höhe der Zeit.« Süddeutsche Zeitung -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Taschenbuch .

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Format:Broschiert
Ich kann die positiven Bewertungen auch großer Zeitungen nicht nachvollziehen. Scheinbar ist es ein neuer Trend, dass Bücher als literarisch wertvoll gesehen werden, wenn sie nur ja viele Eigenheiten besitzen wie etwa ohne Punkte geschrieben zu sein oder - wie im vorliegenden Fall - riesige Absätze haben. Macht DAS Kunst? Oder ist es die wirre Sprache des Autors, aus dessen überladener Erzählweise man das Handlungsgefüge mühsam erahnen muss? Entschuldigung, aber das kann es einfach nicht sein!
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4 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Ferien vom Ich 26. Dezember 1999
Von Ein Kunde
Format:Broschiert
"Ich habe meinen Vater umgebracht. Die Idee kam im Suff. (Ich schwöre es.)"

Mit diesen Worten beginnt "Freigang", Ulrich Woelks erster Roman, der von Kritik und Lesern freundlich aufgenommen, gar mit dem Aspekte-Literaturpreis bedacht wurde. Protagonist ist der Physiker Frank Zweig. Dessen Geständnis, seinen Vater ermordet zu haben, bringt ihn nicht ins Gefängnis, sondern ins Krankenhaus, in die Behandlung des Psychologen Früger. "Freigang" ist in vielen Aspekten Frischs "Stiller" sehr ähnlich. Beide fliehen vor ihrer Vergangenheit und versuchen, die eigene, subjektive Sicht ihres Lebens vor der objektiven, der Sicht der anderen, zu schützen. Und wie Stiller am Ende sein Leben, wie er es sieht nicht länger von dem Leben abgrenzen kann, das er aus Sicht Ander gelebt hat und lebt, so fließen auch in Zweigs Erzählung das Leben, das seiner Einlieferung vorausging, und das, das danach kam, immer weiter zusammen. Anders aber als Stiller behauptet Zweig eine Tat, die er nicht begangen hat, und sein Ziel ist eben nicht, sein zu können, wie er sein wollte, ohne sich sein Sein von anderen aufzuzwängen, sondern einfach nur, die eigene Vergangenheit anzunehmen und akzeptieren. So simpel, aber deswegen nicht weniger interessant und lesenswert. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)

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5 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Format:Broschiert
Für die junge Hauptfigur, gleich seinem Erfinder ein literarisch ambitionierter, sensibler Physik-Student bricht die Welt auseinander: Von der Freundin verlassen, auf der Suche nach dem Sinn des Ganzen (des Lebens und des Liebens), klagt sich der Ich-Erzähler eines Mordes an seinem Vater an (Ödipus!)und landet in der Psychiatrie.

Den wachsenden, wuchernden Wahnsinn im Kopf des Hauptfigur schildert der Autor so, daß er zum Sog für den Leser wird. Hat er das Buch beendet, hat er gleichsam mit der Identifikationsfigur die geschlossene Abteilung und den Schmerz einer gekränkten Liebe durchlitten.

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