Haben "wir" (der Westen) ein Problem seit 1989? Ash gibt die Antwort: Ja! Uns fehlt ei Gegner (UDSSR) der uns eint in unseren absichten. Also haben "wir" damit begonnen uns gegenseitig anzugreifen, siehe z.B. Irak-Krise ("Altes Europa"). Auch in anderen Bereichen liegt der Westen nicht mehr auf einer Linie, siehe Umweltpolitk. Was also nun?
Ash analysiert treffend und mit einem Schuss Ironie die derzeitige Situation des ehemaligen "freien Westens". Er deckt Meinungsverschiedenheiten auf, aber auch die Gefahren die uns in den nächsten Jahrzehnten drohen. Dabei untersucht er die Krisenpotenitale des nahen und fernen Ostens, aber auch von China und den anderen asiatischen Staaten.
Das Gute an diesem Buch ist, dass es nicht nur bloße Meckerei an den derzeitigen politischen Gegebenheiten ist, sondern Ash bietet Lösungsvorschläge. Zwar keinen Weg zum ultimativen Weltfrieden, aber immerhin Ansätze. Nach der Lektüre dieses Buches hat man durchaus wieder einen geklärten Blick auf die wichtigen Probleme unserer Zeit, wie z.B. der Armut und des Hungers.